Auf den Beitrag: (ID: 36018) sind "20" Antworten eingegangen (Gelesen: 471 Mal).
"Autor"

Im Schei des Mondes

Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 18.12.2002    um 19:50 Uhr   

Ende

Golden ist die Sichel des Mond
der über der Lichtung steht
silbern reflektiert der nahe See sein Licht
wir sitzen an seinem Ufer
lauschen den Geräuschen und keiner spricht

das ist Heute unsere letzte Nacht
wir haben das reichlich überdacht
wollen nicht mehr unter diesen Qualen leben
eine Chance für unsere Liebe
hat man uns nie gegeben

die wenigen Freunde die wir hatten
auch sie ließen uns im Stich
wie fliehende Ratten
jetzt sitzen wir hier und denken daran
wie unser Leben kam aus der Bahn

Wenn der Morgen graut
dann werden wir bleich hier liegen
so wie der Mond uns hat beschienen
und spätestens in der Morgensonne rot
ist beendet unser Leben, sind wir tot

Big
  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 18.12.2002    um 19:54 Uhr   

wow das ist Dir gelungen...
Nur ist es traurig :-(
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 18.12.2002    um 19:56 Uhr   
danke Rose :-))
  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 18.12.2002    um 20:09 Uhr   

Bitte :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 18.12.2002    um 21:02 Uhr   

Der Silbermond wirft seine Schatten auf mein
Gesicht
Regentropfen fallen lautlos auf mich herab
oder sind es doch Tränen die ich auf meinen Wangen spüre?
Ich weiss es nicht, muss es wohl vergessen haben.

Finster ist die Nacht, wo bin ich überhaupt?
Meine Zukunft - ein einziger Irrgarten.
1000 Möglichkeiten, doch nur eine ist der
richtige Weg.
Werde ich ihn finden?
Panik - tief in meinem Herzen,
Gibt es überhaupt jemanden, der merkt,
wenn ich zu Boden stürze?

Dann sehe ich dich!
Du reichst mir deine Hand und baust mir
einen Regenbogen,
auf dem ich gefahrlos gehen kann.
Festen Schrittes mache ich mich auf den Weg
in meine Zukunft.
Auf deinem Regenbogen hin ins Wolkenland.
Und ich weiss, ich kann nicht fallen,
denn du bist bei mir.

Lass mich nicht los!

Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 23.12.2002    um 12:00 Uhr   


Mondschein....

ein wind
kommt herein um uns zu sehen
bestimmt
um unseren verstand hinfort zu wehen

ein orkan
aus gefühlen der unvernunft
durchbricht
die mauern unserer vernunft

ein blitz
der unverhofft unsere seelen traf
verschmilzt
was einst man in die fluten warf

die sonne
die für uns scheint nur heut
in wonne
sich an unseren weg erfreut

der mond
uns längst hat schon erreicht
nur belohnt
was auch am tage den nächten gleicht

AM
Geändert am 23.12.2002 um 12:40 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 15.01.2003    um 09:10 Uhr   

Es war in einer Vollmondnacht,
schlief unruhig, bin aufgewacht.
Ich hatte einen schlimmen Traum,
schaute erschüttert in den Raum.

Dämmernd fiel das Mondlicht ein,
erblickte doch in seinem Schein,
ein klitzekleines Engelein.
"Wie kamst denn du zu mir herein?"

Ich traute meinen Augen kaum.
"Vielleicht ist es ja noch der Traum?"
"Oh nein, mein Kind, ich kam zu dir,
denn ich glaub, du brauchst mich hier."

"Mein Englein, lieb ist es von dir,
doch wie willst du denn helfen mir?
Spüre weder Licht noch Wärme,
ich niemals vom Leben schwärme."

"Ich weiß, du liebes Menschenkind,
kam drum vom Himmel her geschwind,
um dir etwas Trost zu geben,
du gehörst nämlich ins Leben.

"Sag mir Englein, ob's schöner ist,
da, wo du ansonsten bist?
Gibt's auch im Himmel Zank und Streit,
Krankheit, Armut, Krieg und Leid?"

