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geschrieben am: 15.12.2002 um 11:44 Uhr
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Wieviel Leid und Schmerz muss ein Mensch ertragen, damit er aufgeben darf?
Ich spüre tief in meinem Inneren, dass alles gut wird, aber das Gefühl fängt
an zu verschwinden!
Karger Schrei, der nur im Kopf ertönt; flüchtiger Schatten, der nur meiner
Netzhaut gewahr; Sanfte Berührung, die nur ich verspür. Verschone mich!
Grosse Angst vor der Gefahr, Allgegenwärtig, doch nur mich bedroht, den Heil
meines Verstandes. Es erstickt mich meine Seelennot.
Hatte endlich verlernt zu lieben und zu hassen doch jemand riss die Mauer ein
die meine Seele schützte und nun verglüht sie in der Hitze der Entäuschung
zu schwach um eine Neue zu bilden liegt mein Körper daneben und sieht sie
leiden während er zugrunde geht an den Schmerzen die sie leidet doch kann
sie nicht sterben so wird sie ewig leiden bis mein Körper daran gestorben ist..
flieg kleiner Engel komm flieg dahin fortgelassen haben wir dich nun die
Kreise dort zu ziehen am Horizont heile Welt ade - komm geh bleibe fort ,
auf dem Rücken sitzt er nun, denkt sich durch den Wald der Seen, aufgemacht
sich zu finden dort am Weidenrand, glitschig ist er der Vernunft entrutscht,
tiefer nun doch der Dornbusch hält ihn auf stückchenweise bleibt er kleben
seinen Schrei zu hören kann man kaum ertragen und verharrn langsam nur, ganz
sacht schläft er wieder ein. Entspannung kehrt zurrück in das Tal der Seen,
flieg kleiner Engel komm flieg dahin wende dein Gesicht gen horizont und folg
dem sog der kalten Sonne...........
Worte die du nicht sprichst, Gefühle die du nicht zeigst, Gedanken die du
nicht zeigst, Gedanken die nur sich selber kennen liebe im leeren Raum, das
Gesicht das du nicht hast, die Person die du nicht bist - Gefängnis aus
unerkannt bleiben, Schweigen , obwohl du sprichst. Reden wenn du schweigst
Lachen wenn du weinst und tränen , um dein Lächeln zu verbergen das was du
bist: Schatten , Traum , Fantasie das was du nicht bist: Realität........
Das Tier in mir war immer hier und wird immer sein als unterschwellige Existenz
hält das Herz umklammert und presst der Schmerz bald unerträglich ist nur du
hältst es ein wenn es über dich hereinbricht dir den Hals zerbeisst wenn deine
Hand mich berührt das Tier das knurren lässt und die Augen schliesst den kopf
in deinen Schoss legt seine Klauen meine hände weichen das Tier sich schlafen
legt......... wen ich erwach...............................
Sehet, Ihr Blinden!!! Erkennt Ihr nicht das Werk, die Macht, die Kraft und das
wundervolle Leben, das Euch geschenkt wurde. Kann es etwas Schöneres geben,
als auf dieser Welt umherzuwandeln. Grosse Worte, die nichts beinhalten ausser
grossen, bedeutenden Fragen: Woher komme ich? Und wohin werde ich gehen? Mein
kleines, zeitlich begrenztes Dasein, was soll das ? Wenn ich die seltenen,
intensiv gefühlten Glücksmomente vergleiche mit dem gesamten Ganzen, mit der
Geschichte der Erde, der Evolution, kommen sie mir so lächerlich und
unbedeutend vor, denn ich weiss nicht worauf ich zusteuere. Ich bekomme angst,
wenn ich mir überlege, was ich vor meiner Geburt, meiner Zeugung gewesen bin
und was ich nach meinem Tod seine werde; nämlich nichts, einfach garnichts....
Nebelschwaden über dem Silberwald - feuchte Nebelschleier verhüllen den Blick
auf einsam Grab am Wegesrand. Verwunschene Vergessenheit, keiner kannte das
verstorbene Wesen, nur eine wilde Rose zeugte vom wiederkehrenden Leben.
Tautropfen umrandete Blätter, perlend auf das nasse Gras, nach Ewigkeit
duftende Erde.......... Und das Holzkreuz vermodert, nichts wird mehr an dieses
Wesen erinnern, nur die kleine Wildrose, die die Erde beweint. Und die
Nebelschwaden ziehen stumm vorbei.......... Moondust.
Ich ess dies Brot, den Eid ich schwör, entflamm mich selber im Gebet: Es gibt
keine Gnade, es gibt keine Schuld. Tu was du willst ist das Gesetz !
Sei niemals wahrheitsliebend und scheine es niemals zu sein. Denn wenn du
wahrheitsliebend bist, können die Anderen auf dich rechnen; du dienst ihnen,
aber sie dienen nicht dir.
Erkenne kein Eigentum an, sondern versichere, dass alles Eigentum heilig
und unantastbar ist und allen gehört. Wenn du alles ohne jede Anfechtung als
dein Eigentum besitzen kannst, dann hängt alles von dir ab.
Sieh die Moral der anderen als Schwäche an und bediene dich ihrer für
deine Zwecke.
Stachle jeden zur Sünde an, während du die Moral als Notwendigkeit
proklamierst.
Liebe niemanden.
Mache jeden unglücklich, der von dir nicht abhängig sein will.
Sei konsequent bis zum letzten und bereue nie etwas. Was du einmal
beschlossen hast, tu es auf jeden Fall, komme was kommen mag
AM |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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