Auf den Beitrag: (ID: 35669) sind "10" Antworten eingegangen (Gelesen: 381 Mal).
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>Stille<

Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 19.10.2002    um 16:05 Uhr   
Nächtliche Stille macht sich breit,
Schattenspiele an der Wand.
bin einsam in der Dunkelheit,
nur der Wahn lenkt mein Verstand.

Sehe den Tod, der Dich genommen
der Dich hat entzweit von mir,
denn ich bin zu spät gekommen
schwarzer Mann mir graut vor Dir.

Vergebens warte ich auf ein Zeichen,
auf ein kleinen funken Licht,
doch ich weiß er wird nie kommen,
für mich ist kein Land in Sicht.

Meine Seele könnt er haben,
würde alles ungeschehen
und so würde ich mit dem Teufel,
sogar einen Pakt eingehen.

Hinterblieben ist nur Trauer,
Angst und Leid vermischt mit Schmerz
und er bleibt, der eisige Schauer,
in der Nacht und in meinem Herz.

-kiss-
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Nutzer: Katzerin
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geschrieben am: 19.10.2002    um 18:07 Uhr   
nicht weinen (ararat)

was ich auch tu - sie sind immer hier
die erinnrungsgedanken an die zeit mit dir
wisch mir die tränen aus dem gesicht
weinen will ich jetzt nicht

ich seh noch genau dein lächeln vor mir
bestimmt strahlst du dort noch genauso wie hier
ich hab's so gern gesehen, dein grinsegesicht
doch weinen will ich jetzt nicht

du hast gesagt: zu ihm werd ich mal gehn
die hoffnung bleibt - werd an seiner Seite stehn
die hoffnung bleibt - wir werden uns ganz sicher wiedersehn
die hoffnung bleibt, doch du, du mußtest gehn

bin richtig wütend, kann das alles nicht verstehn
warum mußtest du nur so früh von hier gehn
du weißt nun die antwort, ich kenn sie noch nicht
doch weinen will ich jetzt nicht

du bist jetzt für eine ewigkeit
in neuem land - nie mehr tränen und leid
du singst jetzt sicher vor gottes angesicht
zum weinen ist das sicher nicht

du hast gesagt: zu ihm werd ich mal gehn
die hoffnung bleibt - werd an seiner Seite stehn
die hoffnung bleibt - wir werden uns ganz sicher wiedersehn
die hoffnung bleibt, doch du, du mußtest gehn

du singst jetzt sicher vor gottes angesicht
und darum wein ich jetzt nicht

Text und Musik: Bianca Poppke
(p) 1997 ARARAT © 1997 Pila Music


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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 20.10.2002    um 14:56 Uhr   
Schatten umkreisen dich in deinem Versteck,
du denkst nicht mehr über die Zukunft nach.
Deine Seele sucht nach einer herzlichen Eck',
aber wo sie auch sucht, alles liegt brach.
Die Augen schauen ungewiss ins Dunkle hinaus,
ja, die junge Frau in Dir will raus!
Doch du hast keine Arbeit, versteckst dich in deiner Nische
und erwartest, dass man dich rieche.
So einfach geht es nicht, denn: Überall ist LIcht.
Du musst nur in dir suchen und den nächstbesten Flug in Richtung Los Erfolgos buchen.
Draussen jedoch sieht die Welt ärmer aus als sie in Wahrheit tut.
Hier lautet dein Stichwort Mut.
Du bist gefragt, hast noch nicht genug gesagt.
Ich empfände es als Schmach, wenn ein anderer würde gewinnen diese Partie Schach...
Der König schlägt die Dame,
auf dass du es nachahme.
Ich habe dich unterstützt und dir Obdach und Asyl gewährt,
nun wird es Zeit, dass sich der Himmel klärt.
Du bist nun für dich verantwortlich,
Du bist nun am Stich, kümmere Dich!
Es ist in dir verborgen:

Im Schatten der Nacht
Was hast du die letzten Jahre gemacht?
Warst du aktiv, tätig?
Hast du dein Leben aufgebaut,
die die Welt hinausgeschaut?
Schatten bedeutet Veränderung,
Stillstand heisst Verendung.

Der Mond steht hell am Himmel, Autos hupen, Leute schreien,
aber du hast noch nicht damit begonnen, dein neues Selbstbewusstsein einzuweihen.
Hunde bellen, halten dich wach,
wann wirst du endlich begreifen, dass du kannst
emporsteigen bis zur Karriere und damit zu deinem Dach.
Im Mondschein schreit der Kauz, der Wolf heult von weit her,
doch deine Beine kleben auf dem Boden wie Teer.
Du erhebst Dich, trittst aus dem Schatten,
schaust auf die Häuser, mit ihren Farben, den satten.
Sie bringen dir Glauben,
am nächsten Morgen:
Es fliegen die Tauben.
Der Tag beginnt mit einem Sonnenaufgang, gar hell,
du erhebst dich schnell,
läufst zurück,
zuerst nur ein Stück,
dann Meter bis zum Kilometer.
Nun stehst du davor:
Der gelben Fassade des Arbeitsamtes kannst du nichts machen vor!

