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SPIEGELSCHERBEN

Nutzer: RedSilvertears
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geschrieben am: 18.10.2002    um 14:59 Uhr   
SPIEGELSCHERBEN

Am Tage als wir uns kennen gelernt,
erzähltest Du mir wie schön es sei zu zweit,
jetzt hast du dich aus meinem Leben entfernt,
Mein Herz und ich fühlen sich entweiht.

Die schwarze Rose in den Händen,
im Endraum, sehe ich dich an leeren Wänden.
Das Auge der Rose soll über mich wachen,
mich endlich wieder bringen zum Lachen.

Du denkst ich hätte ein Herz aus Stein,
kühl und hart, das kann nicht sein!
In der Lage ich doch bin Schmerzen zu empfinden,
kann mich dennoch überwinden ...

... Dir nicht noch einmal meine Hand zu reichen,
du solltest aus meinem Leben weichen.
An gebrochnen Scherben wirst du dich verwunden,
die du in mir hast gefunden.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 15:02 Uhr   

Ach Silver solche Scherben hm glaub sind in jedem von uns einmal
Bestimmt wirst Du wieder lachen und Dein Herz auch
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: RedSilvertears
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geschrieben am: 18.10.2002    um 15:32 Uhr   
Ich habe aber keine Kraft noch weiter so lange zu warten ...

... die Hoffnung schwindet.

Jeder mag diese Scherben schon mal in sich gehabt zu haben, aber (--> siehe Gedicht "SEELENWUNDEN") werden die Einen ihre Narben schnell verlieren, während andere lange warten (und innerlich schmerzen) ...

nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 15:41 Uhr   

Ach könnte ich dir diese Kraft schenken
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 15:51 Uhr   

Da oben,irgendwo auf einer Wolke sitzt ein *~*Engel*~* und schaut auf dich herab.
Er weiß genau wie es dir geht.
Bist du traurig,so weint der *~*Engel*~* mit dir, bist du glücklich,dann lacht er mit dir.
Und am Morgen,wenn der Tag anbricht,so schickt er dir die Sonnenstrahlen,die dich an der Nase kitzeln und dir den Tag versüßen.
Und hast du einen glücklichen Moment,in dem du glaubst,nichts und niemand auf der Welt kann dich noch fröhlicher machen,dann saß ein *~*Engel*~* neben dir und hat dir einen Kuss auf die Nasenspitze gegeben.
Denke immer daran,wenn du einmal glaubst,dein Leid könnte größer garnicht mehr sein,irgendwo da oben,auf einer Wolke sitzt ein *~*Engel*~* und schaut auf dich herab!
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: RedSilvertears
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geschrieben am: 19.10.2002    um 15:17 Uhr   
LETZTES LÄCHELN

Ein Engel blickt auf mich hernieder,
traurig schaut er immer wieder.
Manchmal schaut er ganz freudestrahlend,
ein Lächeln sein Gesichtchen malend.

Wenn er dieses Lächeln hat,
gehtÂ’s mir richtig gut,
zu mir zukommen was ich bat,
zu nehmen mir Trauer und Wut.

Die Worte gesprochen, nach oben geschaut,
wurde es am Himmel ganz plötzlich laut.
Donner und Blitze ließen den Engel weichen,
konnte ihn später nie mehr erreichen.

Engel wo bist Du, jetzt ist er hinfort,
an einem viel dunkleren Ort.
Mit gebrochnen Flügeln wird er dort leben,
und ein herrliches Lächeln mir niemals mehr geben.
Geändert am 19.10.2002 um 15:18 Uhr von RedSilvertears
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.10.2002    um 08:38 Uhr   

Die Herrlichkeit des Augenblicks ich hab sie erlebt und gelebt.
Die Freiheit war es, die mir Vertrauen schenkte
Ich hab nach ihr gestrebt und diesen AUgenblick erlebt.

Die Härte der Zeit ich hab sie erlebt und gelebt.
Die Erfahrung war es, die mich belehrte
und mir dieses Verlangen nach Liebe so oft verwehrte.
Doch ich besiegte die Zeit - siegte und liebte.

Die Schmerzen der Liebe ich hab sie gefühlt und gespürt.
Meine Tränen waren es die des Herzens Sprache sprachen.
Kämpfte um der Sehnsucht zu entfliehen
Doch diesen Kampf hab ich verloren
genauso wie den Kampf sich den Schmerzen der Liebe zu entziehen.

