| "Autor" |
Novembertag |
|
|
|
geschrieben am: 01.11.2002 um 19:07 Uhr
|
|
Novembertag
Der dünne Mond scheint silbrig hell.
Er steht im dunklen Blau.
Der Horizont verfärbt sich grell,
Orange Wolken im Pastell,
Das Land liegt Grau in Grau.
Es riecht nach Allerheiligen,
Die Luft ist klirrend klar.
Die Alten und die Eiligen,
Die Heuchler und Scheinheiligen,
Die waren längst schon da.
Für Kinder ist der Tag nur Pflicht.
Sie mußten mit zum Grabe.
Sie spielen mit dem Kerzenlicht,
Den Toten kannten sie ja nicht.
Der Stein verliert an Farbe.
Die Sonne sinkt zum Hügelrand.
Der Abend ist ein Pfau.
Man legt den Grabschmuck aus der Hand,
Das Abendrot wird aufgespannt,
Das Land verblaßt in Grau.
Lama
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.11.2002 um 19:38 Uhr
|
|
War heut auch am grab aber nicht aus diesen grund
war an meines Vaters Grab
Trozdem Lama in vielem hast Du recht es gibt solche Menschen die machen Gestecke je grösser je teurer umso besser
Der Tote sieht es nimmer .....
|
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.11.2002 um 19:50 Uhr
|
|
Tja. Röschen, so ist das leider. Ich hab mich mit dem Gedicht ein Stück in meine Kindheit zurückversetzt. Ich musste immer mit auf den Friedhof, aber erst abends, wenn's richtig dunkel war, damit die Grablichter besser zur Geltung kamen.
Das sah dann meistens so aus:
Schnell ein Gebinde auf's Grab gelegt, ein Lichtlein angezündet, und ab nach Hause, weil Kaffee und Kuchen warten.
Ich habe das nur einmal anders erlebt, als meine Oma mich mitgenommen hat. Wir saßen auf dem Friedhof auf einer Bank und warteten, bis die meisten Leute sich wieder eilig davonmachten. Dann packte sie viele Lichter aus und verteilte sie auf Gräbern, die keinen Besuch bekommen hatten.
Lama
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.11.2002 um 19:54 Uhr
|
|
Nickt stumm
Ich ging allein ohne meine Kinder denn ich wollte nur kurz bei ihm sein allein wie ich es an vielen Tagen tue nicht nur heute
Manche denken dies ist ein Tag zum auftragen ich kann das nicht |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.11.2002 um 20:07 Uhr
|
|
Oh ja, viele sehen darin einfach nur eine Pflicht. Ich kenne Allerheiligen nicht, da unser Bundesland evangelisch ist. Ich gehe oft auf den Friedhof, aber nur nachts und zünde auch mal ein Grablicht an und denke über die Vergänglichkeit des Lebens und und und nach ...
P.S. : Seelen die von uns gegangen, sind nur dann wirklich tot, wenn sie keiner mehr in Erinnerung hat. Irgendwie leben sie in unseren Gedanken weiter, oder ? |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.11.2002 um 20:41 Uhr
|
|
Ja Silver bin auch oft nachts dort wenn ich nicht schlafen kann
Sie leben in der Erinnerung und in unseren Herzen |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
|
|
|
|
|
|
|
Top
|