| "Autor" |
Eklipse |
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geschrieben am: 04.10.2002 um 10:30 Uhr
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[am nächsten Morgen steht man auf und all die Gefühle von gestern sind verschwunden... sie haben ihre Spuren hinterlassen, neugierig betrachte ich sie... mir nicht mehr genau bewusst, dass ich sie vor Kurzem erst noch miterlebt habe... des Nächtens sind sie meist laut in meinen Träumen trampelnd davongehumpelt, stapfend haben sie alles niedergewalzt, was ihnen im Weg stand... morgens nur noch Leere... gleich einem Schwarm Heuschrecken alles kahl gefressen, ich blicke etwas verschwommen in den Spiegel, die Sonne blendet, meine Haut ist weiß und alt... angefressen... eine Heuschrecke hat sich in meinem Haar verfangen, ich zupfe das mittlerweile tote Tier heraus und drehe es zwischen meinen Fingern... schließlich lege ich es in einen lila Schuhkarton, neben den zahlreichen Liebesbriefen, ein paar blutverkrusteten Taschentüchern und einer zerknüllten Zeichnung...
Andenken... woran auch immer] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.10.2002 um 11:54 Uhr
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(zitat)"Eine Heuschrecke im Traum ist in der Regel ein Symbol für Freiheit und Launenhaftigkeit. Heuschrecken können auf vorübergehende Erfolge hinweisen, an denen Sie sich aber nicht lang freuen können. Manchmal kommt darin auch die Neigung zu Schwermut und Pessimismus zum Ausdruck, die sich aus der eigenen Persönlichkeitsstruktur erklärt."(/zitat)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.10.2002 um 12:07 Uhr
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| Träume... manchmal sind sie zu stark, als dass ich ihnen gegenüber treten könnte... wenn ich aufwache, bin ich nicht wirklich wach, sondern noch an diese surreale Welt gekettet... die langsam aber sicher zerbricht, beim Zähneputzen, Kaffeetrinken, ins Auto steigen... |
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