Das Reifen der Verzweiflung ich hab es gefühlt und gespürt.
Doch die Hoffnung ist es, die mir Vertrauen schenkt
diese Herrlichkeit des Augenblicks nocheinmal zu erleben
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.12.2002    um 19:37 Uhr   

Geh durch dein Land der Gedanken fort,
über die Wälder und Täler deiner Gefühle,
über die Berge deiner Hoffnung,
über dir die Sterne deiner Sehnsucht.


Du läufst über die alten Straßen, die du einst gebaut,
gepflastert mit alten großen Flußsteinen,
aus dem Fluß deines Lebens.


Spürst du den Wind, der dir entgegen weht?
der dich zu dem See hin führt?
der dir sagt komm zu mir, wir spielen ein Spiel,
das Spiel des Spiegels sollst du sehen,
sollst danach wieder wandern gehen.


Gedrängt von dem leisen Rufe,
gehst du ins Tal, das Tal der Wahrheit im Abendlicht,
Bäume, Tannen im Lichterschein,
Blätter werfen Herbstfarben in deinem Geist,
das Jahr nähert sich dem Ende,
die Zeit verrinnt, geht hinfort,
ist weg, wird nur noch sein,
ein Teil des Landes selbst.


Angekommen an den Ufern deines Lebens,
stehst du an dem See, dem Spiegelsee.
Das Licht bricht sich in tausend Farben,
das Licht des Abends scheint auf die Wasserfläche,
läßt sie Glitzern im goldenen Schein,
Wassergetier wandert wohlig auf der Silberfläche,
sagt dir, komm' doch näher, laß dich darauf ein,
du wirst darüber verwundert sein.


Du schaust dich um, du siehst so viele Steine,
die deinen Weg einst beschwerten, die du hast gebracht,
an diesem Ort, ohne sie zu tragen nur mit deiner Willenskraft,
sie das Symbol deiner Taten, die du einst begangen,
schwarze Moorlöcher, mit tiefem Morast liegen östlich,
deine Lügen, die du einst gesäht, sie sind hier geboren, so ein Teil von dir,
geh nie dort hin, du wirst versinken, in dem schwarzen Schlamm,
ersticken und verhüllt, für immer fort, gefangen dann an diesem Ort.


Sehe du kleines Menschenkind, die frohen Farben der Fische,
die schwimmen im See, deine Liebe, die du in dir trägst,
einst waren es so viele, so viele verreckt,
der Zufall, hat sie dir wieder zu dir geführt,
einst waren sie alle Tod?


Ward es das, meint der Geist der neben dir steht,
dir das weiße Anglitz zu dir führt,
den du kennst und doch ganz fremd,
der Geist des Sees hat die Wellen gekämt.


Du blickst zurück im Geiste,
siehst den schwarzer Moder,
das vergiftete Wasser,
die toten Bäume,
die verbrannte Erde,
dies ward kein Traum,
dies war dein Land.


AM
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.12.2002    um 19:37 Uhr   

Nun laß dich nieder auf dem Stumpf des Baumes,
blicke in das Wasser wieder, was wirst du sehen?
Nichts, was du nicht kennst,
nichts, was dir könnt' fremd,
nichts, was du nicht einst hast getan,
nichts, wofür du die Frucht must tragn'.


Das Licht des Abends geht in ein sanftes Rot,
der Himmel scheint zu brennen,
als die letzten Strahlen sein Tuch berühten.
Du warst selten hier, erinnerst dich?
Kamst einst her, mit Fakel, Gift und Dunkellicht!
Hast hier alles niedergebrannt in einer Nacht,
selbst die Sterne vergiftet,
die starben und fielen, als Tränen in das Meer.


Erinnerungen liegen westlich, siehst du die Bäume nicht?
Groß, wie Türme,
hoch wie die Berge, wieder grün,
dennoch immer noch teils verbrannt,
durch deine eigene Hand.


Du siehst in das Wasser, es jetzt golden von dem Himmelsschein,
das Wasser bricht die Stahlen, formt dein Spiegelbild.
Siehst du dich selbst? Siehst du in dich hinein?
Erkennst du deine Gedanken, deine Wünsche in deinem Land?
Siehst du, wie du bist, wie kein anderer hier!
Erkennst du dich? Deine Lügen, deine Liebe, dein Haß?
Siehst du dein Feuer in deiner Hand, die Fakel die du trägst?


