| "Autor" |
Das Meer |
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geschrieben am: 25.10.2002 um 14:34 Uhr
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Es liegt da wie ein See
wie ein riesiger Spiegel
und bewegt sich kaum merklich
aber ganz still steht's nie.
Es kennt tausende Geschichten
aus Jahrmillionen und die will ich
erfahren, ich weiß nur noch nicht wie.
Und es glitzert und funkelt
so sanft zu mir her...
Ich sitze stundenlang da
und starre aufs tiefblaue Meer.
Ich kann darin schwimmen,
darauf segeln, habe aber immer das
Gefühl, dass es plötzlich mit mir
machen könnte was es will.
Was mir dabei auch geschieht
bleibt fürs Meer nur ein Spiel.
Nur ein paar Stunden später kann es
dann brodeln und kochen
tausend salzige Zungen lecken
drohend am Land.
Nagen die Steine aus den Klippen
und eine größere Welle
dreht ein Schiff um und versenkt es
wie eine riesige Hand.
Was es einmal sich geholt hat,
gibt es so selten mehr her.
Ich sitze stundenlang da
und starre aufs tobende Meer.
Ich weiß ihm ist es egal was ich
denke was ich spüre, wir sind ein
ungleiches Paar denn nur ich kann
verlieren. Es bleibt trotzdem immer
die gleiche Sehnsucht in mir, ich kann nichts machen.
Wie ich noch lange nicht geboren war, wenn ich schon lange nicht
mehr lebe, spielt der Wind mit den Wellen, es wird ihm niemals zu blöd.
Und wenn wir wirklich alles kaputt machen auf dieser Welt... völlig egal
Alle glühenden Liebesschwüre draußen am Ufer und die blutigsten Schlachten wo keiner wem schont - alles Leben und Sterben nimmt es
genau so gelassen wie das tägliche Gastspiel von der Sonne und vom Mond.
Und kein Gott kann was ändern es wogt hin und wogt her
in seinem uralten Rythmus... das ewige Meer!!!
Gruß
[TrAuRiGe]Silver ... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2002 um 14:47 Uhr
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nicht schlecht
am zeilenumbruch koenntest du noch feilen
weika |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2002 um 20:47 Uhr
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Ja sorry,hab irgendwie die Konzentration verloren ...
Lieben Gruß
[TrAuRiGe]Silver ... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.01.2003 um 13:40 Uhr
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Meerstern
?Meerstern ich Dich grüße,
oh Maria hilf!
Gottesmutter süße,
oh Maria hilf!
Maria hilf uns allen
aus unsrer tiefen Not.?
Immer wenn ich das früher
in der Kirche sang,
war ich irgendwie getröstet,
fühlte mich verstanden.
Einmal träumte ich,
ich wäre auf einer
fremden Insel gestrandet
und am Ufer standen viele Menschen.
Sie schienen auf etwas zu warten
oder auf jemanden?
Was wußte ich denn?
Aber alle sahen in meine Richtung.
Ich drehte mich um,
sah auf das Meer hinaus.
Aber niemand kam.
Kein Schiff in Sicht.
Ich wandte mich wieder der Menge zu.
Kein Zweifel,
sie meinten mich,
sie erwarteten etwas von mir.
Aber was wollten die von mir?
Sie kannten mich doch nicht!
Ich war doch fremd hier!
Hilflos hob ich die Schultern.
Doch unbeirrt schauten sie auf mich,
in ihren Augen Kummer, Schmerz, Verzweiflung.
Ich wandte mich wieder dem Meer zu,
den unablässig heran rollenden Wogen.
Ich dachte an den Moment meiner Ankunft.
Kalte Füße auf kaltem Sand.
Kalter Wind und eine Dunkelheit,
die in mein Herz kroch.
Und an die Sterne,
die sich im Wasser vor mir spiegelten.
Sterne im Meer.
Meersterne.
Mir fiel das Lied wieder ein,
das mir in meiner Kindheit so geholfen hatte.
Was konnte es schaden?
So fing ich an zu singen.
Ich sang und sang.
Zuerst fielen nur vereinzelt Stimmen ein.
Dann wurden es immer mehr.
Unser Gesang war wie eine große Woge.
Als hätte sie nur darauf gewartet,
ging die Sonne auf.
Wärme überflutete den Strand
und unsere Herzen.
Ich war glücklich,
wir alle waren glücklich und froh,
der Dunkelheit und der Kälte
entronnen zu sein.
Möge es wieder so sein
wenn ich singe:
?Meerstern ich dich grüße,
oh Maria hilf!?
Lieben gruß
[TrAuRiGe]Silver ... |
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