Auf den Beitrag: (ID: 35548) sind "30" Antworten eingegangen (Gelesen: 1449 Mal).
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Einsam in der Nacht

Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 07.10.2002    um 02:00 Uhr   

Ruhe und Einsamkeit
um mich herum
in Gedanken versunken
sitze ich hier
mein Blick ist gerichtet
auf den Bildschirm
nur noch vereinzelt
verirrt sich jemand
ins Forum
läst ein paar Zeilen da
und ist gleich wieder verschwunden
niemand bleibt
zu einem Gespräch
und schleppend
verrinnt die Zeit

Big
Geändert am 07.10.2002 um 02:06 Uhr von Bigmoon
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 07.10.2002    um 02:19 Uhr   
das mit den views läuft hier automatisch ab

siehe Beitrag von fratzmausi „süße Töne“
da gingen die Views innerhalb kurzer Zeit
auf 15000 hoch

Big
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 07.10.2002    um 02:50 Uhr   
wünsch ich dir auch fanya

Big
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 12.10.2002    um 22:13 Uhr   

Du gehst ohne Ziel
im Regen durch die Straßen
aber du spürst ihn nicht
achtest nicht auf Passanten
die vorüber hasten
nimmst deine Umgebung kaum wahr
niemand beachtet dich
du blickst nicht in die Zukunft
deine Gedanken sind in der Vergangenheit
bei den Freunden die du hattest
an die Zeit ohne Einsamkeit
Schmerz ist in dir
du glaubst nicht mehr an sonnige Tage
alles ist für dich nur noch grau
würdest gerne die Zeit zurück drehen
doch das ist nicht möglich
niemand weiß wie es in dir aussieht
es wird kühl doch du merkst es nicht
denn die Kälte der Einsamkeit
hat von dir Besitz genommen

Big
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 18.10.2002    um 00:08 Uhr   

In seiner voller Pracht
steht der Mond am Himmel
Sterneklar ist die Nacht
nur vereinzelt ziehen
Wolkenschleier vorüber
die Luft ist angenehm kühl
tief atme ich durch
mein Weg führt mich durch Wiesen
aus denen Nebel aufsteigt
der jeden Laut dämpft
diese Ruhe um mich herum
überträgt sich auf mich
und gibt mir kraft
für den nächsten Tag

Big
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Nutzer: goamina
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geschrieben am: 18.10.2002    um 00:30 Uhr   
*lächelt*

also das erste gedicht find ich mal wirklich gut. *löl* kenn ich irgendwie. ;-)

wünsche dann mal eine angenehme nachtruhe und hoffe, es verweilen auch ein paar bei dir und ziehen nicht einfach weiter *g*

greetz

goa
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 18.10.2002    um 00:33 Uhr   
*lächel*

im Moment ist es ja ziemlich Einsam hier

Big
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 24.10.2002    um 02:36 Uhr   

Versunken über das Blatt gebeugt
sinniere ich um der Worte Form

Doch es will mir nicht gelingen
meine Gedanken zu Papier zu bringen

Der Papierkorb neben mir füllt sich
mit missglückten Schreibversuchen

In meinem Kopf schwirren viele Worte
um zu füllen ein ganzes Buch

Die Nacht wird immer kürzer
in paar Stunden ist sie vorbei

Doch es will mir nicht gelingen
Wort in poetische Reihen zu bringen

Big
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Nutzer: Gast_Bloodykiss666
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geschrieben am: 24.10.2002    um 04:26 Uhr   
Bin immer wieder fasziniert, von solch worten. Ich möchte und kann nichts weiteres mehr dazu sagen.
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 24.10.2002    um 22:02 Uhr   
Den Tag verschlafen
noch müde die Glieder
sitze ich schon wieder
vor dem Monitor
und lese was den Tag
über hier geschah
manches ist ja ziemlich arg

Big
Geändert am 25.10.2002 um 02:18 Uhr von Bigmoon
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 13.12.2002    um 03:02 Uhr   

Ein Looser wie ich

Fünf Uhr am Morgen
es ist kalt hier im Raum
den Kopf voller Sorgen
erwacht aus dem Traum

den Blick in die Ferne
so sitze ich hier
seh im Fenster die Sterne
bin im Herzen bei dir

du warÂ’st doch soeben
noch ganz nah bei mir
wie in meinem Leben
vor diesem hier

hab dich verführt
wie beim ersten Mal
deine Seele berührt
Erwachen ist Qual

stark ist die Liebe
sich ihren Weg sucht,
sorg nur für Hiebe
ich bin verflucht

was soll ich dir geben
ein Looser wie ich
Herz, Seele und Leben
zu wenig für dich.

es spricht der Verstand
dem Dunkel folgt Licht
was uns verband
vergesse ich nicht

wo du auch lebst
denk nur an dich
wonach du strebst
wart‘ nicht auf mich

finde dein Glück
mußt weiter leben
Zukunft im Blick
und sie erleben

bin hier gefangen
in diesem Raum
werd zu dir gelangen
im nächsten Traum

Dina Heither
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 13.12.2002    um 11:17 Uhr   
ich schreib das mal hier, nicht böse sein ;-)

hier ist längst alles ausgeartet, nur will es keiner wahrhaben.

ich weiß nicht, Big, ob Du mir da Recht gibst?
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 13.12.2002    um 11:20 Uhr   
ja Fratz es hat sich viel verändert hier

Big
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 13.12.2002    um 11:21 Uhr   
hm...und was können WIR tun, um das zu ändern?
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 13.12.2002    um 11:25 Uhr   
solange hier einige immer wieder versuchen Streit zu provozieren nicht viel
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"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 13.12.2002    um 11:26 Uhr   
(zitat)hm...und was können WIR tun, um das zu ändern?(/zitat)

Gedichte schreiben.
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 13.12.2002    um 11:27 Uhr   
tja...es wird aber immer wieder Streithammel geben, weil Menschen nunmal so sind, wie sie sind.