"So viele Fragen stellst du mir,
doch glaub mir, ich wär lieber hier,
unter Menschen, ich mag Kinder,
Tag und Nacht, Sommer und Winter.

Im Himmel gibt es all dies kaum,
denn er ist ohne Zeit und Raum.
Unterwegs ist meine Seele,
Einsamkeit schnürt ab die Kehle."

Nun kommt das Englein nah zu mir.
"Ich weiß, die Menschen fehln auch dir.
Im Himmelreich, da traf ich zwei,
sie wünschen sich nur eins herbei,...

dass froh du endlich wieder lachst,
aus deinem Leben etwas machst.
Gern hätten sie's mit dir geteilt,
ihr Tod hat sie zu früh ereilt.

Von Herzen grüßen beide dich,
sie finden dein Leid fürchterlich.
Schau bitte vorwärts nicht zurück,
erbaue dir dein neues Glück!

Bevor ich nun nach Hause geh
und hoff, dein Herz tut wen'ger weh,
hab ich dir ein Geschenk gebracht,
von Zweien, die an dich gedacht."

Das Englein sprach in jener Nacht,
viele Stunden lag ich wach.
Glaubte am Morgen an einen Traum,
doch zwei Rosen lagen im Raum
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 15.01.2003    um 09:15 Uhr   
schöne Gedichte :-)
  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 15.01.2003    um 09:18 Uhr   

Danke Big :-)
hab ja was nachzuholen ;-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 16.01.2003    um 07:23 Uhr   

Sterne strahlen hell am Himmel
Mondenschein schenkt uns das Licht,
Kerzen die im Winde flackern
malen Schatten auf Dein Gesicht.

Der Wein in seinem Glase funkelt
leuchtend Rot wie ein Rubin,
um uns herum es herrlich duftet
nach frischen Bäumen und Jasmin.

Musik erklingt aus weiter Ferne
warmer Wind weht durch die Nacht,
wir erzählen uns ganz leise
was wir am Tage so vollbracht.

Plötzlich hebt sich Deine Stimme
zärtlich singst Du dieses Lied,
es erzählt von einem Mädchen
das vor ihrem Liebsten flieht.

Schließe langsam meine Augen
lausche stille wie gebannt,
und in meinem kleinen Herzen
tiefe Liebe mich übermannt.

Deine Stimme sanft und leise
singt " Wo willst Du hin "
nimmt mich mit auf eine Reise
hin zu unserer Liebe Beginn.

Lächelnd schauen meine Augen
zu Dir hin im Mondenschein,
Lippen sagen Dir ganz leise
lass mich niemals mehr allein
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 27.02.2003    um 02:09 Uhr   

Noch immer bricht sich der Schein des Mondes
in den Kristallen des Schnees
der die Landschaft noch immer überdeckt
trotz wärmerer Tage will er nicht weichen

der kleine See ist noch Eisbedeckt
doch ist es schon sehr dünn
wie ein Spiegel glitzert seine Fläche

Schwer hat es der Frühling
der sich zaghaft schon meldet
des Tags die Sonne etwas Wärme bringt
doch die Nacht noch fest in des Frostes Hand

© Big
  Top
"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 27.02.2003    um 09:27 Uhr   

Vergangen

Immer noch scheint der Silbermond
der uns einst führte zusammen
in den Nächten er unsere Liebe sah

Hier unter den alten Bäumen
gaben wir uns unserer Gefühlen hin
und unseren Träumen

Oft sprachen wir von einer Zukunft zu zweit
wollten zusammen gehen
durch Freude und Leid

Niemand sollte uns jemals trennen
tragen wollte ich dich auf meinen Händen
beschützen gegen jedes Leid

Doch viel ist seitdem passiert
sitze jetzt mit meinen Träumen
allein unter den alten Bäumen

Lang ist es her seit wir hier waren
als du lagst in meinen Armen
die Gedanken an dich geben keine Ruh

Der Silbermond schaut noch immer herab
doch ist sein Licht für mich kalt wie ein Grab

© Big
  Top
"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 28.02.2003    um 23:29 Uhr   

