| "Autor" |
Meines letzten Tages Wunsch (Oder Beerdigung mal anders) |
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geschrieben am: 16.10.2003 um 21:21 Uhr
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Meines letzten Tages Wunsch
(Oder Beerdigung mal anders)
Das Grab war blumenüberfüllt,
Doch war die Luft nicht tränenschwer.
Aus vielen Mündern klang erfreut,
Ein Lied voll Herz und Fröhlichkeit.
Wohl folgte man dem Testament,
Auf liniertes Blatt geschrieben,
Vom letzten Wunsch konnt' man lesen:
"Feiert, wenn ich nicht mehr hier bin!
Was nützen die Traueraugen,
Oder eure Totenklage?
Denkt daran ich bin hier oben,
Und singe unser Lied mit euch!" Geändert am 17.10.2003 um 19:52 Uhr von Die_Feder Geändert am 17.10.2003 um 19:59 Uhr von Die_Feder |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.10.2003 um 18:34 Uhr
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Also ich finde du hattest eine gute Idee. Besondern die ersten Zeilen gefallen mir gut, tolle Bilder die du erzeugst. Der Rest wirft für mich jedoch einige Fragen auf:
"(Oder Beerdigung mal anders)" Das klingt für mich, wie diese typischen Untertitel von einer Komödie. Ich weiß ja nicht, ob du das so bezweckt hast, aber es zieht das ganze irgendwie ins lächerliche.
"Aus vielen Mündern klingt erfreut,
Ein Lied voll Freud' und Harmonie."
Bei den Zeilen ist mir aufgefallen, dass du plötzlich die Zeit wechselst...Absicht? Außerdem gibt es da eine Wiederholung(erfreut-Freud') die das ganze etwas holperig klingen lässt. Vielleicht wäre "vereint" besser als "erfreut". Auf jeden Fall würde es auch etwas positives ausdrücken.
"Auf liniertes Blatt geschrieben,
Vom letzten Wunsch stand geschrieben:"
Wieder eine Wiederholung. Die erste kann man noch akzeptieren. Hier fehlt mir aber irgendwie der Sinn.
Sooo, das war ein bisschen viel Kritik, aber ich hoffe du nimmst es nicht als Niedermachen deines Gedichtes sondern als Anregung auf. Am Ende noch ein bisschen Lob:
"Traueraugen" diese Wortschöpfung hat mir sehr gefallen, weil man sich die Szene dadurch so gut vorstellen kann. Überhaupt finde ich es sehr mutig über so ein Thema zu schreiben, das Tod mit Freude und nicht, wie üblich mit Trauer in Verbindung setzt. Ob das wirklich so möglich ist, bleibt eine andere Frage.
greetz die kritische Nic
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.10.2003 um 18:39 Uhr
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wenn ich sterben sollte...will ich auch das sich die leute freuen...entlich hat sie gott befreit aus ihrem unglück...(oder so)
keiner darf Tränen vergießen oder schwarz gekleidet sein...und vorallem soll frohe musik gespielt werden und KINDER (nichten,neven oder so) sollen kommen...ohne sie währe mein Leben langweilich...und ich nehme viele erinnerungen mit
flowerpower silli |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.10.2003 um 19:58 Uhr
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Hallo,
ersteinmal einen herzlichen Dank an euch fürs Lesen. Das hat mich wirklich gefreut.
"(Oder Beerdigung mal anders)" Das klingt für mich, wie diese typischen Untertitel von einer Komödie. Ich weiß ja nicht, ob du das so bezweckt hast, aber es zieht das ganze irgendwie ins lächerliche.
Hm, dieser Effekt war mir gar nicht bewusst und auch längerem Überlegen finde ich das nicht.
"Aus vielen Mündern klingt erfreut,
Ein Lied voll Freud' und Harmonie."
Bei den Zeilen ist mir aufgefallen, dass du plötzlich die Zeit wechselst...Absicht?
Nein, wurde ach sofort ausgemertzt (einhergehend mit einer Schönheitsoperation des Rests)
Außerdem gibt es da eine Wiederholung(erfreut-Freud') die das ganze etwas holperig klingen lässt. Vielleicht wäre "vereint" besser als "erfreut". Auf jeden Fall würde es auch etwas positives ausdrücken.
Danke für diesen Vorschlag. Ich habe es mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen und finde es in der jetzigen Version besser.
"Auf liniertes Blatt geschrieben,
Vom letzten Wunsch stand geschrieben:"
Wieder eine Wiederholung. Die erste kann man noch akzeptieren. Hier fehlt mir aber irgendwie der Sinn.
Stimmt, das liegt dran, dass ich zwei Versionen miteinander geschmischt habe und beim kopieren den Fehler nicht verbesserte. Danke für den Hinweis.
Sooo, das war ein bisschen viel Kritik, aber ich hoffe du nimmst es nicht als Niedermachen deines Gedichtes sondern als Anregung auf.
Als Niedermachung auf keinen Fall. Ich finde, wenn es mhr solcher konstruktiven Kritik geben würde, wären auch manche Dichter besser. Vielen Dank also noch einmal für die Mühe, di du dir damit gemacht hast.
Am Ende noch ein bisschen Lob:
"Traueraugen" diese Wortschöpfung hat mir sehr gefallen, weil man sich die Szene dadurch so gut vorstellen kann. Überhaupt finde ich es sehr mutig über so ein Thema zu schreiben, das Tod mit Freude und nicht, wie üblich mit Trauer in Verbindung setzt. Ob das wirklich so möglich ist, bleibt eine andere Frage.
Es freut mich das zu hören. Das regt doch an weiter zu schreiben.
Mit lieben Grüßen,
die Feder.
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