| "Autor" |
Undurchsichtig ? |
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geschrieben am: 07.10.2002 um 22:09 Uhr
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Leise, unaufhörlich schlägt der Regen gegen das große Fenster.
Was dahinter geschiet,
bleibt ungesagt.
Will man es doch nicht sehen...
Still sitzt sie auf ihrem Bett,
ihr Gesicht so bleich wie der Schnee.
Ihre Augen so leblos wie der Tot,
der Regen spiegelt sich in der Klinge iheres Messers....
Sie rührt sich nicht,
wie gelehmt sitzt sie da.
nur langsam wandert die schneide an ihren Arm,
alte Narben von neuen verdeckt....
Ohne ein Wort drückt sie die KLinge nieder,
weich geht sie durc ihr Fleisch.
Blut läuft über ihren Arm,
tropfen auf ein Bild...
Langsam sinkt sie in die Kissen,
die Augen geschlossen.
Keine Tränne rinnt ihr über die Wange,
in der Hand das Bild...
Langsam weichen ihre Lebensgeister,
langsam lässt sie das Bild auf das Bett gleiten.
Schließlich legt sie sich nieder,
in Gedanken bei ihm....
Auch im Tode will sie mit ihm vereint sein,
in denn letzten Gedanken ihres Lebens denkt sie an ihn...
Wie sehr er ihr weh getan hat...
Leise, unaufhörlich schlägt der Regen gegen das große Fenster.
Was dahinter geschiet,
bleibt ungesagt.
Will man es doch nicht sehen...
Darkfee
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.10.2002 um 23:01 Uhr
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in arm nimmt und wortlos drückt
...
goa |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.10.2002 um 18:58 Uhr
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ohne worte wird man nie etwas ändern....
Darkfee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.10.2002 um 21:43 Uhr
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aber es ist einfacher zu schweigen, als zu schreien und doch nicht gehört zu werden.
greetz
goa |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.10.2002 um 21:49 Uhr
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Oft ist das schreien auch gut....
Es befreit die Seele....
Schöner Text |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.10.2002 um 00:25 Uhr
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wenn man es mag alles in sich hineinzufressen ?!
und, wenn man so ein gedicht schreibt, ist es dann nicht ein schrei nach hilfe ....
Darkfee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.10.2002 um 01:05 Uhr
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(zitat)und, wenn man so ein gedicht schreibt, ist es dann nicht ein schrei nach hilfe .... (/zitat)
sicher ist es ein schrei nach >>hilfe<< - jedoch wird er sicher nicht von menschen gelesen, die dieses gesuch nach hilfe wirklich in die tat umsetzen können.
wie soll ein solcher schrei denn beantwortet werden? durch ein liebes drücken, ein kurzes "kopf hoch, ich hab dich lieb?"
solche schreie werden gelesen, aber sie verstummen auch irgendwann - wenn die menschen, die diese gelesen, keine gedanken mehr an sie verschwenden
man kann schreien.
es ändert nichts an der tatsache, die einen deprimiert.
man kann reden.
und es ändert genau so wenig.
life isn't a dream.
°crue~ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.10.2002 um 16:50 Uhr
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zu dieser antwort:
sicher ist es ein schrei nach >>hilfe<< - jedoch wird er sicher nicht von menschen gelesen, die dieses gesuch nach hilfe wirklich in die tat umsetzen können.
etwas kleines von mir ... :
wer je sein kind hilflos hergeben musste,
wird seinen todesschrei nie (!) vergessen...
wer die verzweiflung der schreienden nicht erkennt,
wird den rettungsring des verstehens und mitfühlens gar nicht erst finden...
wer glaubt die welt vor dem untergang retten zu müssen, verirrt sich in der unendlichkeit des kosmos...
lerne, das tier um verzeihung zu bitten, dass du schlachten musst ---
..
lerne, dich vor dem wurm zu verneigen, den du zertrittst ---
..
lerne, dass nicht eine fassde wichtig ist, sondern was darin sich entwickelt zu neuem leben ---
..
lerne dass der blick geschärft werden muss für das wichtige
..
--- "ich weinte, weil ich keine schuhe hatte,
--- bis ich den sah, der keine füße mehr hatte"(sinngemäß erinnert)
du hast recht: life isn't a dream Geändert am 09.10.2002 um 16:53 Uhr von Wassertier |
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