| "Autor" |
Zeit zu träumen |
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geschrieben am: 19.12.2002 um 22:18 Uhr
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Zeit zu träumen
Ich habe Augen gesehen,
die ein normaler Mensch niemals haben kann.
Ich habe Blicke gesehen,
eine Menschen, dem die Seele durch die Augen schaut.
Aber ich habe auch das Leben gesehen,
in deinen Augen.
All diese Momente verschwimmen in einem Traum,
der einfach paradiesisch ist:
draußen ist ein schöner, warmer Sommertag.
Sonnenstrahlen denn mein Gesicht und locken mich ins freie.
Ich rieche das Gras und den süßen Duft zahlreicher bunter Blumen.
Es ist einfach herrlich. Sanft reibe ich die weichen Blütenblätter einer Rose
zwischen den Fingern und lasse mich von ihrem Geruch betören.
Nach einer Weile schlendere ich weiter. Alles ist so prachtvoll.
Ich ziehe meine Schuhe aus und genieße das weiche Gras unter den Füßen.
Plötzlich durchstreift eine frische Brise meine Haare.
Geblendet von der Sonne schließe ich meine Augen
und vernehme erstaunt die vielfältigsten Geräusche.
Vogeltzwitschern, Bienengesumme, aber auch aus weiter Ferne, das dröhnen von Autos.
Aus Versehen trete ich auf eine nasse Stelle im Gras,
an die heute noch kein Sonnenlicht gekommen ist.
Diese angenehme kühle ist eine willkommene Abwechslung für meine Füße.
Verträumt verfolge ich die Wölkchen, die vereinzelt über den Himmel ziehen.
Alle haben sie verschiedene Formen und Größen.
Wie gerne würde ich mit Ihnen ziehen.
Doch die immer lauter werdenden Geräusche holen mich in die Realität zurück.
In einer Realität ohne dich und dein Augen. Trist! Freudlos!
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