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ERLÖSUNG DEINER SELBST |
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geschrieben am: 11.11.2002 um 18:52 Uhr
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ERLÖSUNG DEINER SELBST
Manche sagen du erheuchelst dein Leben,
doch wurdest erst betrogen soeben.
Warum sollte ein Lächeln deine Lippen zieren,
wenn Deine Gefühle sich in Dir verlieren.
Die stehende Zeit geht zurück in die Endlosigkeit,
und weilst steht’s in der nächtlichen Dunkelheit.
Schützend unter einem starken Baum,
schlummerst Du in einem tiefen Traum.
Dort greifst Du nach den hellenden Sternen,
in die himmelweiten, schier unendlichen Fernen.
Nachdem sie unendliche Zeit verwundet,
sind die gebrochenen Flügel endlich gesundet.
Schöpfe die Kraft die Du erreichst,
bevor dein Traum ins Nichts entweicht.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.11.2002 um 19:01 Uhr
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(zitat)Schöpfe die Kraft die Du erreichst,
bevor dein Traum ins Nichts entweicht. (/zitat)
Hier ist der Endreim ein bisschen unsauber. Hab aber im Moment keinen besseren Vorschlag auf Lager. Ansonsten ist das Gedicht von einer hohen Sprachkraft geprägt. Glückwunsch dazu. Hast du eigentlich schon mal bei Gedichten nur mit Methaphern und ganz ohne zu reimen gearbeitet?
Gruss Lama
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.11.2002 um 19:11 Uhr
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Du hast recht Lama ... er ist unsauber. Aber ich bin ehrlich ...
Ich merkte das schon vorher, und dachte, daß es eine gewisse Unrythmik mit sich bringt, die eigentlich passend zum Sinnhaften Bild des Gedichtes passt. Es würde ansonsten zu harmonisch klingen, und die eigentlichen Gefühle linearisieren. Ich hoffe mich gut herausgeredet zu haben *ggg* Krieg ich jetzt ne eins ??? *lächeltz*
Danke für dein Lob - werde es in Ehren bewahren *lächeltz*
Auf deine Frage: Ich habe schon so etwas gemacht - also nur Metapher und ohne Reime und Rythmik (Daktylus, Trochäus, Anapest usw.) Allerdings überlasse ich dies anderen Experten hier im Forum, da ich irgendwie immer den Drang habe in Reimen zu dichten, aber wenn es jemand wünscht könnte ich einmal auf diese Reime usw. verzichten und eines schreiben ...
In diesem Sinne
RedSilvertears |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.11.2002 um 19:39 Uhr
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(zitat)Ich merkte das schon vorher, und dachte, daß es eine gewisse Unrythmik mit sich bringt, die eigentlich passend zum Sinnhaften Bild des Gedichtes passt. Es würde ansonsten zu harmonisch klingen, und die eigentlichen Gefühle linearisieren. Ich hoffe mich gut herausgeredet zu haben *ggg* Krieg ich jetzt ne eins ??? *lächeltz* (/zitat)
ne zwei, mehr gibts nicht. ;-) Aber mal ernsthaft, du hast recht. Man sollte sich beim Gedichte schreiben nicht immer in ein zu enges Korsett schnüren zu lassen, dem dann zum Opfer fiele, was man ausdrücken möchte, weil man es in
eine für zu konstruierte Sprache wandeln müsste. Ich lese
sehr gern Regelgerechtes, wenn es gekonnt geschrieben ist, aber genauso gern habe ich mit Lyrik zu tun, die ein ganz individuelles Eigenleben hat, und das bezieht sich ganz besonders auf die Betonung, die sich nicht nur aus richtig gesetzten Hebungen und Senkungen ergeben kann, sondern auch aus einer passenden Lesweise, die sich aus Thema und Umsetzung ergibt.
(zitat)Auf deine Frage: Ich habe schon so etwas gemacht - also nur Metapher und ohne Reime und Rythmik (Daktylus, Trochäus, Anapest usw.) Allerdings überlasse ich dies anderen Experten hier im Forum, da ich irgendwie immer den Drang habe in Reimen zu dichten, aber wenn es jemand wünscht könnte ich einmal auf diese Reime usw. verzichten und eines schreiben ... (/zitat)
Ich bitte darum. :-))
Was mich betrifft, ich mag beides. Reimen kann einen Lesefluß erzeugen, der die richtige Athmosphäre für einen bestimmten Text schafft. Aber manchmal mag ich es auch ohne Reimgekringel.
Gruss Lama
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.11.2002 um 19:48 Uhr
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Sehr gut, ich sehe wir verstehen uns ;-)
Genau von diesem Dir beschriebenen Korsett darf man sich nicht einengen lassen. Und Reime, daß muss ich wirklich betonen, müssen nicht unbedingt einschränken (viele glauben das). Die Deutsche Sprach hat eine Hülle von gleichbedeutenden Wörtern (Synonyme), daß man wirklich von einer großen Palette Wortgut man sich bedienen kann.
P.S. Wie Du, lese ich auch sehr gerne andere Arten von Gedichtformen (wie es unsere Forumkollegen machen). Auch wenn sie keine Reime haben und auch nicht diese Rythmik, haben sie doch etwas für sich.
Gedichte die einen einzigartigen Lesefluss und die Fähigkeit haben enorme Gefühle wieder zu spiegeln habe ich hier schon oft gefunden und habe mich daran erfreut.
Hut ab vor diesen ...
[Ich möchte ausserdem großen Ausdruck verleihen, daß ich mich wirklich sehr daran "ergötze" (jaja, lacht nur, aber es ist so!) das das Internet auch sinnvoll genutzt werden kann, wie hier]
P.S. Bevor es nach "Reim dich, oder ich dresch dich anhört" würde ich auch lieber zur "Non Rhyme Version" greifen *ggg*
In diesem Sinne
RedSilvertears |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.11.2002 um 20:15 Uhr
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grüsst Silver mal lieb |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.11.2002 um 23:45 Uhr
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grinst Mindi grüsse auch die 3 ;-)
Lama Silver und Mindi :-) |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.11.2002 um 14:17 Uhr
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Nun ja, wenn das so ist Grüsse ich nightrose ganz lieb und schenke Ihr nebenbei noch eine, nun ja, keine Nachtrose, aber dafür solch eine ... (lächeltz)
dann Grüsse ich noch die hochinteressierte Mindiyana und BlueLama zurück ... ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.11.2002 um 14:32 Uhr
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Danke Silver  |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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