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"Autor"

Einsamkeit ist überall.

Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 08.11.2002    um 13:17 Uhr   
Einsamkeit ist überall.

Je mehr ich versuche,
ihr zu entgehen,
desto mehr nimmt sie von mir Besitz,
wie ein klammes Tuch,
dass sich ganz unmerklich um meinen Hals legt
und sich immer enger zusammenzieht,
mich erstickt.
Wer reißt mir die Einsamkeit vom Leib?
Oder - wann?

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Nutzer: Gast_BlueLama
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Anzahl Nachrichten: 2767

geschrieben am: 08.11.2002    um 13:34 Uhr   
(zitat)Einsamkeit ist überall.

Je mehr ich versuche,
ihr zu entgehen,
desto mehr nimmt sie von mir Besitz,
wie ein klammes Tuch,
dass sich ganz unmerklich um meinen Hals legt
und sich immer enger zusammenzieht,
mich erstickt.
Wer reißt mir die Einsamkeit vom Leib?
Oder - wann?

(/zitat)

durch die starke personifizierung der einsamkeit in deinen zeilen, sind die beiden letzten zeilen doch irgendwie sehr verwirrend ...
ist "deine" einsamkeit nicht ein teil von "dir"? ich würde die letzten beiden zeilen streichen, so liest es sich für mich wie eine annonce.

lama

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Nutzer: Thyrion
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Anzahl Nachrichten: 119

geschrieben am: 08.11.2002    um 13:43 Uhr   
Wie es jeder liest und darüber denkt bleibt ihm überlassen, wenn du darinn nur eine annince liest, ok...


durch die starke personifizierung der einsamkeit in deinen zeilen, sind die beiden letzten zeilen doch irgendwie sehr verwirrend ...
ist "deine" einsamkeit nicht ein teil von "dir"? ich würde die letzten beiden zeilen streichen, so liest es sich für mich wie eine annonce.

lama

(/zitat)
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Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 08.11.2002    um 15:45 Uhr   



rinnsale der trauer

schließen sich

zu bächen der resignation zusammen

tränen füllen die tiefen seen

der hoffnungslosigkeit

flüsse der sehnsucht

tun sich vor mir auf

mit schwarzen regenbögen darüber

sie haben ihre farbe verloren

wogen der unendlichkeit

die über mir zusammenschlagen

und am ende

steht das meer der traurigkeit

und das licht

und die ewige finsternis
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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