Der Geist sitzt auf dem Stumpfe noch, sein Blick in die Sterne schweifen,
sieht dich an, verwandelt sich in dich. Siehst du dich?
Wer bist du, das du sagen kannst, ich kenne dich!
Wer bist du, das du denken kannst, wen du siehst?
Wer bist du, das du fühlen kannst, was andere sind?
Nichts, als dein Morast an deinen blanken Füßen,
du gewandert über die Felder der Selbstherrlichkeit,
du gewandert über die Moore deiner Lügen,
du gewandert über die Berge deiner Selbstblendung.


Siehe in den Spiegelsee, das Wasser klar und kalt,
Siehe in den Spiegelsee, wasche hinfort den stinkenden Morast,
den du nicht siehst, du trägst ihn schon zu lange!


Dieses Wasser labt dich selbst,
dieses Wasser ist deines Geistes selbst,
auch die weiße Nebelgestalt neben dir, ist das was du bist,
wenn du wanderst in der Welt der Menschen,
beurteilst sie nach dem was du siehst?


Lege ab den Schleier deiner Selbstblendung,
Lege ab den Schleier deine Lügen,
Wasche ab den Morast deiner Selbstherrlichkeit,
dann bist du rein für eine Zeit,
wandere weiter, labe dich an deinen Schätzen,
wenn du gehst, nimm die Erinnerung mit,
wenn du gehst, schau nicht zurück,
wenn du gehst, denk nicht nach,
dieses nur deinen Geiste plagt.


So gingst du weiter auf deinem Pfad,
durch die Nacht, durch die Kälte,
durch die Wiesen, über Berge, Täler, Auen,
denk nach über die Welt, sie ist an ihr Ende gestellt,
nichts ist wie es scheint,
nichts ist wahr,
ließ ist es dir klar?


Ließ in dir und du wirst lachen,
nichts als deine Worte aus Staub und Asche,
für immer auf den Boden deines Landes,
denk nach über dich selbst, geh an deinen Spiegelsee,
laß dich durch dich führen, nehm einen Schluck von dir,
ließ in ihm deine Worte und werde dir klar,
was verborgen, was zerstört,
was gerettet, was versengt,
welches du hast geboren in die Welt hinein...ohne dir darüber klar zu sein!

AM
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.12.2002    um 20:35 Uhr   

Wie du zu mir lächelst stumm
Aus einem alten schwarz-weiß Foto
Ich zu dir komme mit bunten Blumen
Dem unerträglichen Kontrast
Du immer nur stumm daliegst
Weder mit mir sprichst noch mit den Wolken
Mit denen du einst sprachst
Ich zu beten versuche
Aber nur stumme Tränen weine
Für nichtgesagte Worte im Leben
Die jetzt nicht mehr ihr Ziel erreichen
So Mutter
Stehe ich jeden Tag da
Vor dem Spiegel mit grünem Rahmen
Den du mir schenktest
Als ob du es schon vorausgewußt hast
Dass ich bleibe
Und in ihm meine Fehler sehe
Immer wenn ich tief hineinschaue und
Versuche zu lächeln
Es geht nicht Mutter
Als ob du dabei stündest
Ich dein Gesicht in meinem erkenne
Die Ähnlichkeit vor der ich
Mein Leben lang nicht fliehen werden kann
Und ein offenes Fenster mir
Immer deine Stimmen zuweht
Diese vielen anderen mit verschiedenem Ton
So Mutter ich weiß nicht
Wie der grüne Rahmen in einem anderen Zimmer
Aussehen würde
Ohne Spiegel ohne dich

AM
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: Darkness_Angel
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geschrieben am: 04.05.2003    um 12:22 Uhr   
Ich schaue in den Spiegel;
zurück blicken zwei Augen.
Zwei Augen,
die betrübt wirken
und duch ein Fünkchen Hoffnung zeigen.

Ich schaue in den Spiegel;
zurück blitzt ein Mund.
Zwei Lippen,
die über die Vergangenheit schweigen
und doch zeigen sie ein kleines Lächeln.

Ich schaue in den Spiegel;
Auf dem Schrank liegen zwei Hände.
Zwei Hände,
die änstlich zittern
und doch haben sie schon viel Liebe erfahren.

Ich schaue in den Spiegel;
auf dem Boden stehen zwei Beine.
Zwei Beine,
die fest im Leben stehen
und nie zu weit gehen würden.

Ich schaue in den Spiegel;
da steht eine Person.
Ein Mensch,
der sich im Laufe der Zeit geändert hat
und gelernt hat, zu leben.
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