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"Autor"

>Ich habe gelernt...<

Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 29.10.2002    um 21:03 Uhr   
Ich habe gelernt, dass Du in einem Moment etwas tun kannst,
das Dir Dein ganzes Leben lang Kummer bereitet.

Ich habe gelernt, dass Du geliebte Menschen immer mit liebevollen Worten begegnen sollst,
es könnte das letze Mal sein, daß Du sie siehst.

Ich habe gelernt, dass man lange Zeit braucht, um die Person zu werden, die man werden will.

Ich habe gelernt, dass Du weitergehen kannst, auch wenn Du schon lange keine Kraft mehr hast.

Ich habe gelernt, dass wir verantwortlich sind, für das, was wir tun, egal, wie wir uns fühlen.

Ich habe gelernt, dass Du Dein Verhalten kontrollieren musst, sonst kontrolliert es Dich.

Ich habe gelernt, dass egal, wie heiss und berauschend eine Beziehung anfangs ist,
die Leidenschaft vergeht. Dort hätte besser etwas anderes stattgefunden.

Ich habe gelernt, dass wahre Helden die Menschen sind, die machen, was getan werden muss,
wenn es an der Zeit ist, achtlos der Konsequenzen.

Ich habe gelernt, dass Geld ein schlechter Weg ist, vorwärts zu kommen.

Ich habe gelernt, dass mein bester Freund und ich alles machen können oder nichts,
und wir so die beste zusammen Zeit verbringen.

Ich habe gelernt, dass die Menschen, von denen Du erwartest getreten zu werden,
wenn es Dir schlecht geht, die einzigen sein werden, die Dir helfen, wieder aufzustehen.

Ich habe gelernt, dass wenn ich wütend bin, ich auch das Recht dazu habe,
wütend zu sein, aber das gibt mir nicht das Recht, dies an anderen auszulassen.

Ich habe gelernt, dass wahre Freundschaft auch in der größten Distanz weiter wächst.
Das selbe gilt für wahre Liebe.

Ich habe gelernt, dass, nur weil Dich einige nicht so lieben, wie Du es Dir wünschst,
es noch lange nicht heisst, daß sie Dich nicht mit allem lieben, was sie haben.

Ich habe gelernt, dass Reife mehr damit zu tun hat, was man für Erfahrungen man
gemacht hat und was man daraus gelernt hat, als wie viele Geburtstage man gefeiert hat.

Ich habe gelern, dass es nicht wichtig ist, wie gut ein Freund ist, sie verletzen Dich
alle nach einiger Zeit, aber Du musst ihnen dafür vergeben.

Ich habe gelernt, dass es nicht immer reicht, wenn andere Dir vergeben.
Du musst manchmal lernen, Dir selber zu vergeben.

Ich habe gelernt, dass es unwichtig ist, wie stark Dein Herz gebrochen ist,
die Welt wird deshalb nicht für Dich stehenbleiben.

Ich habe gelernt, dass wenn sich zwei Menschen streiten, es nicht heisst,
dass sie sich nicht lieben. Und nur weil sie sich nicht streiten, heisst es nicht, dass sie es nicht müssten.

Ich habe gelernt, dass Du Freunde nicht wechseln musst, wenn Du verstanden hast,
dass sie von alleine wechseln.

Ich habe gelernt, dass Du nicht zu eifrig einem Geheimnis hinterher sein sollst.
Es könnte Dein Leben für immer verändern.

Ich habe gelernt, dass zwei Menschen auf genau das selbe schauen können
und trotzdem etwas völlig anderes sehen.

Ich habe gelernt, dass sich Dein Leben innerhalb von Stunden ändern kann durch Menschen,
die Dich nicht einmal kennen.

Ich habe gelernt, dass auch wenn Du denkst, Du hättest nichts mehr zu geben,
wenn Dich jemand um Hilfe bittet, Du wirst die Kraft finden, zu helfen.

Ich habe gelernt, daß die Menschen, um die Du Dich am meisten sorgst im Leben,
Dir irgendwann wieder genommen werden.

