Auf den Beitrag: (ID: 35693) sind "25" Antworten eingegangen (Gelesen: 763 Mal).
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stummer Schrei

Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.10.2002    um 03:50 Uhr   

Stumm halt ein Schrei
durch die Nacht
von einer verletzten Seele
zuviel ist auf sie eingestürmt
was sie jetzt ist am quälen
niemand ist da der ihr zuhört
und ihren Schmerz könnt lindern
so irrt sie einsam durch die Nacht
nicht wissend wo sie hin soll
mit einem mal steht sie am See
schaut auf die bewegten Wellen
und etwas in ihr zwingt sie
weiter zu gehen
bis verstummt ihr lautloser Schrei

Big
Geändert am 25.10.2002 um 04:07 Uhr von Bigmoon
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.10.2002    um 06:49 Uhr   

Ohoh das am moin zu lesen
Es ist schlimm wenn man nicht schreien kann....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.10.2002    um 06:51 Uhr   
nicht traurig sein Rose

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.10.2002    um 08:35 Uhr   

lächelt
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 06.11.2002    um 00:46 Uhr   

TONLOS

Tonlos schreit mein ICH um Hilfe,
tonlos formt es sich zum Schrei,
tonlos dröhnt es in der Tiefe,
tonlos bricht das ICH entzwei.

Tonlos fällt der Scherbenhaufen,
tonlos bricht er in sich ein,
wird tonlos sich in mir verlaufen
und weiterhin nur tonlos sein.

Monika

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 06.11.2002    um 08:42 Uhr   


ich habe mein Herz an Dich verloren
erst langsam und zaghaft
und als ich es merkte, war es zu spät

du hast mir soviel gegeben
es war nicht nur Freude,
sondern auch Leid

und ich wußte,
es würde nicht ewig sein
und dann wär'
ich wieder im Herzen allein

wir sprachen über ernste Dinge
und konnten sogar noch lachen
und ich sah wohl die Schatten,
aber nicht die Dunkelheit

ganz plötzlich kam sie
- eine Nacht, dunkler denn je -
du brach'st alle Brücken hinter Dir ab
ohne Dich umzuseh'n

warum nur so ?

keine Worte des Abschied's
waren mir möglich,
kein letztes Lebewohl

übrig bleibt nur eine große Leere
und ein stummer Schrei

Du hast Dich einfach davongestohlen,
Du dachtest - so sei es am besten

nun hast Du Deinen Frieden
mit meinem Segen
(meinen Frieden hast du mir geraubt)

meine Gedanken werden
immer bei Dir sein
- bis sie verblassen -

meine Tränen werden
mich begleiten
- bis sie versiegen -

die Erinnerungen werden
jedoch ein ganzes Leben
in mir sein

es sollte nicht sein
und das Ende war nah'
doch warum nur so ?

Panik kommt hoch und die Frage,
was habe ich falsch gemacht...

ich verspreche Dir:
ich werde Dich nie mehr treffen,
ich werde nie mehr mit Dir sprechen,
ich werde Dir nie mehr schreiben

dies war DEIN Wunsch
und so soll es sein
was bleibt
- ist ein stummer Schrei -
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 08.11.2002    um 22:51 Uhr   

Stumm halt mein Ruf
hinaus in die Nacht
getragen auf sanften Schwingen
in die Ferne schnell zu dir
und hoffe er bringt dein Herz
zum klingen

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.11.2002    um 08:46 Uhr   

das ist schön :-)
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.11.2002    um 10:05 Uhr   

Sie liegen zerstreut auf dem Weg,
längst sind sie vergangen,
längst sind sie vorbei,
nur manchmal in kalten klaren Nächten
spiegelt sich das Mondlicht in ihrem Glanz,
und manchmal wundere ich mich erst dann,
wieviele von ihnen ich noch bei mir trage,
obwohl sie scheinbar nutzlos geworden sind.

Sie spiegeln vertraute Wege,
längst sind sie begangen,
längst sind sie vorbei,
nur manchmal an lauen Sommerabenden
spiegelt sich die Abendsonne in ihrem Glanz,
und manchmal ahne ich es erst dann,
wieviele von ihnen mir ans Herz gewachsen sind,
obwohl sie tiefe Narben hinterlassen haben.