Dunkel ist die Nacht
nur vereinzelt scheint silbern
das Licht des Mondes
durch die Lücken der Wolken

Langsam gehe ich durch den Wald
hinab zu dem kleinen Fluss
vereinzelt steigen Nebelschwaden
zwischen den Bäumen auf

Auf einer Wiese am Fluss
lasse ich mich nieder
mein Blick wird von dem glitzern
der Wellen in Bann gezogen

Der Himmel ist wieder Wolkenfrei
wie Elfen tanzt der Nebel
im silbernen Mondenschein
über dem Wasser auf und nieder

Ich bin zum letzten mal hier
und genieße die Ruhe um mich
und wenn der Morgen graut
werde ich mit dieser Ruhe eins sein

© Big
  Top
"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 05.03.2003    um 05:07 Uhr   

Wenn der Mondschein
deine Augen leuchten lässt
und der Wind sanft
mit deinem Haar spielt
vergesse ich die Zeit
versinke in deinen
wunderschönen Anblick
dein Haar leuchtet wie Gold
im Schein des Mondes
die Linien deines Gesichtes
heben sich zart hervor
betörend der Anblick
deiner roten Lippen
bin verzaubert
kann meinen Blick
nicht von Dir nehmen

© Big
  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 05.03.2003    um 07:02 Uhr   
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 05.03.2003    um 07:08 Uhr   
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: PrisonerofLove
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.02.2003
Anzahl Nachrichten: 6

geschrieben am: 05.03.2003    um 07:15 Uhr   
guten Morgen Röschen
das sind schöne Bilder
  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 05.03.2003    um 07:17 Uhr   
Moin finde sie passen hierher :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top
"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 05.03.2003    um 13:16 Uhr   

An meinem Lieblingsplatz am See
such ich die Ruhe die mir fehlt

Seitdem Du hast dein Glück gefunden
klafft in meinem Herz eine tiefe Wunde

Erwidern konntest Du meine Liebe nicht
doch hoffte ich bis zum letzten Augenblick

Jetzt sitze ich hier im Mondesschein
allein mit meinen Gedanken

Schau auf das silberne Wellenspiel
versuch zu ordnen meine Gefühle

Es führt kein Weg mich zu Dir
ich frage mich was soll ich noch hier

Der Silbermond und die Sterne werden es verstehen
bis zum Morgen kann noch viel geschehen

© Big
  Top
"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 06.03.2003    um 13:44 Uhr   

Verdeckt von Wolken
sind Mond und Sterne
leichter Regen fällt hernieder
doch stört es mich nicht
auf meinem Weg
die Luftist kühl
macht den Kopf wieder frei
kann meine Gedanken wieder ordnen
stürmisch die Gefühle
in letzter Zeit
doch sie gehören nur der Einen

Big
  Top
"Autor"  
Nutzer: nightrose
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 07.03.2003    um 07:27 Uhr   


Was ist los mit uns?
Wissen wir was auf dieser Welt geschieht.
Haß, Gewalt, Furcht und Namlosigkeit.
Nein, es ist die Liebe die heut fehlt.

Heißt es nicht die Sonne erhellt den Tag!
Und was ist mit dem Tag wohl passiert?
Ist es die Menschheit die ihn kaputt macht?
Nein, es ist die Liebe die heut fehlt.

Heißt es nicht der Mond bringt die Finsternis!
Sind die Menschen rundherum nur mehr traurig?
Kennen sie heute nur mehr Haß und Hochnäßigkeit?
Nein, es ist die Liebe die heut fehlt.

Fragen wir, was oder wer ist die Sonne?

Bist es Du, deine Ausstrahlung, dein Ich?
Ist es deine Art sich zu geben?
Ist es deine Liebe die du gibst?
Dein Aussehen, dein Charakter?
Ich weiß es leider nicht.

Und doch warst und bist du für mich die Sonne.
Obwohl der Tag zu Ende geht,
und die Sonne am Horizont versinkt und adeau sagt,
ist sie in meinem Herzen.

