| "Autor" |
... und nichts dazu gelernt ;o) |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 22:59 Uhr
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Herz, nun so alt und noch immer nicht klug
Herz, nun so alt und noch immer nicht klug,
hoffst du von Tagen zu Tagen,
was dir der blühende Frühling nicht trug,
werde der Herbst dir noch tragen!
Lässt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
immer zu schmeicheln, zu kosen,
Rosen entfaltet am Morgen sein Hauch,
abends verstreut er die Rosen.
Lässt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
bis er ihn völlig gelichtet,
alles, o Herz, ist ein Wind und ein Hauch,
was wir geliebt und gedichtet.
Friedrich Rückert
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 23:04 Uhr
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GesellŽ dich einem Bessern zu...
GesellŽ dich einem Bessern zu,
Dass mit ihm deine bessern Kräfte ringen,
Wer selbst nicht weiter ist als du,
Der kann dich auch nicht weiterbringen.
Friedrich Rückert
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2002 um 23:08 Uhr
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Nie stille steht die Zeit
Nie stille steht die Zeit,
der Augenblick entschwebt,
und den du nicht benutzt,
den hast du nicht gelebt.
Und du auch stehst nie still,
der gleiche bist du nimmer,
und wer nicht besser wird,
ist schon geworden schlimmer.
Wer einen Tag der Welt nicht nutzt,
hat ihr geschadet,
weil er versäumt,
wozu ihn Gott mit Kraft begnadet.
Friedrich Rückert
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2002 um 10:43 Uhr
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Es war einmal ein buntes Ding,
ein sogenannter Schmetterling.
Der war, wie alle Falter,
recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier und nippte dort
und war er satt so flog er fort;
flog zu den Hyazinthen
und guckte nicht nach hinten,
er dachte nämlich nicht daran,
dass was von hinten kommen kann.
So kams,
dass dieser Schmetterling
verwundert war,
als man ihn fing.
Heinz Erhard
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