Auf den Beitrag: (ID: 35705) sind "9" Antworten eingegangen (Gelesen: 363 Mal).
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Eiskristall....

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 23.10.2002    um 20:28 Uhr   

eine leichte Wolke schwebt geradewegs
in die rotglühende Abendsonne
doch in der Morgensonne
die kalt über den Horizont blinzelt
wirft sie fahle Schatten
in die Wüste aus gefrorenen Gefühlen

das einst so nahe Ufer
in nebeliger Ferne entschwunden
Schreie drängen hinaus
doch bleiben gefesselt
im Gefängnis aus eigenem Willen
aus selbst auferlegter Pein

zu Eiskristallen gefrorene Sehnsuchtstränen
überziehen die morschen Äste der müden Bäume
ein Feenkind pflückt sich keck
die Traumsternchen von den Zweigen
zerronnen aus einem zerissenen Herzen
geboren aus einem unerfüllt Sehnen

lege ihn an den Panzer aus Eis
dich gegen die Gefahren des Winters zu schützen
Vorräte aus Zärtlichkeit und Nähe
bald schon aufgezehrt
denn gesammelt
in einem viel zu kurzen Sommer

wo sind sie die träume
wann geht es je weiter
die nackten bäume
sie lachen so heiter
ein lachen das dir auf den lippen gefriert
ein lachen das dunkle angst dir gebiert

bleierne Stille
Geändert am 15.12.2002 um 11:35 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 23.10.2002    um 20:34 Uhr   
das hast du schön geschrieben, ist aber leicht depressiv

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 23.10.2002    um 20:41 Uhr   

Bringt das Wetter mit sich ;-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 23.10.2002    um 21:11 Uhr   

Stell dir vor du wärst ein Eiszapfen

Du hängst so da vom Dach

Und schaust hinunter

Freust dich an der Sonne.



Am Abend du dich zurückziehst,

Wenn die Sonne untergeht

Und du deine Kräfte sammelst

Für den neuen Tag.



Am Morgen wenn die Sonne neu

Sich am Himmel zeigt

Dein Herz anfängt zu jubeln

Denn ein neuer Tag beginnt.



Du streckst dich dem licht

Der Wärme fest entgegen

Und fängst von neuem an zu wachsen

Du wirst länger und länger.



Oh weh was ist passiert?

Die Sonne scheint gar heiss herab

Und will dich schmelzen

Das darf nicht sein.



Und doch so weißt du ganz genau

Das Leben halt so ist

Sterben musst du jeden Tag

Um neues Lebens zu erhalten.



Drum lass dich zerbrechen

Hier und heute jetzt

Auf dass ein Neues DU entstehen kann

Im Lichte hell und klar.



Denn das was stirbt

Erst richtig lebt

Und was lebt

Auch andern Leben bringen kann.



So freu dich an dem Sonnenschein

Der dein Eis zum schmelzen bringt

Und dich aufs Neue erfüllt mit Licht

Und dir den gewünschten Segen bringt.



Bist du erst Licht und Sonne

Strahlst du die Wärme aus

Und jeder der sie spürt und nimmt

Wird wiederum selber Licht.

Geändert am 15.12.2002 um 11:36 Uhr von nightrose
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 23.10.2002    um 23:09 Uhr   
Ich stell mir gerade vor,
ich wär ein Eiszapfen.

was nun nightrose?
dann müßtes du mich wärmen

lächelt zur lieben nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.10.2002    um 06:33 Uhr   

Grinst zu Boss und ihn in den arm nimmt ;-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 15.12.2002    um 11:27 Uhr   

Eiskristalle

eine leichte Wolke schwebt geradewegs
in die rotglühende Abendsonne
doch in der Morgensonne
die kalt über den Horizont blinzelt
wirft sie fahle Schatten
in die Wüste aus gefrorenen Gefühlen

das einst so nahe Ufer
in nebeliger Ferne entschwunden
Schreie drängen hinaus
doch bleiben gefesselt
im Gefängnis aus eigenem Willen
aus selbst auferlegter Pein

zu Eiskristallen gefrorene Sehnsuchtstränen
überziehen die morschen Äste der müden Bäume
ein Feenkind pflückt sich keck
die Traumsternchen von den Zweigen
zerronnen aus einem zerissenen Herzen
geboren aus einem unerfüllt Sehnen

lege ihn an den Panzer aus Eis
dich gegen die Gefahren des Winters zu schützen
Vorräte aus Zärtlichkeit und Nähe
bald schon aufgezehrt
denn gesammelt
in einem viel zu kurzen Sommer

wo sind sie die träume
wann geht es je weiter
die nackten bäume
sie lachen so heiter
ein lachen das dir auf den lippen gefriert
ein lachen das dunkle angst dir gebiert

bleierne Stille

AM
Geändert am 15.12.2002 um 11:37 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 15.12.2002    um 11:35 Uhr   



Eiskristalle,
Schwebend,
Ziellos tanzend.
Schneeweiße Schönheit.