-kiss-
Geändert am 12.11.2002 um 15:51 Uhr von KiSs60
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 29.10.2002    um 22:38 Uhr   

Schön geschrieben......
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 30.10.2002    um 14:59 Uhr   
dangeschön...
*lächelt*
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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 30.10.2002    um 15:15 Uhr   
Schwarz – die Nacht
Und eiskalt
Licht ist nirgends zu sehen
Denn ohne Mond ist die Nacht!

Der Himmel ist klar –
Keine Wolke in Sichtweite
Ein schwarzer Hauch vom Nichts
Und auch kein Stern ist da!

Verlaufen in der Dunkelheit
Das Leben ist fern
Hier herrscht nur Verzweiflung und Einsamkeit
Keine Hilfe ist zu sehen weit und breit!

Es kommt mir vor wie in einem Traum
Doch es ist wahr
Ich bin verloren
Stehe klein in einem unendlichen schwarzen Raum!

Kalt und ohne Licht und Wärme
In der wahren Welt
Wo man verlassen ist
Wo kein Mond existiert und keine Sterne!
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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 30.10.2002    um 15:18 Uhr   
Ich laufe auf einem Feld
Ein dichter grauer Nebel hängt schwer in der Luft
Sehen kann ich kaum etwas
Es ist kalt, feucht und dunkel
Wo ich herkam, erkenne ich nicht mehr
Der kalte Wind lässt den Nebel hin und her schweben
Plötzlich stürzt ein Schwarm schwarzer Raben hinter mir los
Fliegt über mir weg
Ich versinke bei jedem Schritt im feuchten Sand
Ich frier
Nirgends ist etwas zu sehen
Ich bin eingeschlossen im Nebel
Es gibt weder vorn, noch hinten
Kein oben und unten
...Verloren...
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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 30.10.2002    um 20:05 Uhr   
Für meinen /ehemals?!?/ besten Freund...

Schwarz sind die Ringe unter meinen Augen.
Schwarz wie der Tod,
nachdem ich mich gerade so sehr sehne.

Düster ist mein Inneres.
Düster wie ein Rabe,
der ich gerade sein will, wein ich einfach davonfliegen könnte.

Kalt ist meine Seele.
Kalt wie ein Stein,
wie ein Stein, der auf meiner Seele lastet.

Dunkel sind meine Gedanken.
Dunkel wie dich Nacht,
in der ich nicht mehr schlafen kann.

Denn meine Gedanken sind bei dir.
Bei dir und unserer gemeinsamen Zeit.
Bei meinen Fehlern, die ich machte.

Wenn du alles bist, was ich brauche,
wie soll ich dann ohne dich leben?

Wenn du alles bist, was ich möchte,
wie soll ich dann einen anderen Freund finden?

Wenn du alles bist, was ich besitzen will,
warum soll ich mir dann etwas anderen suchen?

Wenn du alles bist, nachdem ich mich sehne,
warum soll ich mich dann nach jemand anderem umsehen?

Du warst der, der mich glücklich machte,
der mich von den Sorgen befreite, die mich begleiteten.

Doch langsam wünschte ich mir,
ich wäre dir nie begegnet.

Denn dann würde ich jetzt nicht so oft weinen,
mir nicht so viel Gedanken über das Geschehene machen.

Wärst du nicht gewesen, würde ich jetzt nicht innerlich zerbrechen,
mir nicht über meine Fehler den Kopf zerbrechen.

Wärst du nicht gewesen, wäre vieles ganz anders gekommen,
wäre alles viel einfach gewesen.

Wärst du nicht gewesen, hätte ich nie erfahren wie es ist einen solchen Freund zu haben
und hätte es deshalb auch nicht vermisst.

Wärst du nicht gewesen, würde ich jetzt nicht ans Sterben denken,
würde ich jetzt nicht an dem Sinn meines Lebens zweifeln.

Denn früher machte ich mir über so etwas keine Gedanken,
früher konnte ich über so etwas lachen.

Doch als du kamst, fülltest du mein ganzes Leben,
machtest mich glücklich mit dem, was du sagtest.

