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Cyberlove |
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geschrieben am: 10.10.2002 um 08:54 Uhr
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Ich besitze ein Notebook,
fürŽs Internet,
damit surf ich bis spät,
oft sogar noch im Bett.
Fühl dennoch mich einsam,
hätte gerne Kontakt
ueber Austausch von Gedanken
in E-Mails verpackt.
Ich surf auf die site
gleichfalls suchender Menschen
um fündig zu werden,
und sieh da,
es klappt.
Es ist eine Frau,
so Ende der fünfzig,
interessiert sich für Vieles,
scheint zudem vernünftig.
Jetzt kommen die Mails,
mein Postfach schwillt an,
sie will alles wissen
von mir – so als Mann.
Ich bleibe gelassen
und antworte cool.
Das treibt sie nur weiter.
Mein Postfach wird voll.
Sie will noch ein Foto,
mein Äußeres testen.
Ich schick es ihr zu,
es ist noch vom Besten,
denn damals da war ich
noch knackig und rund,
Vergleich zu heute: Oh Gott,
welch ein Schwund.
Sie schickt mir auch Fotos,
halbnackt bis zum Rand.
Weil gerade kein
passender Fummel zur Hand.
Alles sei Liebe.
Sie könnt niemals hassen,
hättŽ ungern nur Mann
und die Kinder verlassen.
Ich bleibe ganz cool
und antworte knapp.
Sie hält mich dennoch
immer weiter in Trab.
Sie will nun wissen
wie viel Frauen ich hatte,
ichŽs im Bett treibe
oder auch auf Žner Matte.
Ich bleibe ganz cool
und denke noch locker:
Nur Geistiges haut dich
ja auch nicht vom Hocker.
Es wird immer härter,
ich haltŽs nicht mehr aus!
Jetzt zieh ich die Bremse
und beende den Graus!
Nun atme ich auf,
mein Postfach bleibt leer.
Nur hin und wieder,
dann wirdŽs wieder mehr
von Mails, anonym
und nicht mal verdeckt
mit Anhängen,
in denen Viren versteckt.
Gerard
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.10.2002 um 11:08 Uhr
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du bist wieder da,
hab dich gesehn,
vielleicht warst du
nie wirklich fort.
vielleicht hast du,
ich will's verstehn,
im sinne
einen online-mord?
hast dich versteckt
ein weitres mal,
hast neue nicks
und gruben aufgebaut,
daß sich ein and'res fabeltier
darin zur qual
verfängt, vor dir
entblößt bis auf die haut.
W
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.10.2002 um 12:24 Uhr
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halb zog sie ihn, halb sank er hin...
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das ewige gesetz des lebens:
.....der kampf.....
...der verstand gegen das herz...
das herz schenkt liebe,
der verstand findet den pertner-
...und sagt: schön, aber du musst weiter...!
das herz spricht dich an,
der verstand hört die worte -
...und sagt: schön, aber du musst weiter...!
das herz zeigt sein wesen,
der verstand sieht ein bild -
...und sagt: schön, aber du musst weiter...!
-------------------------------------------->
.. und die liebe verbrennt das herz
-- der verstand gibt ratschläge
.. und gedichte verwehen im wind
-- der verstand pocht auf sein versmaß
.. und die zärtlichkeit gefriert
-- der verstand ist verreist in den heissen süden --
<---------------------------------------------
die liebe gibt nie verloren...!
die liebe hört nie auf zu hoffen...!
die liebe lebt in ihrer sehnsucht des gestern...!
<-------------------------------------------->
und jeder tag bringt neues suchen
(wo find ich dich...vielleicht)
und jeder tag bringt neues hoffen
(vielleicht heute............!!!!!)
und jeder tag bringt neue schmerzen
(es wird nie mehr so sein...!!!)
:::nie:::mehr:::wieder::: ???
BESINN:
nicht jeder tag hat sonnenschein
nicht jede nacht hat trauer
es gibt micht nur lovesongs
es gibt nicht nur grabgesang
viele gehen in den tot
viele beginnen zu leben
--...--...--...--...--...--...--...--
hetze nicht: ich will alles
geniesse: das bischen hat so wohlgetan
(vielleicht sinnlose worte im wind, gruß, peter) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2002 um 17:36 Uhr
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liebes mail
gingst du fehl,
auf dem weg zu mir?
war es ein mailer demon
der vor meiner e-mail-tür
dich fraß
oder war es, daß
ich wieder einmal
ganz vergaß,
dir meinen namen
aufzuschreiben,
wie bei all den damen,
die im raum aufs sofa kamen,
hintern vorhang oder
auf das bärenfell
war's, daß wohl wieder mal zu schnell
die zeit verging,
als ich mit der ver-senderin
verknüpft im
online-netze hing?
ach, liebes mail
komm her zu mir
und bist du da
versprech ich dir
dich aufzuheben
wohl mein ganzes online-leben
und nicht wieder
herzugeben
ich leg dich ab
im organizer,
daß ich was hab
was mich auf trab
im web hier hält,
daß ich die e-motionen
ungezählt
scrollen kann
auf meinem monitor.
drum liebes-mail
sei so lieb, komm hervor.
W. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2002 um 17:53 Uhr
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Sitze hier vor leeren Zeilen,
meine Gedanken beginnen
zu Dir zu eilen.
Als unsere Liebe ihren Anfang nahm.
