| "Autor" |
Der See |
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geschrieben am: 01.11.2002 um 16:09 Uhr
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Gebt der Abalone Chopin ins Ohr und "Das Nachtland" (William Hope Hodgson) ins Auge, und sie wird ganz romantisch *seufz*
Der See
"Der See", so sagt ein alter Mann,
"singt mir die schönsten Lieder.
Wie meine erste Lieb' begann
geschmückt in Sehnsuchtsflieder -
küssenaß die Lippen lachten,
ins Gras versanken, liebestoll -
sie Seelenwunder gar vollbrachten,
langsam ihr der Bauch anschwoll.
Ach!-
Ich sehne nach dem Gestern-Kraut,
die Seele hält's benommen ...
wurd' mir im Kindbett doch die Braut
an Gottes Seit' genommen.
Der See singt mir die schönsten Lieder,
verzaubert mich für Stunden.
Der Ort bringt mir mein Liebchen wieder
und läßt mein Herz gesunden."
© Abalone, 01.11.2002 Geändert am 01.11.2002 um 16:10 Uhr von Abalone Geändert am 01.11.2002 um 16:11 Uhr von Abalone |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2002 um 19:04 Uhr
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Mei, Abalone,
das finde ich schön!
Und ganz besonders die letzte Strophe.
Küssenaße Lippen sind was feines, ne!? ;-)
Gruss Lama
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2002 um 20:06 Uhr
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| ...wer da wohl nicht ins Träumen gerät ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2002 um 22:59 Uhr
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Mein Dank an euch beide!
@ Lama: "Küssenaße Lippen sind was feines, ne!?" Hehehe - mehr sage ich dazu nicht, sonst artet es noch aus ;-)
Oleander
Seinen Namen ritzte sie in die Rinde
und nah' beinander, noch ihren,
damit sie ihn wiederfinde
im fremden Land des Oleander
die Nacht sank regenbringend nieder
und Schatten spalten, was ohne Band
den Baum sah sie nie wieder
was müde war, das nahmen die Gewalten
© Sam_Naseweiss, 29.05.2001 Geändert am 02.11.2002 um 18:06 Uhr von Abalone |
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