Und plötzlich begriff ich, dass du der Sinn bist.
Dass du der einzig Wahre bist!

Ich will nicht sagen du bist ein schlechter Mensch,
du kannst nichts dafür dass ich so fühle.

Ich will nur sagen, es würde mir besser gehen,
wärst du nicht gewesen.

Es würde mir besser gehen,
hättest du mich nicht verlassen.

Es würde mir besser gehen,
wärst du jetzt noch bei mir.

Viele Tränen wären nicht vergossen worden,
viele schlaflose Nacht wäre nicht gewesen.

Doch wärst du nicht gewesen,
wäre ich niemals über den Schmerz der Anderen hinweggekommen.

Genau so, wie ich jetzt nicht über deinen Schmerz hinwegkomme.

Mein Vertrauen zu dir ist grenzenlos weit.
So grenzenlos weit wie der blaue Himmel.

Mein Vertrauen zu dir ist grenzenlos tief.
So grenzenlos tief wie der blaue Ozean.

All meine Gefühle für dich sind grenzenlos groß.
So grenzenlos groß wie das dunkle Universum.

Ich möchte endlich wieder deine Nähe fühlen.
Ich möchte, dass alles wieder so wird, wie es einmal war.
Ich möchte, dass du wieder da bist, wenn ich dich brauche.
Ich möchte, dass wir miteinander lachen und weinen können.
Ich möchte, dass du mich wieder tröstest, wenn es mir schlecht geht.
Ich möchte, dass du mich immer und immer wieder anrufst, damit ich dich hören kann.
Ich möchte, dass du mich nie in meinem Leben verlässt, immer bei mir bleibst.
Ich möchte, dass du für immer mein Freund bleibst.
Ich möchte, dass du merkst, wie lieb ich dich hab.
Ich möchte, dass du zurück kommst – zu mir.
Ich möchte, dass wir uns wortlos verstehn.
Ich sehne mich nach dir.

-kiss-
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geschrieben am: 31.10.2002    um 15:12 Uhr   
Ich gehe durchs Feuer ohne mich zu verbrennen,
denn für Schmerzen habe ich keine Zeit,
ich muss an die Einsamkeit und Trauer denken,
nur diese Dinge erfüllen mein Herz,
sie sind feste Bestandteile meines Lebens,
mehr noch sie beherrschen mein Leben,
sie können durch nichts ersetzt werden,
denn sie werden mich nie enttäuschen,
ich kann mich darauf verlassen,
dass sie immer da sind,
nicht wie das flüchtige Glück,
kaum hast du es, ist es wieder fort
und hinterlässt eine leere Stelle in deiner Seele,
eine Lücke die so schnell nicht gefüllt werden kann,
und es entsteht ein schreckliches Gefühl der Unbeschreiblichkeit,
also stell dich in den Schatten der Einsamkeit,
denn Einsamkeit wird es immer geben,
und sie wird dich nie verlassen,
denn um allein zu sein braucht es nicht viel,
nur den glauben daran allein zu sein,
um glücklich zu sein ist so viel nötig,
Freude Freunde Friede Familie Spaß Zufriedenheit
Und noch so vieles andere
Alles zu erreichen scheint fast unmöglich
So beuge dich der Einsamkeit
Es ist nicht schwer sie in dein Herz zu lassen
Und du wirst nie wieder enttäuscht werden!!!!!!!!!!!
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geschrieben am: 31.10.2002    um 15:17 Uhr   
Tränen aus Ärger, Verzweiflung und Not.
Tränen nach Sorge, Angst und Tod.
Tränen, die flossen auf dieser Welt,
wenn sich jemand schlecht verhält.

Tränen, die manch Vergangenes aufwühlen,
Tränen, die zeigen, was Menschen fühlen,
Tränen, die nach Liebe schreien
und noch hoffen und bitten zu verzeihen.

Tränen, die einfach so viele übersehen,
Tränen, die vorrübergehen.
Tränen, sie leben und lügen nicht,
Tränen, sie überfluten mein Gesicht!
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