Auf den Beitrag: (ID: 35863) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 346 Mal).
"Autor"

Bitte um Meinung

Nutzer: Yossarian
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Registriert seit: 28.04.2002
Anzahl Nachrichten: 42

geschrieben am: 07.11.2002    um 09:06 Uhr   
Hallo zusammen,

ich möchte Euch bitten, zu dem folgenden Gedicht Eure Meinung zu aeussern, das von einer Freundin von mir geschrieben worden ist, die keinen Zugang zum Internet hat, um es hier selbst posten zu koennen. Ich schaetze ihr Gedicht sehr und bin gespannt auf Eure Reaktionen.


Wort
weiß nichts
vom Wesen
der Welt

in Worten
entfremdet

aus
gesperrt
aus
geschrieben
aus
gesagt
aus
gezählt

wird das Wesen enthüllt
im Klang
der den Zwischenraum füllt


Danke fuer Eure Kommentare!

Yo
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Pebbelz
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Registriert seit: 13.03.2002
Anzahl Nachrichten: 1851

geschrieben am: 07.11.2002    um 14:20 Uhr   
Tag Yo!

Also, zu dem Gedicht... es ist so eines, das man ein paar
mal durchlesen muss um den wahren Grund, bzw. um den Sinn
zu erkennen. Dies soll keine Beleidigung sein, sondern ein
Kompliment.

Mir gefällt es.

Greetings, Pebbelz*
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Nutzer: Gast_BlueLama
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Anzahl Nachrichten: 2767

geschrieben am: 07.11.2002    um 14:37 Uhr   
Eine erfrischend prägnante Aussage über das Wort als Mittel und über seine Wirkung. Mich hat es völlig verblüfft, wie in dem Gedicht die Begrenztheit dessen, was Worte ausdrücken können, dargestellt wird.

Gefällt mir insgesamt hervorragend.

Gruss Lama
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Nutzer: Yossarian
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Registriert seit: 28.04.2002
Anzahl Nachrichten: 42

geschrieben am: 08.11.2002    um 09:22 Uhr   
Viele haben sich ja nicht gemeldet.

Pebbelz und Bluelama, danke für eure Meinung. Werde das Lob weiterleiten und ich glaube, dass sich jemand freuen wird.

Yo
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Nutzer: Raweika
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Registriert seit: 09.09.2002
Anzahl Nachrichten: 213

geschrieben am: 08.11.2002    um 12:39 Uhr   
Ich hab mich zwar erst mit dem "aus" Teil anfreunden müssen. Auf Anhieb hat es sich etwas sperrig angehört. Aber jetzt gefällt es mir richtig gut.
Mir gefällt die letzte Strophe besonders gut, weil sie meinem Verständnis von Lyrik sehr nahe kommt. Das "Eigentliche" steht zwischen den Worten und Zeilen, eben "im Klang, der den Zwischenraum füllt".

Grüße an die Freundin, mehr von ihr!

Weika


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