Im Chat haben wir uns zum ersten mal getroffen,
so manches lies sich da schon erhoffen.
Als der Dialog am schönsten war,
warst Du plötzlich nicht mehr da.
Jeden Tag habe ich nach Deinem Nick gesehn,
ohne Glück musste ich immer wieder gehn.
Eines Tages ging ich in den Chat hinein,
da loggte sich plötzlich ein Mädel bei mir ein.
Der Nick war mir überhaupt nicht bekannt,
und so habe ich sie auch nicht gleich erkannt.
Ein Mädel das so viel von mir wusste,
und die ich einfach kennen musste.
Gefragt hab ich sie woher sie mich kannte,
als sie mir dann ihr Geheimnis nannte.
Ihr Geheimnis was sie vor mir verbarg,
war für mich dann nicht so arg.
So manche Telefonate haben wir geführt,
dass sich was schönes entwickelt haben wir beide gespürt.
Ein schönes Wochenende haben wir danach zusammen erlebt,
unsere Liebe hat so richtig gebebt.
Jetzt wissen wir,
was wir erstreben.
Eine gemeinsame Zukunft
wollen wir erleben.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.10.2002 um 19:25 Uhr
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drückt das Wassertier schön gesagt lächelt
Ihr beiden haltet das fest das euer Herz berührt |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.10.2002 um 07:50 Uhr
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Wieder allein
Wieviele tausend Worte
haben wir gewechselt,
wieviel Wärme und Liebe
einander gegeben.
Wir teilten Freude,
wir teilten Leid.
Und immer half
des anderen Heiterkeit.
Gesehen haben wir uns nie,
doch nahe waren wir uns,
und wie!
Nun bist du gegangen,
nahmst mit dir ein Stück
von meinem Herzen.
Ich geb es dir gern,
denn ich schenkte es dir.
Und somit bin ich weiterhin
ein klein wenig noch
bei dir.
G.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.10.2002 um 08:24 Uhr
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schön geschrieben aber allein lies sie Dich nicht lächelt sie ist auch noch in Deinem Herzen |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.10.2002 um 11:05 Uhr
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Schöne Worte
In der virtuellen Welt
wo nur das Geschriebne zählt,
nichts persönlich, körpernah,
läuft man sehr leicht die Gefahr,
sich in etwas zu verrennen,
ohne wirklich es zu kennen.
Zu dir liebe Worte dringen
und nur deshalb schön sie klingen,
weil der, der diese Worte schreibt,
sehr oft im Verborgnen bleibt.
Man weiß nicht, wers wirklich ist
und man nur für sich draus schließt,
ob es DER jetzt oder DIE,
sicher sein kann man sich nie,
diese Worte auch so meint.
Oft wird deshalb auch geweint.
Viele Tränen und auch Schmerzen,
Kummer und gebrochne Herzen,
blieben dann am End davon....
* Und alles nur für ein Phantom *
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2002 um 10:56 Uhr
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Worte...
Aus tiefster Seele geschrieben,
oft traurige Gefühle
und Chaos vertrieben.
Cyberplattform der Gedanken,
Gefühle beginnen herum zu wanken.
Sich ringen schwere,
warme Zeilen,
um des anderen
Herzen zu ereilen.
Ist es Realität
oder Illusion?
Es ergreift das Gemüt,
wen kümmert's schon.
Abstand zu wahren -
im Glauben daran,
ziehen sogar Schmerzen
einen in den Bann.
Tatsächlichkeiten vermischt
mit einem Hauch Rot,
benötigt man diese Worte
so dringend wie Brot.
Eine irreale Hoffnung
sich bereitet,
man auf einer
Internetplattform schreitet.
Plötzlich ein Ruck
und man ist erwacht!
Hat man die
wahre Existenz bedacht?
Selbstanalysen
keine Hilfe sein werden,
wenn die Gefühle irgendwann
wieder mal sterben...
S
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.11.2002 um 08:27 Uhr
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Im Cyberspace erlebt man was,
kann lachen, flirten, scherzen.
Doch leider bringt er nicht nur Spaß,
auch manches Mal gebrochene Herzen.
So ist es kürzlich mir ergangen,
ganz still und leis`, ohne ein Wort.
Gingst Du, die mir doch lag am Herzen,
von jetzt auf gleich, für immer fort.
Ich war wie betäubt,
fühlte mich so verlassen,
hab von da an versucht,
Dich nur noch zu hassen.
Wie ein glühender Dolch,
der sich bohrt in mein Herz,
meine Tränen so bitter,
war zerrissen vom Schmerz.
Wochen vergingen, sogar Monate auch;
mir ging es mal schlecht und mal gut.
Die Zeit gab mir Kraft alles durchzusteh`n
und sie zügelte auch meine Wut.
War so dankbar dafür,
ich empfand wieder Glück,
doch vor einigen Tagen,
kamst Du plötzlich zurück.
Einfach so ohne Grund,
wie Du einst bist verschwunden,
tauchst Du jetzt wieder auf,
zerrst an alten Wunden.
Ich hatte gehofft,
ich könnt` Dich vergessen.
Doch der Schmerz sitzt so tief,
er ist kaum zu ermessen.
Ach wärst` doch geblieben,
wohin einst Du gegangen!
Ich kann es nicht steuern,
wieder wächst mein Verlangen.
A.
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