| "Autor" |
Steh auf ! |
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geschrieben am: 07.05.2003 um 23:16 Uhr
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Kennt Ihr das Gefühl ?
Der Körper zieht sich zusammen, das Herz schlägt schneller, die Augen werden feucht....
NEIN
es darf nicht sein, du musst stark sein....kämpfen...
Du holst tief Luft, wieder und wieder schluckst du den Schmerz herunter...verdammt reiss dich zusammen, nicht jetzt....
GESCHAFFT...
Du wirst abgelenkt, der Alltag, die Routine, deine Pflichten und das Verantwortungsgefühl haben dich wieder im Griff...
Menschen sind da, sie wissen nicht was in dir vorgeht, du bist der perfekte Schauspieler...und du sagst dir zum 1786en mal:
ICH MUSS DADURCH !!!
"Mann" muss stark sein,
"Mann" darf nicht weinen,
"Mann" darf sich nicht hängen lassen....
Und so vergeht Tag um Tag, an dem aufstehst, Dich unter die Dusche schleppst (da gehen die Augenränder wenigstens etwas zurück) und wieder von vorn beginnst...
Terminplaner angeschaut, das ganz wichtige auf Erinnerung im Handy eingetippt, auf die Uhr geschaut, und ab gehts....
Eigentlich egal welcher Wochentag, der Ablauf ist relativ identisch.
Wofür das alles... Erfolg im Beruf, Pflichtbewusstsein ?
Sicher auch, aber momentan scheint es hauptsächlich Ablenkung zu sein... Weg von den Gedanken an... Herz und Gefühl ausschalten so lange es irgendwie geht, denn....
DU MUSST STARK SEIN !
Eigentlich hast du mehr Zeit wie früher, hast dir Freiräume geschaffen und gelernt Arbeiten weiterzugeben, anderen auch Verantwortung zukommen zu lassen, dich auf andere zu verlassen...
Doch man will deine so mühsam erkämpfte Freizeit nicht...
Also:
WEG MIT DEN GEDANKEN !
und weiterkämpfen....
Aber immer lassen sich Herz und Gefühl nicht belügen....Das "Sensibelchen" lebt noch.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.05.2003 um 00:17 Uhr
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Wahrscheinlich kennen dieses Gefühl mehr Menschen als es jemals zugeben würden. Keiner kann immer stark sein. Man muss sich auch mal gehen lassen können.
Freizeit, die man sich mühsam geschaffen hat, sollte man als Freiraum für sich selbst nutzen; Musik hören, faulenzen, spazieren gehen, Sport treiben, ausgehen, tun und lassen, wonach einem gerade der Sinn steht. So kommt man nicht nur auf andere Gedanken, sondern verschafft sich auch ein bisschen das Gefühl von Freiheit.
Am besten hilft aber meistens, sich mit anderen Menschen (persönlich, von Angesicht zu Angesicht) auszutauschen. Man glaubt nicht, wie gut es einem tut zu erfahren, dass es anderen ähnlich geht. Diese Erfahrung habe ich schon oft gemacht, das nimmt einem den Druck, unter dem man häufig steht. Am allerbesten hilft es mir aber immer, wenn ich Menschen treffe, die fröhlich sind, mit denen man rumblödeln kann über Nebensächlichkeiten. Das macht locker, dann sehen auch Probleme nicht mehr ganz so schlimm aus. Lachen entkrampft, das ist echt die beste Medizin. Und wenn Dir nicht zum Lachen zumute ist, dann versuchs mit Singen (hört sich jetzt vielleicht blöd an), aber selbst traurige Lieder befreien. Und wenn Du meinst, du kannst nicht singen, lass es andere (per CD oder so) für Dich tun und summe mit.
Hört sich jetzt nach Psychotante Erika an, sind aber eigene Erfahrungen von einem
EbenfallsSensibelchen
~wirwollndochüberleben,nicht?~ |
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