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Kinderseelen....

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:05 Uhr   

Papi...

Ich seh dein Gesicht immerwieder vor meinen Augen.

Dein Gesicht voller Zorn.
Zorn auf mich.

Doch warum?

Ich war doch brav oder etwa nicht?

War ich ein ungewolltes Kind, dass du nie haben wolltest?

Wolltest du mich vielleicht zur Adoption freigeben lassen oder sogar abtreiben?

Ich tat doch immer alles was du von mir verlangtest.

Papi, warum schreist du immerwieder so?

Papi, ich hab dich doch lieb.

Papi, ich hab doch nichts getan.

Papi, was ist so anders an mir?

Du sagtest mir, ich solle gehen.
Ich solle mich in diesem Hause nie mehr blicken lassen.

Ich ging und kam dennoch paar Tage später wieder.

Wo sollte ich denn hin als kleines Kind?

Wir sprachen jedoch kein Wort mehr miteinander.

Als Mami krank war, meintest du, ich wäre schuld.

Und wenn sie sterben sollte, sterbe auch ich gleichzeitig für dich.

Doch sag mir, was ich falsch gemacht haben sollte, dass du mich so hasst?!?

Papi, warum schreist du immerwieder so?
Papi, ich hab dich doch lieb.
Papi, ich hab doch nichts getan.

Papi, was ist so anders an mir?

Du hast einen Sohn.
Er ist dein erstes Kind und mein Bruder.

Doch er bedeutet dir alles.

Alles was ich dir nie bedeutet habe.

Meine Seele schreit nach Liebe und Anerkennung.
Doch sie bleibt unerfühlt.

Dieser Schmerz, der mich jeden Tag aufs neue zu Grunde richtet.

Ich ertrage ihn nicht mehr länger.

Alles was ich mir im Leben gewünscht hab, war nur ein Gefühl zu bekommen, dass ich nicht gleichgültig für dich bin.

Papi, schlag mir doch lieber mit deinen Fäusten ins Gesicht, anstatt meiner Seele immerwieder wehzutun
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:05 Uhr   

Bitte Mama, bitte Papa

Meine Hände sind klein,
ich werfe mein Glas mit Milch nicht extra um.

Meine Beine sind kurz,
bitte geh etwas langsamer, damit ich mithalten kann.

Bitte haue meine Hand nicht,
wenn ich etwas leuchtendes, schönes anfasse, ich verstehe das noch nicht.

Bitte schau mich an,
wenn ich mit dir spreche,

dann weiß ich, dass du mir zuhörst.

Meine Gefühle sind zart,
bitte schimpf nicht den ganzen Tag mit mir.

Bitte lass mich Fehler machen,
ohne dass ich mir dabei dumm vorkomme.

Bitte erwarte nicht von mir,
dass ich das Bett, was ich richte
oder das Bild, was ich male, perfekt mache.

Bitte, liebe mich doch einfach nur dafür,
dass ich es versuche.

Bitte denk daran, ich bin ein Kind,
kein kleiner Erwachsener,
denn manchmal weiß ich nicht, was du von mir willst.

Ich liebe dich so sehr!

Bitte liebe mich so, wie ich bin
und nicht nur für das, was ich kann!
Geändert am 05.10.2002 um 15:07 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:06 Uhr   

Kleines Mädchen

Kleines Mädchen weinte leise
vor sich hin in ihrer Kammer

War alleine, wollte Freunde,
doch es gab für sie halt keine.


Keine Mami und kein Daddy



Ach, sie war ja so alleine,
keinen Schatz und keinen Ritter,
Kuscheltiere hatte sie auch keine.

Saß nur da und übte stumm
mit verschlossenem Mund zu schreien.

Nein, das Mädchen war nicht dumm,
war nur lebenslang alleine.

Niemand kam und forderte sie auf
mit ihm zu reden.

Niemand kam und gab ihr Glück
niemand brachte ihr den Segen.

Nur der Tot
kam hin und wieder wollte
ihr das letzte nehmen

Doch er quälte sie nur wieder
denn er ließ sie doch am leben.

Ach du armes kleines Mädchen,
keiner hatte dich je lieb,

Doch es macht dir nichts mehr aus,
hälst dich fest und bist froh,
dass es dich gibt...
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:10 Uhr   

Verwöhne mich nicht!

Ich weiß sehr wohl,daß ich nicht alles bekommen kann,
wonach ich frage,ich will dich nur auf die Probe stellen.

Weise mich nicht im Beisein anderer Leute zurecht,
wenn es sich vermeiden läßt!
Ich werde deinen Worten viel mehr Beachtung schenken,
wenn du zu mir leise unter vier Augen sprichst.

Sei nicht ängstlich,
im Umgang mit mir immer standhaft zu bleiben!
Mir ist diese Haltung lieber,
weil ich mich dann sicherer fühle.

