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geschrieben am: 06.10.2002 um 15:56 Uhr
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Werde ich dich jemals in den Armen halten?
Oder wird es ewig ein Wunsch bleiben?
Wirst du meine Liebe erwidern?
Tust du das vielleicht schon?
Wird es mehr?
Fragen.
Wo sind die Antworten?
Ich werde sie suchen,
um sie kämpfen,
sie untersuchen
und verstehen.
Ich sehne mich nach ihnen.
Antworten sind wichtig.
Gib sie mir.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.10.2002 um 17:05 Uhr
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Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend.
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginn,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum und Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räume jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Herrmann Hesse
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.10.2002 um 08:11 Uhr
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Man liebt sich
ohne sich zu sehen
Man spürt sich
ohne sich zu berühren
Man lacht
wenn Bilder im Herzen
sichtbar werden
und weint
wenn diese Bilder
verblassen
z.E. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2002 um 14:50 Uhr
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Wärs nur das Herz,
auf das ich könnt' hören,
würde nichts meine Liebe stören.
Das Herz aber nicht liegt
in meiner Hand.
Es regiert, wie fast immer,
auch diesmal wieder
der Verstand.
Auch liegt es nicht allein
an meinem Herzen,
dass ich sie wieder spüre,
diese Schmerzen.
by fm 05.11.2001 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2002 um 15:24 Uhr
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Der Mensch kann in seinem kurzen
und gefahrenreichen Leben
einen Sinn nur finden,
wenn er sich dem Dienst
an der Gesellschaft widmet.
#Albert Einstein
1879 - 1955
dt.-amerik. Physiker
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.11.2002 um 22:30 Uhr
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Raubtier
Zeit ist wie ein Raubtier,
hinterhältig,
gnadenlos und gemein ...
Zeit umschleicht dich,
beobachtet dich ...
Und manchmal meinst du seine Augen zu sehen,
böse funkelnd,
im Schutze des Dschungels,
welcher sich Leben nennt ...
Stetig auf der Flucht,
seit deiner Geburt,
holt es dich dennoch immer wieder ein ...
Um mit deinem letzten Herzschlag,
aus der Deckung zu springen,
dich packend,
mit der Gewißheit,
wieder einmal der Sieger zu sein ...
A.T. |
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