Auf den Beitrag: (ID: 35520) sind "23" Antworten eingegangen (Gelesen: 762 Mal).
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Einhorn....

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 16:35 Uhr   

Abends, wenn die Sonne sich entschließt die Welt in

ihren schillernden bunten Farben zu malen, erscheint

das silberne Einhorn.

Silberschweif und Silbermähne, glänzend weißes

Fell, so kann man es im Morgenschein am See der

Erinnerung erblicken.

Anmutig und stolz erscheint es in seiner Schönheit

und Vollkommenheit und wartet darauf seinen Weg

zu beschreiten und den Menschen in ihren

Fantasieträumen mit vielen wundersamen Dingen zu beschenken.

Jede Nacht das gleiche schöne Schauspiel, welches

sich vollzieht, doch nur wer es liebt, wird reichlich

beschenkt, mit zauberhafter Magie und

sagenumwogenen Träumen.

Auch Du kannst es sehen, wenn Du es willst, es

wartet nur darauf von Dir entdeckt zu werden.

Geändert am 05.10.2002 um 20:04 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 16:41 Uhr   

Schau in die Augen die so rein und klar.

In ihnen werden Träume wahr.

Schau ganz tief, und du wirst sehen.

Deine Ängste wie Windböen verwehen.

Du kannst all die Liebe erblicken,

du fühlst, du spürst,

wie sie ihre Wünsche Gedanken,

an dein Herz schicken.

Das Einhorn, ein mystisches Wesen,

kann in reinen Seelen lesen.

Ihr bleibt nichts verborgen.

DAs Einhorn hilft gerne bei Ängsten,

Nöten und Sorgen.

Ihre Natur ist den Pein zu lindern,

und das Unheil auf der Welt zu verhindern.

Hattest du das Glück in diese wunderschönen Augen zu sehen,

dann halt diesen Moment in dir fest.

Lass ihn nie vergehen.

Du wirst dann sovieles verstehen

Geändert am 05.10.2002 um 20:06 Uhr von nightrose
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 05.10.2002    um 16:43 Uhr   
die gedichte sind sehr schön Rose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 16:47 Uhr   

Danke Big :o)
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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 05.10.2002    um 17:45 Uhr   
rose, bringst mich immer wieder zum träumen ..
sehr schön
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 05.10.2002    um 18:34 Uhr   

Du sahest noch nie ein Einhorn
spürtest nie sein mystische Erschein
dann schließe die Augen
und lasse dich fallen
öffne deine Sinne fang an zu träumen
wenn deine Seele rein ist
wird es dir erscheinen

Big
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Nutzer: Gott_der_Sonne
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geschrieben am: 05.10.2002    um 18:37 Uhr   
Das Einhorn

Der Heilige hob das Haupt, und das Gebet
fiel wie ein Helm zurück von seinem Haupte:
denn lautlos nahte sich das niegeglaubte,
das weiße Tier, das wie eine geraubte
hülflose Hindin mit den Augen fleht.

Der Beine elfenbeinernes Gestell
bewegte sich in leichten Gleichgewichten,
ein weißer Glanz glitt selig durch das Fell,
und auf der Tierstirn, auf der stillen, lichten,
stand, wie ein Turm im Mond, das Horn so hell
und jeder Schritt geschah, es aufzurichten.

Das Maul mit seinem rosagrauen Flaum
war leicht gerafft, so dass ein wenig Weiß
(weißer als alles) von den Zähnen glänzte;
die Nüstern nahmen auf und lechzten leis.
Doch seine Blicke, die kein Ding begrenzte,
warfen sich Bilder in den Raum
und schlossen einen blauen Sagenkreis.


Rainer Maria Rilke

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.10.2002    um 19:13 Uhr   

Schatten
Big und Gott der Sonne wunderschön geschrieben :-)
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 07.10.2002    um 13:32 Uhr   
..
Geändert am 25.11.2002 um 21:16 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 11.10.2002    um 22:54 Uhr   







Geändert am 11.10.2002 um 23:50 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 11.10.2002    um 22:56 Uhr   
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 11.10.2002    um 23:20 Uhr   
...
Geändert am 25.11.2002 um 21:18 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.10.2002    um 10:29 Uhr   

Wogendes Gras,
wiegende Halme,
so weit das Auge reicht -
eine Symphonie in Grün.

Ich laufe barfuß
durch dieses Wunder
auf die Bäume zu.
Bäume?

Ja, da beginnt ein Wald.
Majestätische Riesen,
die bis in den Himmel wachsen,
das Blau da oben verbergen.

Mächtige Wurzeln,
über die ich klettere.
Ich komme mir vor
wie ein Zwerg.

Manchmal falle ich
ins weiche, dicke Moos.
Ich bin endlich zuhause.
Das weiß ich ganz genau.

Ich freue mich,
tanze um die Wurzeln herum,
manchmal unten durch,
wenn sie einen Bogen bilden.

Es ist still hier unten.
Ich kann die Erde
atmen hören.
Plötzlich wir der Rhythmus unterbrochen.

Was ist los?
Ich sehe einen Schimmer,
gehe darauf zu.
Und da steht es.

Mein Einhorn.
Sanft schimmert das Weiß,
glänzen die Mähne und der Schweif,
blicken die unendlichen Augen.

Es ist hier
und doch nicht
von dieser Welt.
Aber es ist da.

Das Unwirklichste
ist vielleicht sein Horn,
das wie gedrehtes Glas
nach oben weist.

Einsprengsel wie kleine Sterne
blinken darin
und auch in den Augen,
in denen ich versinke.

Die grüne Welt verschwindet
und ich finde mich wieder
in der Weite des Universums
und lausche verzückt dem Klang der Sterne
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Nutzer: kleinefreche_
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geschrieben am: 25.10.2002    um 09:30 Uhr   
...
Geändert am 25.10.2002 um 09:35 Uhr von kleinefreche_
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.10.2002    um 22:02 Uhr   
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 26.10.2002    um 17:29 Uhr   
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 26.10.2002    um 17:32 Uhr   
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 26.10.2002    um 17:33 Uhr   

Geändert am 26.10.2002 um 17:45 Uhr von Bigmoon
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 28.10.2002    um 08:02 Uhr   

Lächelt zu Big die sind schön :-)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.11.2002    um 16:12 Uhr   


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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.11.2002    um 16:16 Uhr   




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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.11.2002    um 17:57 Uhr   
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Nutzer: tristesse
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geschrieben am: 09.11.2002    um 15:38 Uhr   
Nette Bilder!!

Aber was zum Teufel soll der Mist mit dem Netzwerkfenster???

...grummelnd Tristesse
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.11.2002    um 19:53 Uhr   

Schwarzes Einhorn komm herbei
deine Macht, Gedanken frei

Komm zu mir, durchbor mein Herz
vorbei soll er sein dieser schreckliche Schmerz

kann nicht mehr lachen und auch nicht lieben
wäre ich bloß allein geblieben

mit gebrochenem Herz und großer Freude
stehe ich nun auf dieser Weide

Ich werd nicht gehn, ich warte hier
bis du den Todt bringst sanft zu mir

Oh du schwarzes Einhorn bald bin ich dein
meine Seele wirst besitzen du allein

Körper und Seele wirst du trennen
meine Geheimnis bald erkennen

Was DU dan tust ist mir egal, denn dann ist zuende meine Qual

AM
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