Sie bleiben bedeutungslos als einzelne Splitter,
längst sind sie zerbrochen,
längst sind sie entzwei,
nur manchmal im morgendlichen Erwachen des Tages
spiegelt sich das Morgenrot in ihrem Glanz,
und manchmal begreife ich erst dann,
wieviele von ihnen mir Leben schenkten,
obwohl sie Blut gekostet haben.

Sie verlieren nie ihren Wert,
längst sind neue dazu gekommen,
längst sind sie unzählbar,
nur manchmal im Licht meiner Seele
spiegelt sich das Trauermeer in seinem Glanz,
und manchmal erkenne ich dann,
wieviele von ihnen ein Teil von sind,
obwohl ich sie nie gewollt hatte
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.11.2002    um 10:24 Uhr   

Nasser Staub auf allen Wegen,
jede Blume hängt vom Regen,
ach die SonnŽ ist weggezogen,
nirgends blüht ein Regenbogen.

Es weint das tief verhüllte Land,
in meinem Herzen hallt Dein Klage wieder,
wirf zum Staub mich nieder,
und meine Tränen rinnen in den Sand.

Das süße Leid hat ganz Dich überwunden,
welch dunkle Lust die Du noch nie empfunden,
ist glühend in Dir angefacht,
wie reich Geliebter warst Du zu nennen,
glaubtest Du mich doch zu kennen,
nun erst schaust Du in meinen tiefsten Schacht.

Ach was für Liebe schläft dort unten,
die Oben zum Leben nicht genug Raum gefunden!

Drum hüllŽ mich ein in Deine Decken,
mit einem Flüstern lullŽ mich ein,
früh am Morgen magst Du mich wecken,
in der Tages jüngstem Schein.

Ich habŽ mich müdŽ an Dir ergangen,
mein AugŽ ist matt von Deiner Pracht,
nun ist mein einziges Verlangen,
im Traum zu ruhen in Deiner Nacht!

Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.11.2002    um 11:25 Uhr   

ein Schrei in der Dunkelheit
niemand kümmert sich
alle hetzen weiter
im tägliche Einerlei
ein Schrei in der Dunkelheit
was soll es
Geld verdienen
Karriere machen

ein Schrei in der Dunkelheit
wer kann sich schon um alles kümmern
Veränderung? Was soll ich alleine schön ändern können
niemand will Veränderung

ein Schrei in der Dunkelheit
ich bin es
ich bin es der schreit
niemand hört mich

wollt ihr mich nicht hören?



Ich lebe noch smile sind auch nur Gedanken ;-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.11.2002    um 11:47 Uhr   

das stimmt white
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: yasmine
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geschrieben am: 10.11.2002    um 11:49 Uhr   
Wahnsinn, was ihr hier alles schreibt. Echt ergreifend und unheimlich bewundernswert. werd jetzt öfter mal hier vorbeischauen. schreibt schön weiter!


www.puzzleforum.de

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Nutzer: yasmine
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geschrieben am: 10.11.2002    um 11:49 Uhr   
Wahnsinn, was ihr hier alles schreibt. Echt ergreifend und unheimlich bewundernswert. werd jetzt öfter mal hier vorbeischauen. schreibt schön weiter!


www.puzzleforum.de

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 17.11.2002    um 23:02 Uhr   

Sei still gib ruhe
es hilft doch nicht
dein stummer Schrei
verhallt im Nichts
gib ruh schau ihnen zu
erfreu dich
an ihrem Spiele
hör auf
kleines wundes Herz
hör auf mich zu malträtieren
es ist nicht zu ändern
und vergehen
wird der Schmerz
höre auf
mit deinem stummen Schrei

Big
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 03.12.2002    um 16:42 Uhr   

Schrei der Seele

Das Herz ist gebrochen.
Der Stolz ist getroffen.
Der Mut ist gesunken und im Meer ertrunken.
Die Seele muss heilen und im Nirgendwo weilen.

Willst du nicht zerbrechen so bau dir eine Brücke
und finde die kleinen Stücke.
Füge sie zum Ganzen zusammen
und halte sie beisammen.