Im Schatten der Nacht
Was hast du die letzten Jahre gemacht?
Warst du aktiv, tätig?
Hast du dein Leben aufgebaut,
in die Welt hinausgeschaut?
Schatten bedeutet Veränderung,
Angst bedeutet Zögern.

Der Wolf, der nun vor dir steht, schaut dich streng an.
Du denkst, er kommt dir zu nahe, zu nah' an dich ran.
Er macht Andeutungen, aber sagt doch nichts.
Ist dies eine Vorwerfung, wie die Methodik eines Gerichts?
Man sieht es an den Falten seines Gesichts.
Er redet mit einer Schattengestalt,
die sucht ihren letzten Halt.
Er redet wie ein Richter, wild gestikulierend wie ein Dichter.
Er bringt sein eigenes Vorhaben nicht an den Mann,
ja, warum wohl? Weil er es nicht kann!
Ich gehe also sodann nach Hause, in meine Höhle,
wo ich mich endlich sicher fühle.
Mein Vertrauen in die Gerechtigkeit ist zerstört,
nichts ist mehr so, wie es sich gehört.
DREI JAHRE SPÄTER:
Mein Traum ist zu Ende, ich bin erwacht aus diesem Albtraum.
Liege in einem Krankenbett. Um mich herum ist alles dunkel in einem karg eingerichteten Raum.
Die Tür geht auf, der Herzfrequenzmesser schlägt aus:
Es ist der Arzt, es ist endlich aus.
Nach drei Jahren endlich wieder auferstanden,
fühle mich, als würde ich gleich vor Kuba stranden.
Alles normal, aber alle haben sich verändert,
keiner kennt mich mehr.
Ich wünsche mir diesen Zustand des Traumes wieder her.
Ich sehe mich mit Freunden mich mit Freunden am Meer,
doch das ist leider verdammt lange her.


Geändert am 22.10.2002 um 16:10 Uhr von KiSs60
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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 20.10.2002    um 14:58 Uhr   
Ich Schatten der Nacht
hat man mir mein Leben durcheinander gebracht.
Hat meine Existenz an den Rand einer Odyssee gebracht.
Was kann ich tun, um wieder normal zu leben,
soll ich in futuristische Welten abheben,
soll ich mir die Kugel geben?
Schatten bedeutet Veränderung,
Leben heisst Verzeih'n
Doch was bleibt, ist das Alleinsein.

Ich betrachte den Mondschein,
schaue nach draussen, sehe, was ich gewohnt...
Schaue, was am Himmel thront.
Es ist der Mond, der mir gibt einen Rat.
Es sei Zeit für eine entscheidende Tat.
Ich stehe auf, reisse die Schläuche ab,
doch die Medikamente in mir halten mich noch immer auf Trab.
Ich taumele zur Tür, öffne sie, schaue in die Öffentlichkeit,
doch was mir entgegenschlägt ist Entsetzen und aufgesetzte Höflichkeit.
Gehe den Korridor entlang,
höre von irgendwo Gesang.
Ich schaue nach, sehe eine alte Sitcom-Folge.
Kann nicht darüber lachen.
Es sind passiert zu viele einschneidende Sachen.
Ich gehe zum Fenster, öffne es, spüre den leichten Abendwind.
Freue mich wie ein Kind.
Doch wo sind meine Eltern, die mir sagen, was ich wert bin?
Die Nacht ist schön, steige vor Freude aufs Fensterbrett,
fühle mich wie zu Hause in meinem Bett...
Ich bin kurz davor, die ewige Leichtigkeit zu spüren,
aber der Wind beginnt sich zu rühren,
reisst mich mit,
erfüllt mir meine letzte Bitt'.
Der Wind trägt mich weiter und weiter dem Boden entgegen.
Ein Knall erfüllt die Nacht wie ein Degen.
Der Kampf ist bestritten,
die Ritter zurück in ihre Heimat ritten,
denn dort bringen sie vor ihre Fürbitten:
Sieg, Erfolg und Macht,
haben mein Leben zur Hölle gemacht.
Sechs Jahre später geht meine Firma bankrott.
Die ganzen Aktien sind nur noch Schrott.
Die Anleger sauer, die Kunden wenden sich ab,
aber ich habe meinen letzten Kampf auf dem Feld der Ehre bestritten
und wurde erlöst,
während ich vorbrachte meine letzten Bitten.
Mehr Geld für mich, weniger für meine Mitarbeiter,
ja, Habgier war ein schlechter Reiter,
aber ich habe bezahlt,
Pech für den, der mit Werten prahlt.
Die Schlacht ist vorbei,
Sieg oder Niederlage einerlei.
Meine Rache ist gebrochen entzwei.

