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>UnHeImLiCh< |
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geschrieben am: 01.11.2002 um 15:52 Uhr
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Unheimlich ist es durch den Park zu gehn,
kaum kann man die Hand vor Augen sehn.
Dunkle Pfade kreuzen sich wie Schlangen,
die kriechend nach den Monstern langen.
Wie Gespenster recken sich die Bäume
mit dürren Armen in die schwarze Nacht.
Sie sind wie unsere finsteren Träume,
beherrscht von einer unsichtbaren Macht.
Ein unheimliches Gefühl hat mich gefangen,
die Angst mit scharfen Klauen nach mir packt.
Sie legt mein Herz in kalte Eisenzangen,
es schier zerspringen will mit mächtiger Kraft.
Ich fürchte mich vor dem eigenen Schatten -
ein Riese, der nicht abzuschütteln geht.
Ein Ungetüm aus Angst und Furchterstarren,
im schwachen Mondlicht vor den Wolken steht.
Plötzlich fühl ich mich von drohender Hand verfolgt.
Ein unbeschreibliches Grauen mich umklammert hat.
Ich lauf viel schneller als ich eben noch gewollt.
Jeder Schritt dröhnt wie ein donnernd Paukenschlag.
Krachend bricht das alte trockene Laub,
starr und reglos bleib ich endlich stehn.
Hinter mir ein niedlich putziges Rattentier -
mit großen Augen scheint es mich fragend anzusehn.
Unsere Angst gleicht einem übergroßen Spiegel,
durch den wir unsere zaghaft kleinen Seelen sehn.
Nur mit der wirklich echten Reinheit Siegel,
gelingt es uns, das Gute noch zu sehn.
-kiss- |
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geschrieben am: 01.11.2002 um 16:09 Uhr
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Für viele ist es unheimlich sich in die Dunkelheit zu begeben.
Für mich gibt es nichts vergleichbares als die nächtliche Ruhe der Natur zu genießen,
die nur durch die Geräusche der Nachttiere unterbrochen wird.
Big
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geschrieben am: 01.11.2002 um 19:28 Uhr
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@Kiss
Bravo!!
Das Gedicht speicher ich mir ab!!
*einsammel*
Gruss Lama |
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geschrieben am: 01.11.2002 um 19:35 Uhr
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Das ist gut Kiss :-)
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Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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geschrieben am: 01.11.2002 um 23:10 Uhr
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thx
*drückz ma die rose* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2002 um 23:13 Uhr
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Blasse kalte Haut
Leere Augen voller Leidenschaft
Blutrote Lippen
Umgeben von einem Hauch von Ewigkeit
Stehst Du vor mir
Engel der Nacht
Ich will fliehen
Doch Deine Augen ziehen mich in ihren Bann
Wie versteinert bleibe ich stehen
Die Kinder der Nacht stimmen ihr Lied an
Ich weiß, heut Nacht singen sie für mich
Du beugst Dich über mich
Wie um meinen Hals zu küssen
Ein Schrei erklingt
Mein Schrei
Warmes Blut rinnt über Deine kalte weiße Haut
Mein Kleid färbt sich rot
Weinend sinke ich zu Boden
Meine Glieder werden schwer
Meine Augen glasig
Mir wird kalt
So schrecklich kalt
In dem Moment wo du in die Nacht entschwindest
Verläßt meine Seele den Körper
Ich sterbe
Sterbe um neu geboren zu werden
Geboren als Engel der Nacht
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geschrieben am: 01.11.2002 um 23:30 Uhr
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#1: Mir ist's ein wenig zu lang - der Höhepunkt könnte schon ein wenig früher einsetzen, es zieht sich zu sehr. Und dann:
"Unheimlich ist es durch den Park zu gehn,
kaum kann man die Hand vor Augen sehn.
Dunkle Pfade kreuzen sich wie Schlangen,
die kriechend nach den Monstern langen.
Wie Gespenster recken sich die Bäume
mit dürren Armen in die schwarze Nacht.
Sie sind wie unsere finsteren Träume,
beherrscht von einer unsichtbaren Macht."
Drei Vergleiche in gleicher Strickart kurz hintereinander, das wirkt nicht gut. Versuche es mal mit "Gespenstergleich" oder ähnlichem.
Ansonsten ist es fein! :-)
#2: Hmhmhm - deine Sprache ist noch ein wenig oberflächlich (gilt auch für #1). Potential ist merklich vorhanden, aber du holst noch nicht alles aus der Sprache/aus dir heraus. Spiele mehr, suche Bilder, die man noch nicht so oft gesehen hat, "erfinde" Worte ... dann wirken deine Zeilen gleich viel kraftvoller!
Nicht verzagen! Deine Gedichte sprechen mich an und lassen Talent erkennen, aber arbeite noch ein wenig an deinem Ausdruck :-)
*ratgebend, nicht befehlend* Abalone
P.S. noch zu #1: Dein Reimschema ist nicht durchgängig - einmal verwendest du unterschiedliche Reimformen (nennt man das so? Mir fällt gerade keine bessere/richtigere Bezeichnung ein - ich meine damit: mal ist das Schema a,a,b,b - dann wieder a,b,a,b), und dann ist teilweise gar kein Reim vorhanden. Auch daran solltest du noch feilen :-) Geändert am 01.11.2002 um 23:37 Uhr von Abalone |
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geschrieben am: 02.11.2002 um 12:39 Uhr
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dangescheen :o)
ich mein ich bin kein profi,
schreibe einfach meine gedanken auf,
egal wie sie grad sind.
manchmal feile ich noch ein bisschen an meinen gedichten,
aber im inhalt änder ich sie nie.
aber trotzdem dange für deine tips,
ich werd versuchen an sie zu denken
/das nächste mal/...