... aber kalt,
Eisig funkelnd,
Tödliche Ruhe.
Weine nicht, kleine Seele
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 15.12.2002    um 11:44 Uhr   

Kleine Eiskristalle umspielen den Schleier der Trauer - umspielen die kalte
Einsamkeit. Ein Meer aus Spiegeln, Siegel, in denen Tränen sich bergen -
liegen vor meinen Füssen. Zerbrochen. Verloren. Die Dämmerung umhüllt meinen
Körper, lass uns eins sein hier vor dem Altar der tausend Seelen.

Seltsam, im Nebel zu wandern! Leben ist Einsam sein. Kein Mensch kennt den
andern. Jeder ist allein.

Manchmal habe ich das Gefühl, ganz allein auf der Welt zu sein. Keiner
versteht mich, oder will mich verstehn. Sie versuchen, mich zu beeinflussen
damit ich ihrem Bild entspreche. Aber das will und kann ich nicht. So wünsche
ich mir zu sterben, obwohl ich doch eigentlich leben will. Diese Worte sind
nur ein Teil, der mich ausmacht. Ich kann auch lachen, wenn mir das manchmal
auch schwerfällt.

Sind Worte eine Maske des Seins? Ist jeder, der einmal über Leben und Tod
nachdenkt, ein Philosoph? Ist ein Philosoph nicht auch nur ein Mensch? Ein
Individuum, das nicht das Leben hinnimmt, als sei es ein Muss. Eine
selbständige Seele, die den Tod verlacht? Ein Narr, der glaubt, er könne
leben? Ein Nichts, das glaubt, es würde jemandem etwas bedeuten? Welch'
Selbstüberschätzung messen die Menschen der Kraft der Worte bei? Die Welt
verändert sich, die Schrift nicht. Die Menschen verändern sich, die Worte
nicht. Es verändern sich nur die Gedanken, die Auslegung, diese Zeilen. Eben
noch Freude gebracht und jetzt den Schmerz. Vorher Liebe und nun Hass.

Nur noch Schmerz. Nur noch Qual. Gedanken jenseits von mir. Leid und Kummer,
mein Körper ausgelaugt. Der Körper eine leblose Hülle. Gedanken jenseits
von mir. Der Horizont der Sinnlosigkeit erreicht. Stille der verlorenen
Hoffnung. Breite meine Flügel aus, will der Einsamkeit entfliehen.

Um mich herum sind nur Menschen, die zuviel lachen, die zu wenig
denken um schön zu sein. Nur den grossen Meistern des Stiles gelingt die
Dunkelheit.

Die Einsamkeit gesucht, die Welt verflucht, jetzt bin ich allein, und das
Wort Angst macht mir Angst, meist findet man meine Gedanken abseits der
Realität.

Die kalte Leere erfüllt mein warmes, schwarzes Herz. Die Nacht hüllt
mich ein in Einsamkeit.

Quelle Dich nicht mit dunklen Vorstellungen, die meisten Ängste ufern in der
Erschöpfung und Einsamkeit.

Ein endloser Schmerz wandert immer weiter auf dem Pfade meiner geschundenen
Seele.

Gestalten bekannter Gesichter vorüberziehend! Keine Annäherung, keine
Verständigung, keine Hoffnung?

Ich tauchte ein in die Dunkelheit der Wälder, um das Mark des Lebens
aufzusaugen, alles auszubrennen, was nicht Leben war; und in der Finsternis
der Tannen boten sich mir 2 Wege dar - ich wählte den weniger berührten.

Der Dämon zerriss mich fast, der Geliebte Tod küsste und verhöhnte mich.
Ich will für ewig in den Abgründen meiner Trauer verharren.

ja das Meer........möge es mich doch verschlingen mit all den unerwüschten
Wünschen meiner dummen Seele. bin ich wirklich so blöd und verwirrt, wie man
mir sagt? na und? dumm meine Worte allesamt. so sinnlos, hoffen ein wenig
Beachtung zu finden. Meine Worte sind sinnlos wenn sie
niemand braucht so wie auch der jämmerliche Rest von mir.....

Das Leben erblickte ich einst in der Welt blauen Himmels. Blumen, Gräser und
fliegende Vögel bemalten das Bildnis. Sorgenlos und voller Lebensmut beritt
ich so manchen Schimmel. Unter Engeln sah ich mein Zuhause. Grau und
zerschnitten empfinde ich die Welt heute. Waffen als das Wort der Liebe und
Geld als der Schein eines Glücks. Die Behauptung der Macht und der eigenen
Fassade überwiegt das Sein des Selbst. Die Liebe des Lebens in den Sumpf
geworfen zugunsten einer zerstörerischen Illusion.

Die unstillbare Gier nach Wissen ist es, die uns menschlich macht. Nicht
die sichtbare Welt.

Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 15.12.2002    um 11:44 Uhr   

Wieviel Leid und Schmerz muss ein Mensch ertragen, damit er aufgeben darf?
Ich spüre tief in meinem Inneren, dass alles gut wird, aber das Gefühl fängt
an zu verschwinden!