Im Schatten der Nacht
hat man mich um meinen Schlaf gebracht,
die Nacht zum Tag gemacht.
Meine Existenz an den Abgrund geschleppt,
der übermächtige Gegner hat mich zum letzten Mal geneppt.
Den letzten Kampf habe ich erfolgreich beendet,
der letzte Akt ist es, der mich noch mit dem Leben verbindet.
Schatten bedeutet Veränderung,
Schatten bedeutet Untergang,
Leben bedeutet Siegeszwang,
Verendung heisst Tatendrang.

-kiss-
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Nutzer: goamina
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geschrieben am: 21.10.2002    um 22:55 Uhr   
*drücktz die kissi-süße einfach mal liep*

yours,

goa
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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 22.10.2002    um 16:35 Uhr   
Ich bin wie eine Kerze im Wind,
ein einsames, verlassenes Kind.
Wie ein Feuer im eisigen Regen,
wehrlos, unfähig mich zu bewegen.

Der einsamste Mensch auf dieser Welt,
ein Leben, das mir nicht mehr gefällt.
Angst im Herzen und Tränen im Gesicht,
auf der Suche, wonach weiß ich nicht.

Ein Leben voll Angst und voll Schmerz,
ein einsames, gebrochenes Herz.
Stumme Schreie, die niemand hört,
jede Hoffnung, schon vorher zerstört.

Menschen, die meinen Schmerz nicht sehen,
die all meinen Kummer nicht verstehen.
Hilflos, alleingelassen und verloren,
ein Herz, das längst ist erfroren.

Traurig, einsam und allein,
das kann doch nicht das Leben sein.
Unendliche Verzweiflung, die niemand sieht,
verloren, wenn nicht bald etwas geschieht.

ach goamausü...unsa leben is eins der schwierigsten.
wieso kann man sich nich einmal fallen lassen, in starke arme, /vertrauen/.
alles shize


-kiss-
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 22.10.2002    um 16:40 Uhr   

Kiss lieb drückt mich überläuft ne Gänshaut
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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geschrieben am: 23.10.2002    um 11:09 Uhr   
Ohne Deine Kraft
ist die Stille grauenhaft.
Das Messer gewetzt,
in die Dunkelheit gehetzt.
Keine Note, die man hört,
auch nur einen Gedanken wert.
Im Kopf - glühende Kohlen,
böse Geister, die mich holen.
Das Leben ein grausiges Tier,
bist Du nicht bei mir.
Der steinige Weg der Einsamkeit,
ohne Dich - viel zu weit.

thx rose...dich auch mal lieb

-kiss-
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Nutzer: goamina
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geschrieben am: 23.10.2002    um 11:32 Uhr   
hey kissi-süße,

wow. deine texte finde ich wirklich gut!

...

das leben ist hart und die schwierigsten situationen im leben muss man immer noch alleine, auf sich selbst gestellt, durchleben.

es ist nicht immer einfach - aber alles ist machbar.
und hey - wäre alles einfach & locker zu meistern, könnte es ja langweilig werden. who knows?

verlass dich stets auf deine innere stimme, auf dich selbst. DU bist die wichtigste person in deinem leben - niemand sonst.

das sagt sich alles so leicht.. aber ich glaub an dich, süße!

*lieb in arm nimmtz*

yours,

goa
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geschrieben am: 24.10.2002    um 14:20 Uhr   
ach süsse, vieles ist einfach, nur nicht das leben...
/drückzdichganzliebfürdeineworte/
hab dich sau lieb
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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 25.10.2002    um 17:08 Uhr   
Das Leben ist ein Spiel.
Wir alle stecken in Rollen,
Tappen im Dunkeln,
Können uns nicht helfen.
Schmerz regiert uns,
Freude merken wir nicht
-Mehr-.
Die Gesellschaft hat es geschafft,
Es geschafft
Von uns Besitz zu ergreifen.
Marionetten,
Die zur Belustigung unserer Selbst
Alles tun.
Wieso?!
Warum ist es nicht zu stoppen?
/Spiel/
Hört sich leicht an
Einfach
Zu Beenden.
Doch wie?!
Jeder müsste sich ändern,
Es ist unrealistisch
/Unmöglich/.
Und so machen wir weiter,
Spielen weiter unsere Rollen,
Bis in die Unendlichkeit,
Denn der Tod ist nur ein Teil
Unseres /Spiels/,
Nicht das Ende...

-kiss-
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