Alina Schell
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.12.2002    um 19:43 Uhr   

Früher hüpftest du von Stein zu Stein,
Vom einten auf das andere Bein.
Von meinem Fenster aus, habe ich dir immer zugesehen,
Bis ich musste zur Arbeit gehen.

Viel spieltest du auf dem Spielplatz,
Du freutest dich über jede kleine Katze.
Und ein grosses Lächeln strahlte von deinem Gesicht,
Und strahlte heller als das Sonnenlicht.

Doch seit einiger zeit, sitzt du nur noch auf dem Stein,
Zusammengekauert und ganz klein.
Starrst du so vor sich hin,
Als hätte alles keinen Sinn.

Wo ist deine Leidenschaft?
Wo ist deine Lebenskraft?
Wo ist dein Humor?
Den ich bei dir nie verlor?

Ich kam herunter, setzte mich neben dich,
Doch deine Lippen sprachen nicht.
Deine grossen runden Augen schauten mich an,
Zogen mich in ihren Bann.

Und erzählten mir deine Geschichte,
Von der Nacht, bis zum Tageslichte.
Dann rollte eine Träne über ihr kleines Gesicht,
Und diese Träne, zu mir spricht.

Missbraucht vom eigen Fleisch und Blut!
Und die Angst, das er es wieder tut!
Den jede Nacht, schleicht er sich in ihr Zimmer,
Sie muss sich aus ausziehen, es wird immer schlimmer.

Ich hörte deine lautlosen Hilfe rufe lange nicht,
Und erst jetzt, sehe ich alles in deinem Gesicht.
Innerlich kalt, doch nach aussen warm,
Ich nahm sie traurig in den Arm.

Ich werde dich von jetzt an Beschützen,
Niemand wird dich mehr ausnützen.
Dies flüsterte ich ihr ins Ohr und drückte sie an mich,
Und eine Träne rollte über mein Gesicht.

Lange wusste ich nicht, was dir in jeder Nacht geschieht,
Doch jetzt sehe ich die kleinen Tränen, die man sonst nicht sieht!!


AM
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Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 09.12.2002    um 07:04 Uhr   
oh man das ist ja sehr traurig

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.12.2002    um 07:22 Uhr   

Wie das Leben Big :-(
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.12.2002    um 09:47 Uhr   

Kinder müssen warten, wenn Väter sie verprügeln,
Kinder müssen - verdammt nochmal - geduldig sein;
Kinder müssen liegen - über'm Wannenrand -
nackt und entblösst, bevor sie dürfen schrei'n!

Väter dürfen schlagen, mit mächt'ger Männerhand,
Kinder müssen warten, nackt überm Wannenrand;
Kinder müssen warten, die Tür ist abgesperrt,
Kinder müssen warten, bevor er naht, der Herr.

Kinder können leiden, sie können's nicht versteh'n,
Kinder können lieben - auch den - der sie so schlägt;
Kinder müssen schreien - unter der Hiebe Last -,
Kinder wollen lachen, doch es gelingt nur fast.

Väter dürfen streicheln, mit der Hand, die schlägt,
Väter dürfen schreien, wenn die Stunde schlägt;
Kinder müssen warten, wann die Stunde schlägt,
Kinder wissen ganz genau, wie die Stunde schlägt.

Mütter müssen leise sein, wenn Vater schlägt sein Kind,
Mütter können vergesslich sein, waren sie doch blind;
Mütter haben selbst geschlagen, mitten auf der Strasse,
Kinderaugen schauten - hilfesuchend - durch die Gasse.

Väter dürfen schlagen, bis Kinder fast mannshoch,
Mütter wollen schweigen, wenn Kinder haben Not.
Mütter haben immer das Beste nur gewollt,
Mütter haben Verständnis, wenn Vater abends grollt.

Mütter können schweigen, statt Schläge auszuteilen,
Mütter können schweigen, lange wie ein Grab;
Kinder wollen reden und fangen an zu leiden,
Kinder müssen reden, einmal doch nur, am Tag.

Kinder können schreiben, auch vierzig Jahre später,
Kinder können leiden, wenn sie selbst Kinder haben;
Kinder können leiden, wenn Mutter weint vor Reue,
Kinder können leben, wenn sie blicken auf - ins Neue -

AM
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.12.2002    um 20:49 Uhr   

Wie oft hast du mich geschlagen,
wie oft hast du mich gequält,
habe alles nur ertragen,
habe ständig nur gefleht.

