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Einem Vöglein gewidmet

Nutzer: Schnucky01
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geschrieben am: 03.04.2003    um 16:13 Uhr   
Der Winter trat mit allen seinen Schrecken
Urplötzlich in das herbstlich schön Land
Mit tiefem Schnee sah man ihn Fluren decken
Und auf dem Bach lag seine starre Hand
Das Lied der Vöglein, das uns oft erfreute
Die Blumen, die der Lenz so üppig streute
Das letzte Grün, das uns der Sommer gab
Das alles schwand, und sank ins frühe Grab

Ein kleiner Zeisig,den die bittre Kälte
vertrieben aus dem heimlichen Versteck
Und den die Not des Hungers zitternd quälte
Kam in mein Haus geflogen, dreist und keck
Ich hieß den armen Sänger hier willkommen
Ich reicht ihm Körner, die er angenommen
Ein warmer Käfig, den ich nie verschloss
Nahm auf, den neuen, lieben Hausgenoss

Wie glücklich fühlte sich das kleine Wesen
Wie bald war es vertaut mir zugetan
Und als es von der letzten Furcht genesen
Da stimmte es sein holdes Liedchen an
So hat es mir in kalten Wintertagen
Den holden Frühling in mein Haus getragen
Es hat mein Herz, von Schmerz und Gram gedrückt
Auf's neue froh gestimmt und hoch beglückt

Ein später Lenz auf Zephirs milden Schwingen
Kam in das Land mit seiner Wunderkraft
Durch Wald und Feld sah man ihn mächtig dringen
Belebend Baum und Blume, Halm und Schaft
Der heit'ren Vögelchor erschallte wieder
Erlöste Menschen sangen Jubellieder
Das war ein selig Auferstehungsfest
Für dich nicht, Liebling, tot in deinem Nest

Und eine Träne ist um dich geflossen
Der du die Einsamkeit mir hast belebt
Wie gabst du mir dein Lied so unverdrossen
Wie hat es oft mein Herz mit Luft durchbebt
Nun liegst du starr und tot in deiner Zelle
Dich weckt kein Lenz mehr, schlummernder Geselle
Kein Lockton, kein ermunternd sanftes Wort
In meinem Herzen aber lebst du fort


Verfasser unbekannt




Ich finde das Gedicht so schön und musste früher dabei immer weinen ... finde, es sollten auch andere lesen ...

Ich hab es aus einem "aaaalten Buch" ... naja .. soo alt net ... aber es ist noch in Altdeutsch geschrieben ...

Schnuck
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 03.04.2003    um 17:44 Uhr   
Das ist wirklich hypsch! ;-)

Danke fürs reinstellen.

Gruss Lama

p.s. wo ist eigentlich dein nachtgebet?
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Nutzer: Schattenzauber
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geschrieben am: 03.04.2003    um 17:52 Uhr   
komm ma bitte in chäääät... *g*...

gedicht is superschön..

schatti
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"Autor"  
Nutzer: Schnucky01
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geschrieben am: 03.04.2003    um 18:05 Uhr   
Tja Lama .. wenn ich das wüsste ...

Wölfin meinte, sie hat es gelöscht, aber ne Antwort wollte sie net geben, stattdessen hat sie ihre Antwort auf meinen Beitrag wieder gelöscht ... hab überlegt, ob ich's einfach nochma poste ;)


sorry schatti, kann jetz net ...


HDGDL

beideliebknuddeltz

Schnuck
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"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 03.04.2003    um 18:14 Uhr   
Die Löschung war bestimmt ein Versehen. "Wölfinnen" sind auch nur Menschen. ;-)
Ich denke es spricht nichts dagegen, wenn du es nochmal reinstellst.

Gruss Lama
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.04.2003    um 18:56 Uhr   
Traurig
Schnuck mal
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.04.2003    um 20:58 Uhr   


Es gab einmal - einen alten, weisen Mann,
seine Vorhersehungen kamen immer an!
Er wusste alles, er war unschlagbar klug,
er sprach die Wahrheit – es war kein Betrug!

Zwei Männer versuchten ihn zu überlisten:
“Unmöglich, alles kann er doch nicht wissen!“
Sie schmiedeten sich einen einfachen Plan,
sie glaubten nicht, das er SO - schlau sein kann!

Dazu brauchten sie einen Vogel - kein Problem,
damit würden sie dann zu dem Weisen gehn,
einer der beiden hält ihn hinter seinem Rücken fest,
und jetzt kommt die Frage – zum großen Test:

„Ich bitte, nur eine einzige Antwort zu geben,
Ein Vogel in meiner Hand, ist er tot oder am Leben?
Würde er sagen, dass er lebt – werd ich ihn erdrücken,
sagt er, dass er tot – darf er sich des Lebens beglücken!“

Die beiden gingen, blieben vor dem Weisen stehn,
einer stellte die Frage – der Vogel war nicht zu sehn!
Sie warteten auf seine Antwort – ganz gespannt !
Er sagte:
„Das Leben dieses Vogels – liegt in deiner Hand!“
Geändert am 04.04.2003 um 07:04 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Schnucky01
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geschrieben am: 04.04.2003    um 11:58 Uhr   
lächeltz

Schön geschrieben rose ... schnüfftz

Schnuck
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