-kiss- |
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geschrieben am: 02.11.2002 um 12:52 Uhr
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Hab mich verloren
zwischen dem Schauspiel
und mir
finde mich nicht mehr wieder
habe mich verloren
weiß nicht mehr
wer ich bin
irgendeine eine schauspielerin
mit einer maske
und dahinter einbem schon längst
verstorbenen Kind
und einem toten leben.
-kiss- |
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geschrieben am: 02.11.2002 um 13:41 Uhr
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geschrieben am: 03.11.2002 um 20:07 Uhr
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Vom Turme hallt es Mitternacht,
da knarrt ein eichen Tor,
die Geister sind vom Schlaf erwacht
und kommen schon hervor.
Schwer fallen Kreuze, stürzt der Stein,
die Erde tut sich auf.
Erschienen sind sie nicht allein,
und wenn du kannst, so lauf!
Aus Gräbern steigen sie und weh'n
mit fahlem Leichentuch.
Hab' acht, dass sie dich ja nicht seh'n,
sonst trifft dich hart ihr Fluch.
Aus Grüften, Särgen, Urnen gar,
ganz gleich wie alt der Ort,
entfesselt ist die tote Schar.
Nun heißt es: "Fort, nur fort!"
Doch nutzlos ist das Fliehen heut',
der Tod lebt überall,
rafft Reiche, Arme, alle Leut'
und bringt auch dich zu Fall.
...thx ina...
-kiss- |
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geschrieben am: 05.11.2002 um 15:50 Uhr
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Wolken ziehen rastlos weiter,
an des Himmels weitem Feld.
Ahnungslos und ohne Sorge,
blicken sie auf dieses Welt.
Einsam steht das Heer der Sterne,
eisgebannt am Firmament.
Klagelos im Raum der Stille.
Weh, dem der Verzweiflung kennt!
Regungslos der weiße Nebel,
kalt und starr, wie eine Wand.
Hüllt sich ein in das Vergessen,
hoffnungslos und ausgebrannt.
Regentropfen fallŽn hernieder,
auf der Erde karges Land.
Salzgetränkt wie ein paar Tränen,
küssen sie den heißen Sand.
Sonnenglanz der Herrlichkeiten,
übermalt manch krankes Bild.
Sinnentleert und ohne Worte,
strahlt der Götter letztes Schild.
Und der Mensch, des Schöpfers Krone,
fühlt die Angst und spürt die Not.
Denn im Spiel der Elemente,
wartet gnadenlos der Tod.
-kiss- Geändert am 05.11.2002 um 16:06 Uhr von KiSs60 |
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geschrieben am: 05.11.2002 um 20:30 Uhr
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Heute geht es wieder los, heute muss es sein,
kann mich nicht mehr davon befreiŽn,
Der Zwang, der Drang, erdrücken mich fast,
auf meinen Schultern liegt eine große Last.
Zwei Tage habŽ ich sie ignoriert,
wusste nicht, was mit mir passiert.
Am ganzen Körper Zittern und Beben,
kann ich so noch weiter leben?
Fast wie von selbst, der Griff zur Flasche,
habŽ sie versteckt, in einer alten Tasche.
Keiner merktŽs, das glaubŽ zwar nur ich,
und das ewige Lügen, fürchterlich.
Sie zermürbt mich, frisst mich auf,
ein immer währender Spießrutenlauf.
Flaschen verstecken und mich selber auch,
halte ich das noch lange aus?
Keine Wohnung, keine Arbeit, die Konsequenz,
fremde Menschen anbetteln um ein paar Cent.
WennŽs so nicht geht, dann muss ichŽs stehlen,
die Flasche darf mir niemals fehlen.
Familie und Freunde gibt es nicht mehr,
belogen, bestohlen, die Flasche muss her.
Ich brauche keine Therapie,
kommŽ viel, viel weiter ohne sie.
Warum gestehe ichŽs mir nicht ein?,
Familie und Freunde die müssen jetzt sein.
Sie wollen mir helfen, ich brauche sie nicht,
Wenn ich selber nicht will, dann will ich nicht. |
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geschrieben am: 06.11.2002 um 19:23 Uhr
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Ein Umhang und eine Kapuze versteckt sich vor einer dunklen Gestalt
Mit einem Tuch mit einem schreienden Kind
Macht es langsam vor einer Gotteskirche halt
Last mich rein, geschwind!
Lächelnd legt sie das Tuch mit dem Kind
Auf den Altar und verschwindet im kalten dunklen Wind
Wie süß und klein dies neugeborene Kind doch ist
Wie soll ich es nur nennen?
Ja, gewiss.. ich nenne es Noel, so wie die weiße Weihnacht
Der Pfarrer irrt sich, lacht fröhlich das Kind
Weiß ist die Liebe
Schwarz sind des Teufels Triebe
Damien mein Name, schon lange Zeit
Lange bevor du geboren
Lange bevor Gott sich erhoben und zum Gott gemacht
Süß und klein ist des Teufels Kind
Doch groß die Kräfte des unendlichen Schmerzes
Spätere Zeit, ein junger Mann tritt aus dem Gotteshaus
Hebt anscheinend die Hand zum Gruß
Das wird lustig.. ein wahrer Leichenschmaus
Lichterloh brennt die Kirche, inmitten der betende Pfarrer
Ein schrecklich ertönender Lacher
Gott, bald werd ich dich richten
Bald wird das süße Todeskind dich finden!
-kiss- |
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