Du hast immer nur genommen,
mich immer nur verletzt.
Blut ist aus meinem Herzen geronnen,
Tränen der Qual meine Wangen benetzt.

Du hattest mich verschlungen,
ich war mit dir vereint,
um Liebe gerungen,
niemals so geweint.

Du hast mich aus dir rausgelassen,
deine perverse Gewalt,
eine offene Rechnung, nie gezahlt,
ich kann nicht anders- hassen.

Ich war am Ende meiner Kraft,
du hattest mich zerbrochen,
du hattest es geschafft,
auf allen Vieren ich kam gekrochen.

Ich floh vor dir, ein neues Leben,
fand einen Mann, erneut alles zu geben.
Er gibt Verständnis und Geborgenheit,
ein Stern der Liebe und Zärtlichkeit.

Doch im Schmerzgebirge der Nacht
bin ich wieder und wieder erwacht.
Zitternd vor Angst muss ich weinen,
nachts in meinen Träumen wirst du für immer erscheinen


AM
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.12.2002    um 21:35 Uhr   

Will Dich nicht fertig machen menno Dich dolle
Es sind meine Träume die mich immer wieder in die Vergangenheit rufen .....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 10.12.2002    um 21:42 Uhr   

Ihrer Freundin eine Geschichte da lässt :-)
Ich saß gemütlich mit einem spannenden Buch und
einer Tasse Kakao auf dem Fensterbrett an der Heizung,
so wie ich es am liebsten tu.
Am Fenster eine bunte Lichterkette (es ging auf Weihnachten zu),
auf dem Tisch eine Kerze, Musik im Hintergrund...
warm und behaglich, doch mein Innerstes schien
nicht zu dieser Stimmung zu passen.
Ich blickte vom Buck auf, schaute aus dem Fenster:
Es wurde Zusehens dunkler dort draußen, vereinzelt
Lichter in den Fenstern...in den Wohnungen
war es wohl genauso gemütlich wie auch in meinem
Zimmer...
Als ich so durch das Fensterglas blickte, auf die kahlen
Äste der Bäume, die im dunklen noch einsamer wirkten,
erkannte ich mein Innerstes wieder – dort draußen.
Ich nahm das Buch wieder zur Hand, las einige
Seiten, nur um mich ein wenig von meinen
winterlichen Gedanken abzulenken...da klopfte es
an der Tür.
Na nu, dachte ich. Wer klopft denn so spät noch
an meine Türe? Ich erwartete doch niemanden.
Kurz überlegte ich, ob ich aufmachen sollte, ob
ich durch das Öffnen der Türe die
Kälte von draußen hereinlassen sollte, oder nicht.
Gerade hatte ich mich entschieden, die Stimmung
nicht durch die offene Tür verschwinden zu
lassen und mein Buch weiterzulesen, da klopfte
es noch mal, diesmal etwas lauter und fordernder.
Noch immer machte ich nicht auf, vielleicht
waren es nur irgendwelche Kinder, die sich einen Scherz
erlauben wollten, und so las ich noch einige Zeilen,
jedoch konnte ich mich nicht mehr richtig
konzentrieren, und als es zum dritten Mal
dann klopfte, stand ich auf, legte das Buch weg,
schlurfte zur Tür und öffnete.

Direkt strömte die kalte Luft herein, ließ das Licht der
Kerze flackern und mich frösteln.
Ein Junge – kaum älter als ich – stand vor mir. Die Backen rot
von der Kälte, eine Mütze tief in die Stirn gezogen.
Er fror, das sah man, er zitterte, doch seine Augen versprühten
einen warmen Glanz.