Karger Schrei, der nur im Kopf ertönt; flüchtiger Schatten, der nur meiner
Netzhaut gewahr; Sanfte Berührung, die nur ich verspür. Verschone mich!
Grosse Angst vor der Gefahr, Allgegenwärtig, doch nur mich bedroht, den Heil
meines Verstandes. Es erstickt mich meine Seelennot.

Hatte endlich verlernt zu lieben und zu hassen doch jemand riss die Mauer ein
die meine Seele schützte und nun verglüht sie in der Hitze der Entäuschung
zu schwach um eine Neue zu bilden liegt mein Körper daneben und sieht sie
leiden während er zugrunde geht an den Schmerzen die sie leidet doch kann
sie nicht sterben so wird sie ewig leiden bis mein Körper daran gestorben ist..

flieg kleiner Engel komm flieg dahin fortgelassen haben wir dich nun die
Kreise dort zu ziehen am Horizont heile Welt ade - komm geh bleibe fort ,
auf dem Rücken sitzt er nun, denkt sich durch den Wald der Seen, aufgemacht
sich zu finden dort am Weidenrand, glitschig ist er der Vernunft entrutscht,
tiefer nun doch der Dornbusch hält ihn auf stückchenweise bleibt er kleben
seinen Schrei zu hören kann man kaum ertragen und verharrn langsam nur, ganz
sacht schläft er wieder ein. Entspannung kehrt zurrück in das Tal der Seen,
flieg kleiner Engel komm flieg dahin wende dein Gesicht gen horizont und folg
dem sog der kalten Sonne...........

Worte die du nicht sprichst, Gefühle die du nicht zeigst, Gedanken die du
nicht zeigst, Gedanken die nur sich selber kennen liebe im leeren Raum, das
Gesicht das du nicht hast, die Person die du nicht bist - Gefängnis aus
unerkannt bleiben, Schweigen , obwohl du sprichst. Reden wenn du schweigst
Lachen wenn du weinst und tränen , um dein Lächeln zu verbergen das was du
bist: Schatten , Traum , Fantasie das was du nicht bist: Realität........

Das Tier in mir war immer hier und wird immer sein als unterschwellige Existenz
hält das Herz umklammert und presst der Schmerz bald unerträglich ist nur du
hältst es ein wenn es über dich hereinbricht dir den Hals zerbeisst wenn deine
Hand mich berührt das Tier das knurren lässt und die Augen schliesst den kopf
in deinen Schoss legt seine Klauen meine hände weichen das Tier sich schlafen
legt......... wen ich erwach...............................

Sehet, Ihr Blinden!!! Erkennt Ihr nicht das Werk, die Macht, die Kraft und das
wundervolle Leben, das Euch geschenkt wurde. Kann es etwas Schöneres geben,
als auf dieser Welt umherzuwandeln. Grosse Worte, die nichts beinhalten ausser
grossen, bedeutenden Fragen: Woher komme ich? Und wohin werde ich gehen? Mein
kleines, zeitlich begrenztes Dasein, was soll das ? Wenn ich die seltenen,
intensiv gefühlten Glücksmomente vergleiche mit dem gesamten Ganzen, mit der
Geschichte der Erde, der Evolution, kommen sie mir so lächerlich und
unbedeutend vor, denn ich weiss nicht worauf ich zusteuere. Ich bekomme angst,
wenn ich mir überlege, was ich vor meiner Geburt, meiner Zeugung gewesen bin
und was ich nach meinem Tod seine werde; nämlich nichts, einfach garnichts....

Nebelschwaden über dem Silberwald - feuchte Nebelschleier verhüllen den Blick
auf einsam Grab am Wegesrand. Verwunschene Vergessenheit, keiner kannte das
verstorbene Wesen, nur eine wilde Rose zeugte vom wiederkehrenden Leben.
Tautropfen umrandete Blätter, perlend auf das nasse Gras, nach Ewigkeit
duftende Erde.......... Und das Holzkreuz vermodert, nichts wird mehr an dieses
Wesen erinnern, nur die kleine Wildrose, die die Erde beweint. Und die
Nebelschwaden ziehen stumm vorbei.......... Moondust.

Ich ess dies Brot, den Eid ich schwör, entflamm mich selber im Gebet: Es gibt
keine Gnade, es gibt keine Schuld. Tu was du willst ist das Gesetz !

Sei niemals wahrheitsliebend und scheine es niemals zu sein. Denn wenn du
wahrheitsliebend bist, können die Anderen auf dich rechnen; du dienst ihnen,
aber sie dienen nicht dir.

Erkenne kein Eigentum an, sondern versichere, dass alles Eigentum heilig
und unantastbar ist und allen gehört. Wenn du alles ohne jede Anfechtung als
dein Eigentum besitzen kannst, dann hängt alles von dir ab.

Sieh die Moral der anderen als Schwäche an und bediene dich ihrer für
deine Zwecke.

Stachle jeden zur Sünde an, während du die Moral als Notwendigkeit
proklamierst.

Liebe niemanden.

Mache jeden unglücklich, der von dir nicht abhängig sein will.

Sei konsequent bis zum letzten und bereue nie etwas. Was du einmal
beschlossen hast, tu es auf jeden Fall, komme was kommen mag

AM
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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