Also, sollten wir uns etwas einfallen lassen, um TROTZ Streitereien (oder Versuche) miteinander zu kommunizieren ;-)
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 13.12.2002    um 11:28 Uhr   
hast recht Lama ;-)

Gruß Big
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 13.12.2002    um 11:28 Uhr   
(zitat)(zitat)hm...und was können WIR tun, um das zu ändern?(/zitat)

Gedichte schreiben.(/zitat)

Lama.. Du hast (wie meistens) Recht :-))
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 13.12.2002    um 12:31 Uhr   


Es tut weh!

Wie ein Stein liegt es auf meiner Seele.
Es bedrückt mich.
Das Gefühl der Unwissenheit,
der Unwissenheit darüber,ob Du mich wirklich noch liebst.

Es tut weh!

Es ist als ob Dich mir jemand entzieht.
Ich kann Dich einfach nicht mehr fassen.
Du entgleitest mir aus meinen Händen.
Siehst Du nicht,wie meine Seele weint?
Wie mein Herz zerbricht?

Es tut weh!

Es ist wie ein stechender Schmerz.
Ganz tief in mir und doch so stark.
Denn Du kannst die Liebe,die ich Dir gebe,nicht erwiedern.
Warum nicht?
Immer wieder dieselben Fragen:
"Warum nicht?
Was ist passiert zwischen uns?
Was mache ich falsch?"
Doch Du schweigst,
gibst mir keine Antwort.
Werde ich jemals eine Antwort darauf bekommen?

Es tut so weh!
Hilf mir,bevor mein Herz völlig zerbricht!

Simona Fröhlich
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 13.12.2002    um 16:46 Uhr   

Schönes Gedicht Big
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 14.12.2002    um 19:20 Uhr   

Was die Einsamkeit so Schreibt!


Den Kopf in ihren Schoss legen,
Denn nur er,
kann dass Leben geben.
Doch wohin,
wenn kein Schoss vorhanden?
Und wenn das Leben,
unnütz vergeben?
Die Augenlieder
schließen sich Schwer,
Jeder blick um mich,
schmerzt.
Seelenwasser ist versiegt,
wie Goldadern in Afrika.
Alleine,
in Menschenmassen,
Niemand kann mich anfassen!
Bin unsichtbar, unantastbar, unerreichbar, fern.
Treibe wie altes Laub und Staub,
in Windrosen umher.
Bin weder dort noch hier!
Spüre ihre Blicke,
und Tritte,
schon lange nicht mehr.
Setze mich nun,
verbal zur wehr,
Um Stufen-
und Klassenunterschiede aufzuzeigen!
Dann kommt es wieder,
das Gefühl,
der Einsamkeit.
Will mich doch nur fallen lassen,
Will nicht immer Stark sein,
Will oft wieder klein, und ein Kind sein!
An der Hand von großen - beschützt,
durch das Leben gezogen!
Dann wieder,
alleine,
die Lieder sind schwer,
Der Kopf hängt tief.
Gebeugt ist der Gang,
Die Tür fällt ins Schloss.
Stille,
nur der Kühlschrank der summt.
Erschöpft und einsam,
Lass ich den Kopf in meine Hände fallen.
Doch die Quellen sind versiegt.



s.h.bell
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 17.12.2002    um 14:51 Uhr   

Die Nacht ist kalt....
Ohne Furcht folge ich meinem Weg durch den Schnee
Hell leuchtet der Mond mir meinen Fährte
leitet mich sicher und wie ein Freund.
Wohin wird mein Weg mich führen?
Tief in mir brennt eine unbekannte Sehnsucht.
Mein Blick irrt suchend durch die Nacht.
Wo bist du?
Ich hab dich nie zuvor gesehen
und doch - zu dir führt die Spur der ich folge.
Wer bist du?
Leise knacken dünne Äste unter ihrer schweren Last.
Weit vor mir sehe ich ein flackerndes Licht.
Endlich ankommen..... nach Hause kommen.....
Wird es das sein?

AM
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 17.01.2003    um 14:13 Uhr   

Der Sparziergang
durch des Waldes Dunkelheit
beruhigend und erholsam

Der Himmel
leicht Wolkenverhangen
vereinzelt Sterne leuchten

Geräusche, gedämpft
doch nicht zu überhören
von vielerlei Kleingetier

So vergehen
Minuten und Stunden
die Zeit verrinnt im Fluge

Ich kehre heim
die Dämmerung nicht fern
ein Ziel vor Augen, die Sinne gestärkt

Big
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 17.01.2003    um 14:23 Uhr   

Schön geschrieben :-))
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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geschrieben am: 17.01.2003    um 14:29 Uhr   
danke Rose :-))
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