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"Autor"

Unmut

Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 15.11.2002    um 18:50 Uhr   
Die Menschen machen mir Überdruss.
Es genügt ihnen nicht, was ich gebe.
Sie wollen von mir und meinen, ich muss.
Wie wenn ich von Schulden lebe,
Die einer in meinem Namen machte
Oder hat sie mir überschrieben.
Worte, die ich in Umlauf brachte,
Werden wie Wechsel vertrieben.
Man verlangt von mir Realisation.
Aber was soll ich noch geben?
Das was ich hatte, gab ich schon:
Die Worte waren das Leben.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 15.11.2002    um 18:59 Uhr   

Es war einmal ein Mann. Der lebte ganz allein im Wald in einer kleinen Hütte und wahr sehr, sehr unglücklich. Jeden Tag saß er auf einer Bank vor seinem Häuschen und starrte vor sich hin. Er hörte nicht wie die Vögel sangen, er spürte den Wind nicht, der mit den Blättern der Bäume spielte, er fühlte nicht die Sonnenstrahlen auf seiner Haut, er roch den würzigen Tannenduft nicht, und er sah nicht, wie die Tiere des Waldes immer wieder zutraulich herankamen.

Er hielt den lieben langen Tag den Kopf gesenkt und dachte nach. Seine Gedanken kreisten immner nur um eine Sache. Warum, so fragte er sich wieder und wieder, warum nur war die Prophezeiung der schönen Fee nicht in Erfüllung gegangen? Dabei war der Fall doch ganz klar. Seine Mutter hatte ihm die Geschichte oft erzählt.Damals, als er vor vielen Jahren in dem tausend Jahre alten Wasserschloß,in der Mitte des Waldsees geboren wurde, damals, genau eine Stunde nach der Geburt, hatte plötzlich eine Fee an seiner Wiege gestanden.

Sie hatte wunderschöne lange Haare, erinnerte sich seine Mutter. Fein und schimmernd wie Spinnweben, auf die die Sonne scheint. Und sie hatte ein Lächeln auf den Lippen, das jeden, ob Mann oder Frau, dahinschmelzen ließ. Was die Fee dann gesagt hatte, das hat sich der Mann genau gemerkt, zu oft hatte es ihm seine Mutter, die nun natürlich längst gestorben war, wiederholen müssen. Am Ende des Regenbogens liegt ein großer Schatz für dich. Genau diese Worte hatte die Fee zu dem Säugling gesprochen. Dann war sie verschwunden.

Kaum war er alt genug, hatte der Mann auf der ganzen Welt nach diesem Schatz geforscht. Er war von Land zu Land gereist, hatte in den Bergen nach Edelsteinen, in den Flüssen nach Gold gesucht, und er war nach versunkenen Schiffen auf den Meeresgrund getaucht. Es war ein wildes, abenteuerliches Leben gewesen, voller Ungeduld und Gier. Doch den Schatz, nein, den hatte er nie gefunden. Er war arm wie eine Kirchenmaus geblieben, und sein Erbe, das schöne Wasserschloß, fiel an seinen jüngeren Bruder, weil er sich nie darum gekümmert hatte.

"Am Ende des Regenbogens, so ein Unsinn!" pflegte er regelmäßig am Ende seiner Grübelein zu sagen und mißmutig in die Hütte zurückzustampfen,um sich schlafen zu legen.

So lebte er dahin,bis eines Tages etwas geschah. Es hatte tagelang geregnet,doch plötzlich war mit Macht die Sonne durchgebrochen, obwohl es noch etwas nieselte. Der alte Mann saß mal wieder mit gesenktem Kopf vor seiner Hütte und zertrat wütend eine kleine Blume. Doch plötzlich veränderte sich das Licht, und der Mann schreckte auf. Und da sah er es. Ein riesiger Regenbogen spannte sich über den Wald, hoch über die höchsten Wipfel der Bäume. Ein Regenbogen in den schönsten Farben, so prächtig, wie er es noch nie gesehen hatte. Und das Ende des Regenbogen zeigte genau auf ihn.

Ja, der Mann saß direkt am Ende des Regenbogens.Da kam ihm die Erleuchtung. Der Schatz am Ende des Regenbogens, das war er selber.Der Mann begann zu weinen. Er ging in seine Hütte und weinte drei Tage und drei Nächte lang.

Dann trat er wieder heraus. Er holte tief Luft und spürte, wie das Leben in ihn zurückströmte. Er fühlte sich um Jahrzehnte jünger. Er sah auf den Boden und bemerkte einen kleinen Käfer, der auf den Rücken gefallen war. Er bückte sich und drehte ihn behutsam herum. Dann blickte er hoch und nahm wahr, daß der Himmel leuchtend blau war.