Schenke meinen kleinen Unpässlichkeiten
nicht zu viel Aufmerksamkeit!
Sie verschaffen mir nur manchmal die Zuwendung,
die ich benötige.

Hindere mich daran,
schlechte Angewohnheiten anzunehmen.
Ich muß mich darauf verlassen können,


daß Du sie schon in ihren Ansätzen erkennst.
Sei nicht fassungslos,
wenn ich dir sage: "Ich hasse dich!"
Ich hasse dich nicht,
sondern deine Macht,
meine Pläne zu durchkreuzen.

Bewahre mich nicht vor den Folgen meines Tuns!
Ich muß auch einmal peinliche Erfahrungen machen.

Nörgle nicht!
Wenn du das tust, schütze ich mich dadurch,
daß ich mich taub stelle.

Mache keine raschen Versprechungen!
Bedenke, daß ich mich schrecklich im Stich gelassen fühle, wenn Versprechungen gebrochen werden.

Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich völlig unsicher
und läßt mich mein Vertrauen zu dir verlieren.

Unterbrich mich nicht, wenn ich Fragen stelle!
Wenn du das tust, so wirst du bemerken,
daß ich mich nicht mehr an dich wende,
sondern versuche meine Informationen anderswo zu bekommen.

Sag nicht, meine Ängste seien albern!
Sie sind erschreckend echt,
aber du kannst mich beruhigen,
wenn du versuchst, sie zu verstehen.

Versuche nicht,
immer so zu tun, als seiest du perfekt oder unfehlbar.
Der Schock ist für mich zu groß,
wenn ich herausfinde, daß du es doch nicht bist.

Denke nicht,
daß es unter deiner Würde sei, dich bei mir zu entschuldigen!
Eine ehrliche Entschuldigung
erweckt bei mir ein überraschendes Gefühl der Zuneigung.

Vergiß nicht, ich liebe Experimente!
Ich kann ohne sie nicht groß werden.
Bitte haltŽs aus.

Vergiß nicht, wie schnell ich aufwachse.
Es muß für dich sehr schwer sein,
mit mir Schritt zu halten, aber bitte, versuche es!
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:12 Uhr   
oh man, das ist aber traurig

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:12 Uhr   

An meine Kinder


An diesem Morgen werde ich lächeln wenn ich dein Gesicht sehe und lachen auch wenn mir nach weinen zumute ist.

An diesem Morgen lasse ich dir deine Kleider selbst aussuchen und Dir dann sagen wie perfekt es aussieht.

An diesem Morgen werde ich die schmutzige Wäsche liegenlassen und mit dir in den Park zum Spielen gehen.

An diesem Morgen lasse ich das schmutzige Geschirr in der Spüle und lasse mir von dir zeigen wie man dein Puzzle zusammenbaut.

An diesem Nachmittag werde ich das Telefon ausstecken, den Computer ausschalten und mit dir im Garten sitzen und Seifenblasen fliegen lassen.

An diesem Nachmittag werde ich dich nicht anschreien und werde nicht genervt sein, wenn du schon wieder ein Eis willst,
ich werde es dir einfach kaufen.

An diesem Nachmittag werde ich mir keine Sorgen darüber machen, was einmal aus dir werden wird wenn du erwachsen bist.

An diesem Nachmittag werden wir Plätzchen backen und ich lasse sie ganz alleine von dir formen ohne es besser machen zu wollen.

An diesem Nachmittag gehen wir zu McDonaldÂ’s und kaufen zwei Happy Meals damit wir beide ein Spielzeug haben.

An diesem Abend werde ich dich in den Armen halten und dir eine Geschichte darüber erzählen, wie du geboren wurdest und wie sehr ich dich liebe.

An diesem Abend werde ich dich in der Badewanne plantschen lassen
und mich nicht über die Pfützen ärgern.

An diesem Abend darfst du ganz lange aufbleiben und wir sitzen auf dem Balkon
und zählen die Sterne.

An diesem Abend werde ich mich ganz lange und ganz nah zu dir kuscheln und meine Lieblingsfernsehsendung verpassen.

An diesem Abend, wenn ich mit meinen Händen über dein Haar streichen während du betest,werde ich einfach nur dankbar sein für das größte Geschenk das Gott mir gemacht hat.

Ich werde an die anderen Mütter und Väter denken, die ihre vermißten Kinder suchen.

Die Mütter und Väter die an die Gräber ihrer Kinder gehen müssen, weil die Kinderzimmer leer sind.

An die Mütter und Väter die in Krankenhäusern sitzen und zusehen müssen, wie ihre Kinder leiden und ihre Verzweiflung nicht hinausrufen dürfen.

Und wenn ich dir einen Gute-Nacht-Kuß gebe, dann werde ich dich ein bißchen fester halten, ein bißchen länger.