Sie sagt zu mir, sei nicht traurig.
Aber was fühle ich, wenn sie am Horizont untergeht?
Leere? Trostlosigkeit? Haß? Verläßt mich die Liebe?

Ich sehe hinaus in die Stille und sehe im Dunklen dich.
Ist es Einbildung, oder kann ich nicht weg von meinen Gefühlen?
Ist es der Schmerz den ich fühl, oder hab ich Angst vor der Finsternis?
Hab ich Angst dich zu verlieren und kann dich nicht halten?

Ja, es ist der Schmerz und die Angst.
Doch was kann ich machen, es ist passiert.
Ich hab dich verloren, kann dich nicht halten und fühl den Schmerz.
Und was ist mit der Angst vor der Finsternis?

Ist es die Angst vorm allein zu sein,
ist es die Angst nie mehr geliebt zu werden,
ist es die Angst nie mehr lachen zu können,
oder nie mehr Zärtlichkeit fühlen zu dürfen?
Nein es ist die Angst, nie mehr einen Menschen wie dich zu finden.

Deine Liebe, die war alles.
Auch wenn du sie anders gezeigt hast, als ich sie gewohnt war.
Und doch war sie einmalig.
Ich kann sie nicht beschreiben?

Warum wohl?

Sie strahlte, du musstest sie nicht zeigen.
Sie war da. Aber wie war das möglich?
Ohne sie zu sehen, ohne sie zu spüren.
Keine Ahnung.

Ich spürte sie,
ich fühlte sie,
ich sah sie,
und sie war da.

Soll ich das Leben mit dir beschreiben?
Nein, ich will es nicht, denn du weißt es ja selber.
Ausschnitte, sollen sie gestattet sein?
Nein, das wollen wir nicht.
War es schön?
Nein, das sagen wir nicht, das wissen wir.

Aber war es so, wie wir es uns denken?
Hatten wir wirklich die Liebe gefühlt?
Haben wir wirklich für einander gelebt?
Wer kann das sagen?
Einmal so, dann wiedermal so, und ein anderes mal auch wieder so.
Kann es immer nur Sonnenschein geben?

Es ist mir klar, aber ziehen nicht hin und wieder überall Wolken auf.
Kann man voraus sehen wenn sie verschwinden?
Nein, aber sie verschwinden und dann kommt wieder die Sonne.

Und sollte sie einmal nicht mehr scheinen,
dann weiß man, dass es zu Ende ist.
Scheint sie wirklich nicht mehr.
Doch, aber nicht für mich.
Obwohl ich es einsehe, tut es weh.

Es ist mir kalt, dein Schatten verschwindet am Horizont.
Was soll ich jetzt tun?
Ich muß weiterleben, auch wenn ich mich frage wie.
Ich muß weiterlieben, auch wenn ich mich frage, kann ich das.

In meinem Herzen wird die Sonne, die du bist nie verschwinden.
Den ich weiß, die Sonne wird wieder aufsteigen und einen neuen Tag bringen.
Sie wird einen anderen Menschen glücklich machen.
Sie wird für andere wieder hell erscheinen.
Sie wird auch den ganzen Tag da sein.
Aber für mich nur im Herzen.

Und auch wenn einmal Wolken aufziehen,
und auch wenn sich der Tag dann verdunkelt,
sie wird nicht verschwinden.
Denn eins soll sie wissen, egal wo sie steht und wie es ihr geht,
ich bin jederzeit für sie da, denn sie ist meine Sonne.

Inzwischen steht mitten im Dunkeln hell am Himmel der Mond.
Er sieht mich an, ich hör das rauschen des Sees, mir ist kalt.
Doch in meinem Herzen ist mir warm.

Denn das was mir bedeutet, daß bist du.
Und das einzige was für mich zählt bist du.
Und das was ich will ist, daß DU glücklich sein sollst.
Und eins macht mich glücklich, dass du weißt was ich mein.


Ein Sonnenuntergang ist wie die Liebe.
Kann man ihn erleben, fühlt man sich glücklich und geborgen.
Doch wenn er vorbei ist, spürt man nur mehr Leere und Dunkelheit.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

  Top