Da wußte er, daß ein langes, glückliches Leben vor ihm lag

(unbekannt)
Sei nicht so traurig Thyrion....Du wirst auch noch Dein Glück finden verzweifle nicht
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 15.11.2002    um 19:05 Uhr   
Danke....mehr kann ich grad nicht sagen
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Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 15.11.2002    um 23:04 Uhr   
Das Leuchten in meinen Augen ist verschwunden übrig bleibt nur Farbe, die durch tränen im Licht glitzern.
Traurig sehen sie vor sich hin in die Leere des Seins,
kein Sinn der die Gedanken umklammert wie ein Schutzschild,
keine wäre der Liebe die einen am Leben hält.
Zitternd schreibt die Hand des leeren Körpers diese Sötze, die Letzten vorm Zerbreche ihrer Welt.
Alles dunkel, kalt und leer kein Boden, freier fall ins Ungewisse.
Angst das Ende zu erreichen, für immer die Seele im Dunkeln zu lassen.
Angst die Schmerzen fülleb für immer alle Gedanken, die waren und sein werden...

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Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 15.11.2002    um 23:04 Uhr   
Das Leuchten in meinen Augen ist verschwunden übrig bleibt nur Farbe, die durch tränen im Licht glitzern.
Traurig sehen sie vor sich hin in die Leere des Seins,
kein Sinn der die Gedanken umklammert wie ein Schutzschild,
keine wäre der Liebe die einen am Leben hält.
Zitternd schreibt die Hand des leeren Körpers diese Sötze, die Letzten vorm Zerbreche ihrer Welt.
Alles dunkel, kalt und leer kein Boden, freier fall ins Ungewisse.
Angst das Ende zu erreichen, für immer die Seele im Dunkeln zu lassen.
Angst die Schmerzen fülleb für immer alle Gedanken, die waren und sein werden...

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Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 16.11.2002    um 09:32 Uhr   
Das Wichtigste im Leben
finden wir nicht
durch intensive Suche,
sondern so,
wie man etwa eine Muschel
am Strand findet.
Im Grunde findet es uns.
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Nutzer: Raweika
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geschrieben am: 16.11.2002    um 10:00 Uhr   
(zitat)Das Wichtigste im Leben
finden wir nicht
durch intensive Suche,
sondern so,
wie man etwa eine Muschel
am Strand findet.
Im Grunde findet es uns. (/zitat)

Schöne Aussage. Kommt mir zwar so vor, als hätte ich es schon mal gelesen, aber ich kann mich auch irren. Gefällt mir in der Art aber sehr gut.

Weika
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Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 16.11.2002    um 10:05 Uhr   
Guten Morgen Weika,

Kann gut sein das du es schon wo gelesen hast...ist nicht von mir der kleine spruch

Lieb Grüss Thyrion
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Nutzer: Raweika
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geschrieben am: 16.11.2002    um 10:15 Uhr   
Trotzdem gerne gelesen.

Weika

p.s. weisst du zufällig wer das geschrieben hat?
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Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 16.11.2002    um 10:19 Uhr   
Nein so leid es mir tut.....das weis ich nicht :-(
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Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 16.11.2002    um 12:57 Uhr   
Glasige Augen,

Hände wie Eis,

Er ist so kalt jetzt,

und war doch mal so heiß,

Tod zu sein ist komisch.


Gestern so poltrig,

heute so still.

Gestern noch prächtig,

heute schon Müll.

Tod zu sein ist komisch.


Dieses Grapschen

und sein Glotzen,

als er lebte,

war zum kotzen.


Doch als Leiche

wirkt er jetzt

ganz gesittet

und gesetzt.


Wenn er mir nah kam,

nahm er mich her.

Jetzt komm ich ihm nah,

und wehrlos ist er.

Tod zu sein ist komisch.


Sein Geschwätz

und sein Benehmen,

als er lebte,

war zum Schämen.

Doch als Leiche

riecht er bloß,

sonst hält er sich tadellos.


Er war mir lästig

in meinem Bett,

Jetzt denk ich plötzlich:

Er war doch ganz nett.

Tod zu sein ist komisch

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 16.11.2002    um 20:19 Uhr   

Den Blick,
voller Ungeduld,
die Ellbogen gebrauchend,
kämpfst Du Dich durch.

Du beachtest
weder die Menschen
die Du
auf die Seite drängst,
noch die
die Dir zusehen.

Du bist allein,
gegen alle
und genauso
sieht es in Dir aus.

Doch Du
willst es so
und kämpfst
weiter gegen alle
um
das Glück zu finden

AM.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Thyrion
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geschrieben am: 16.11.2002    um 23:50 Uhr   
Ich bin der Weg zum Horizont"
sagte das Glück
"ich bin der Weg zum Abgrund"
sagte der Schmerz
"ich bin Licht und Schatten"
sagte das Leben
"ich bin Erlösung und Ende"
sagte der Tod
...

"ich bin Glück und Schmerz, Leben und Tod"
dachte die Liebe, ...und schwieg
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