Dann werde ich mich bei Gott für dich bedanken und ihn um nichts bitten. Außer einen weiteren Tag....

Wir wissen nie, ob Gott uns noch einen weiteren Tag gibt
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:13 Uhr   

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:
Du große Hand, ich brauche dich, weil ich bei dir geborgen bin........
Ich spüre deine Hand, wenn ich wach werde und du bei mir bist.......
Wenn ich Hunger habe und du mich fütterst....
Wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen.....
Wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche.......
Wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe........
Ich bitte dich: bleibe in meiner Nähe und halte mich.




Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:
Du kleine Hand, ich brauche dich, weil ich von dir ergriffen bin. ........
Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für dich tun darf..........
Weil ich mit dir spielen, lachen und herum tollen kann.........
Weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke.....
Weil ich deine Wärme spüre und dich lieb habe..
Weil ich mit dir wieder bitten und danken kann...

Ich bitte dich: bleibe in meiner Nähe und halte mich
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:20 Uhr   

Man hatte ihr die Seele gebrochen
innerlich schwer verletzt

Keiner hatte es ernst genommen
nicht verstanden als sie darüber spricht


Tränen die sie vor Schmerzen weinte
keiner wollte es gesehen haben

selbst ihre eigene Mutter
sah den Schmerz ihres Kindes nicht

Alpträume die sie heute noch bekleiden
ein Schicksaal das sie nie vergisst


Liebe die sie nicht geben kann
Angst verletzt zu werden,
die in ihr ist

man hatte ihr so weh getan
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:20 Uhr   

Geschlagen, verprügelt,mißbraucht,

Tränen, Geschrei,das im Wind verhaucht.

Anfangs die Abwehr,die immer mehr verstummt.

Die Hand vor dem Kindermund,
um zu vertuschen,
was der kleinen Kinderseele geschehen.

Eine Seele,
gestorben unter zugehaltener Hand.

Verstecken, vertuschen,
nicht anmerken lassen, was ihr angetan.

Der Haß wird klein,die Angst zu groß.
Die Verzweiflung nagt läßt sie nicht los.

Elend, Leid, daß vor unseren Augen geschieht,
aber trotzdem fast niemand sieht.

Die Kinder werden älter,größer wird der Schmerz.


Aber die erloschenen, verstummten Augen,
hinter denen sich all die Wahrheit verbirgt, sind geblieben.

Die "Mörder"

jeder einzelnen Kinderseele, was, was geschieht mit ihnen?

Ganz hinten versteckt, verborgen im Dunkeln kann man sie sehen.

Man fragt nach dem Warum?

Man fragt sich dumm.
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:22 Uhr   

Ja Big es gibt nicht nur schöne Dinge leider


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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:23 Uhr   


Ich stehe da und sinke zusammen, schließe die Augen ..... für immer.

Höre dich schreien und weinen,
nun bist du ganz allein.

Da sehe ich ein grelles Licht

Und einen Engel....

Ich hör ihn sprechen.

Er redet mit mir und deutet auf mich.
Er will mich .... er will mich holen.

Ich will zu ihm gehen
doch es ist mehr ein Schweben.

Ich blicke noch mal zurück,
noch mal zurück zu dir.

Du sitzt bei mir,
Tränen im Gesicht, rote Wangen

Ein Schrei auf deinen Lippen.

Du schüttelst und hältst mich ....

Ich gehe weiter, weiter in das Licht.

Immer tiefer und tiefer,
dem Engel hinterher.

Das Licht wird heller und blendet ....

Ich halte mir die Hände vor die Augen
und geh weiter....

Nun sitze ich auf einer kleinen weichen Wolke.

Sehe nach unten, sehe dich.

Sehe dich vor meinen Grab stehen
Du weinst und trauerst. Ich spüre, du liebst mich immer noch.

Ich bin immer für dich da,
pass auf dich auf und sehe dir immer zu

Bis du zu mir kommst ....
Und wir zusammen wieder glücklich sind

Ich freu mich auf diesen Tag der Vereinigung,
freue mich auf dich ....

Bis dahin sehe ich zu dir runter
und sehe die Tränen in deinem Gesicht
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 15:49 Uhr   

Autoren sind unbekannt.......
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.10.2002    um 18:08 Uhr   

Sie malt gern Bilder von sich selbst
und riesengrossen Männern in einer Zwergenwelt.
Sie weiss Geschichten die sie nie erzählt
die meisten davon hat sie selber erlebt.

Wie die vom bösen Wolf der hin und wieder kommt
und jedesmal danach von ihr verlangt,
dass sie niemals ein Sterbenswörtchen sagt,
weil er sie dafür sonst fürchterlich bestraft...

