|
|
|
geschrieben am: 07.03.2003 um 07:27 Uhr
|
|
Was ist los mit uns?
Wissen wir was auf dieser Welt geschieht.
Haß, Gewalt, Furcht und Namlosigkeit.
Nein, es ist die Liebe die heut fehlt.
Heißt es nicht die Sonne erhellt den Tag!
Und was ist mit dem Tag wohl passiert?
Ist es die Menschheit die ihn kaputt macht?
Nein, es ist die Liebe die heut fehlt.
Heißt es nicht der Mond bringt die Finsternis!
Sind die Menschen rundherum nur mehr traurig?
Kennen sie heute nur mehr Haß und Hochnäßigkeit?
Nein, es ist die Liebe die heut fehlt.
Fragen wir, was oder wer ist die Sonne?
Bist es Du, deine Ausstrahlung, dein Ich?
Ist es deine Art sich zu geben?
Ist es deine Liebe die du gibst?
Dein Aussehen, dein Charakter?
Ich weiß es leider nicht.
Und doch warst und bist du für mich die Sonne.
Obwohl der Tag zu Ende geht,
und die Sonne am Horizont versinkt und adeau sagt,
ist sie in meinem Herzen.
Sie sagt zu mir, sei nicht traurig.
Aber was fühle ich, wenn sie am Horizont untergeht?
Leere? Trostlosigkeit? Haß? Verläßt mich die Liebe?
Ich sehe hinaus in die Stille und sehe im Dunklen dich.
Ist es Einbildung, oder kann ich nicht weg von meinen Gefühlen?
Ist es der Schmerz den ich fühl, oder hab ich Angst vor der Finsternis?
Hab ich Angst dich zu verlieren und kann dich nicht halten?
Ja, es ist der Schmerz und die Angst.
Doch was kann ich machen, es ist passiert.
Ich hab dich verloren, kann dich nicht halten und fühl den Schmerz.
Und was ist mit der Angst vor der Finsternis?
Ist es die Angst vorm allein zu sein,
ist es die Angst nie mehr geliebt zu werden,
ist es die Angst nie mehr lachen zu können,
oder nie mehr Zärtlichkeit fühlen zu dürfen?
Nein es ist die Angst, nie mehr einen Menschen wie dich zu finden.
Deine Liebe, die war alles.
Auch wenn du sie anders gezeigt hast, als ich sie gewohnt war.
Und doch war sie einmalig.
Ich kann sie nicht beschreiben?
Warum wohl?
Sie strahlte, du musstest sie nicht zeigen.
Sie war da. Aber wie war das möglich?
Ohne sie zu sehen, ohne sie zu spüren.
Keine Ahnung.
Ich spürte sie,
ich fühlte sie,
ich sah sie,
und sie war da.
Soll ich das Leben mit dir beschreiben?
Nein, ich will es nicht, denn du weißt es ja selber.
Ausschnitte, sollen sie gestattet sein?
Nein, das wollen wir nicht.
War es schön?
Nein, das sagen wir nicht, das wissen wir.
Aber war es so, wie wir es uns denken?
Hatten wir wirklich die Liebe gefühlt?
Haben wir wirklich für einander gelebt?
Wer kann das sagen?
Einmal so, dann wiedermal so, und ein anderes mal auch wieder so.
Kann es immer nur Sonnenschein geben?
Es ist mir klar, aber ziehen nicht hin und wieder überall Wolken auf.
Kann man voraus sehen wenn sie verschwinden?
Nein, aber sie verschwinden und dann kommt wieder die Sonne.
Und sollte sie einmal nicht mehr scheinen,
dann weiß man, dass es zu Ende ist.
Scheint sie wirklich nicht mehr.
Doch, aber nicht für mich.
Obwohl ich es einsehe, tut es weh.
Es ist mir kalt, dein Schatten verschwindet am Horizont.
Was soll ich jetzt tun?
Ich muß weiterleben, auch wenn ich mich frage wie.
Ich muß weiterlieben, auch wenn ich mich frage, kann ich das.
In meinem Herzen wird die Sonne, die du bist nie verschwinden.
Den ich weiß, die Sonne wird wieder aufsteigen und einen neuen Tag bringen.
Sie wird einen anderen Menschen glücklich machen.
Sie wird für andere wieder hell erscheinen.
Sie wird auch den ganzen Tag da sein.
Aber für mich nur im Herzen.
Und auch wenn einmal Wolken aufziehen,
und auch wenn sich der Tag dann verdunkelt,
sie wird nicht verschwinden.
Denn eins soll sie wissen, egal wo sie steht und wie es ihr geht,
ich bin jederzeit für sie da, denn sie ist meine Sonne.
Inzwischen steht mitten im Dunkeln hell am Himmel der Mond.
Er sieht mich an, ich hör das rauschen des Sees, mir ist kalt.
Doch in meinem Herzen ist mir warm.
Denn das was mir bedeutet, daß bist du.
Und das einzige was für mich zählt bist du.
Und das was ich will ist, daß DU glücklich sein sollst.
Und eins macht mich glücklich, dass du weißt was ich mein.
Ein Sonnenuntergang ist wie die Liebe.
Kann man ihn erleben, fühlt man sich glücklich und geborgen.
Doch wenn er vorbei ist, spürt man nur mehr Leere und Dunkelheit. |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
|
|
|
|
|