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geschrieben am: 10.12.2002    um 21:42 Uhr   

Keiner von uns beiden sprach ein Wort. Einen Moment
lang musterten wir uns gegenseitig, blickten in den anderen
hinein und erkannten das wirkliche Wesen im Gegenüber.
Ich fühlte mich, als würde ich von seinem Blick von
innen nach außen gekehrt, und da ich wusste, was für
einen traurigen Anblick mein Innerstes ihm bieten
musste, schämte ich mich zutiefst.
Doch gleichzeitig sah ich, wie warm, ausgeglichen
und erfüllt das Wesen dieses Jungen war. Ein bisschen
neidisch machte es mich, denn ich wusste nicht,
wie er es schaffte, von innen her so zu leuchten.
Der Moment war vorüber – ganz plötzlich – und
wir wurden beide etwas verlegen.
„Hi“, sagte er. „Ich habe bei Dir Licht gesehen und
wollte fragen, ob ich mich ein wenig bei Dir wärmen
kann...“
„Sicher, komm doch rein...“ bat ich ihn.
Er trat ein und setzte sich auf die Fensterbank.
Ich schloss die Tür vor der Kälte.
„Schön hast Dus hier...warm und gemütlich“, er
nippte an einer Tasse Kakao, die ich ihm gereicht
hatte. „Doch warum fühlst du in Dir genau das Gegenteil?“
Er fragte, als wäre es das normalste der Welt.
„Ich fühle mich einsam, mein Herz ist gebrochen, meine
Seele verlassen....wie soll ich das Licht und die Wärme
hineinlassen, wenn es mich nur schmerzt, wenn ich nicht
zu ihrer Behaglichkeit gehöre? Gerne würde ich so erfüllt
sein wie Du...“ Mir schossen die Tränen in die Augen.
Er kam zu mir und nahm mich in den Arm.
„Armes Lichtkind...mir ging es genau wie Dir...doch
auch Du wirst sehen, mit der Zeit kommt auch die Erfahrung,
die Weisheit, das Wissen um die Welt. Du wirst unterscheiden
können zwischen *Gut* und *Böse*, zwischen Freunden
und solchen, die nur vorgeben es zu sein. Du wirst
wissen, welches Licht, welche Wärme Du in Dein
Herz lassen kannst und welche Dir schadet, die
du draußen lassen solltest. Nimm Dir die *Zeit* und lerne...“
Dann zog er aus seiner Manteltasche eine kleine
Schachtel, die er mir gab.
„Wird es mir gehen wie Dir? Woher willst Du
das wissen...?“
„Wir beide, wir sind vom gleichen Schlag, glaub mir,
eines Tages wirst Du vom Inneren her leuchten, so
wie ich es tue, und Du wirst das Licht zu anderen
bringen, so wie ich es tue...“
„Aber wie..?“ Tränen glitzerten im Kerzenlicht.
„Du wirst es wissen, Lichtkind...“
Er löste sich von mir, wischte mit dem Finger die
Tränen von meinen Wangen, ging zur Tür und öffnete
sie. Die Kerze flackerte wieder.
Bevor er hinausging, drehte er den Kopf noch mal
und zwinkerte mir zu. Dann schloss er die Tür, die
Kerze hörte auf zu flackern und ich war wieder
allein in meinem gemütlichen Zimmer.
Einige Zeit saß ich einfach nur da, dachte an nichts.
Je mehr Minuten verstrichen, desto unwirklicher erschien
mir, was ich gerade erlebt hatte.
Ich klammerte mich mit Gedanken an diese Momente.
wie ich mich auch die Schachtel ungewollt mit meinen
Händen umklammerte.
Nach diesen Minuten der Regungslosigkeit, bemerkte
ich erst bewusst, dass ich die Schachtel in der
Hand hielt.
Gespannt öffnete ich sie.
Mit einem Lächeln erkannte ich, was dieses silberne
prachtvoll verzierte *Ding* im Kästchen war
... in meinem Händen hielt ich eine Sanduhr....

AM
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 10.12.2002    um 21:52 Uhr   

Lächelt dann kopiere es und setz es in den Magier ;-)
Bin froh das dieserr Dir begegnete lächelt
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geschrieben am: 26.02.2003    um 03:28 Uhr   

Du willst schreien
doch geht es nicht
die Kehle wie zugeschnürt
dein Schmerz
jeden Laut erstickt
verlierst den Halt
sinkst auf die Knie

Verdammt
zwinge dich aufzustehen
schrei es hinaus
es erleichtert die Seele
hört dich auch niemand
es ist egal
erleichtern wird es deine Qualen

Big
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