Wenn ihre Mami sie in den Arm nimmt,
würde sie am liebsten weinen und alles gestehen,
doch sie hat Angst und sie schämt sich
sie weiß keinen Rat und versucht wegzusehen

Wenn der böse Wolf hin und wieder kommt,
und jedesmal danach von ihr verlangt,
dass sie keinem ein Sterbenswörtchen sagt,
weil er sie dafür sonst fürchterlich bestraft...

Sie ist so scheu wie ein Reh.
Man nimmt sie kaum wahr, denn sie redet nicht viel.
Sie bleibt am liebsten für sich allein
betet zu Gott und wünscht sich dabei,
dass der böse Wolf niemals wieder kommt
und mit festem Griff um ihren Hals verlangt,
dass sie niemals ein Sterbenswörtchen sagt,
weil er sie dafür sonst fürchterlich bestraft
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.10.2002    um 18:11 Uhr   

Mein Herz blutet
wenn Kinderherzen
zerquetscht in groben Händen
...
Mein Herz blutet
wenn Kinderseelen
mißhandelt und erdrosselt
ohnmächtig weinend
in der Ecke liegen.



Mein Herz blutet
wenn Kinderaugen
hoffnungsvoll und mit Vertrauen
in unsere Augen schauen
und wir
voll Hast und Eile sagen:
“Hab jetzt keine Zeit...”



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Nutzer: SternenNebel
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geschrieben am: 09.10.2002    um 18:29 Uhr   
Ist das alles bedrückend

der Nebel
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.10.2002    um 18:36 Uhr   

Ja Nebel das stimmt aber das ist oft die realität :-(
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.10.2002    um 22:48 Uhr   

Ein kleines Wesen wird geboren unschuldig und rein
verletzlich und zart in eine Welt die es noch nicht kennt.
Man sollte es beschützen, behüten und lieben.
Ihm vorsichtig und behutsam den Weg zeigen.

Doch da war noch das BÖSE das über das Wesen herrschte.
Das BÖSE benutzte das kleine Wesen für seine eigenen grausamen Bedürfnisse. Es musste immer bereit sein nur für ihn und seine schwarzen und dunklen Spiele.

Das kleine Wesen hatte keine Kraft Es war so schwach,
dass es nicht fertig brachte um Hilfe zu schreien,
Wärme, Geborgenheit, Nähe und vor allem LIEBE,
die gab es nur dann, wenn es für das BÖSE Vorteil diente.
Für das kleine Wesen war alles kalt, brutal und erschreckend.
Das kleine Wesen konnte sich nicht dagegen wehren.

Das Wesen versuchte mit all seinen Mitteln,
die es zur Verfügung hatte wenigstens ein klein bisschen von der Nähe und Liebe auf dieser Welt zu bekommen. Vergeblich!
Das Wesen war noch zu klein um sich vor dem BÖSEN zu schützen.

Das kleine Wesen wurde größer, aber es fühlte sich einsam,
allein und verlassen. So sehr sich das Wesen auch anstrengte,
es gelang ihm nicht dem BÖSEN zu entkommen.
Es musste immer bereit sein. Für jedes und alles verfügbar.

Es richtet sein ganzes Leben immer nach dem Bedürfnissen der Anderen. Es strengte sich an alles richtig zu machen.
Es ließ sich immer mehr einfallen um geliebt zu werden.
Doch je mehr es tat umso einsamer wurde es.

Das BÖSE hatte das Wesen so in der Hand,
dass es sich nicht mehr losreißen konnte.
Es konnte sich gegen das BÖSE nicht wehren.
Es war gefangen. Die ANGST beherrschte sein Leben.

So fügte sich das Wesen alles und allem,
was ihm auf diesem Weg begegnete.
Sein Licht konnte nicht nach außen.
Nur ein kleiner Funke blitzte hin und wieder auf.
Aber so schwach, dass selbst das Wesen
es nicht wahrnehmen konnte.

Der Strom des BÖSEN riß das Wesen immer weiter
und tiefer mit sich fort. ....jahrelang.
Das Wesen verloren in dieser Welt.
Es hatte niemanden bei dem es Zuflucht finden konnte.

Eines hatte es gelernt!
Wie man wenigstens etwas Liebe bekommt.
Also bemühte es sich, so viel wie möglich davon abzubekommen.
Es tat alles, was man von ihm verlangte.
Doch dabei verlor es sich selbst.

Es hatte keine Seele mehr.
Nichts war mehr da, als die dunklen Schatten des BÖSEN.
Das BÖSE hatte alles weggenommen!

Seit seiner Geburt war das Wesen vom BÖSEN beherrscht.
Das BÖSE hatte alles weggenommen. Es hatte nicht einmal eine CHANCE gehabt.

Heute ist das Wesen erwachsen. Doch ganz tief innen drin,
ist es nicht das kleine, verletzliche Wesen.
Weil es nie lernen konnte, erwachsen zu werden
Das Sterben der Seele
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