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Was bin ich ohne Dich?

Nutzer: Pegus
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geschrieben am: 20.11.2002    um 10:20 Uhr   
Was bin ich ohne Dich?

Seit Kurzem bin ich ohne Dich.
Kein Wir das mich am Leben hält,
kein Du das mir die Fragen stellt -
ab jetzt bin ich allein.

Die Vorstellung war fürchterlich:
Niemand wird mich am Morgen grüßen,
des Nachts wecken mit kalten Füßen
und keiner lacht mich an.

Ich bin allein denn Du bist fort.
Kein Uns das mir die Nacht erhellt,
Kein Du und Ich in meiner Welt
und niemand, der mich wärmt.

Was bin ich denn schon ohne Dich?
Nur blasser Schatten meines Seins?
Nein, ohne Dich, da bin ich Ich!
Und Mitleid dafür brauch' ich keins!

Pegus

Stillstand bedeutet Tod.

Konstuktive Kritik ist gerne willkommen.



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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 20.11.2002    um 16:10 Uhr   
Die Thematik finde ich abgedroschen und die Ausfuehrung ist zu flach und unreflektiert. Das vermeintliche Elend wird aus meiner Sicht viel zu breit ausgewalzt.


(zitat)Stillstand bedeutet Tod.(/zitat)

Falsch.
Richtig:
Toten stehen meistens still.

Gruss Lama
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 21.11.2002    um 07:37 Uhr   
:-)...falls "konstruktive" Kritik überhaupt möglich ist...

mir gefällts vom Inhalt her. Und "abgedroschen" kann so ein Thema nicht sein, weil wohl sonst das ganze Leben "abgedroschen" wäre. ;-)

lieben Gruß

fratz
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Nutzer: Pegus
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geschrieben am: 21.11.2002    um 09:49 Uhr   
Danke für die verschiedenen Meinungen.

Von BlueLama hätte ich gerne gewusst, was sie/ihn denn im einzelnen genau stört. Ungeachtet deiner leichtfertigen Behauptungen, würde mich doch wirklich (brennend!) dein lyrischer Standpunkt zu dieser "abgedroschenen" Thematik, so du ihn zustande bringst, interessieren. Vielleicht kommt ja doch was "konstruktives" dabei raus.

mfg

Pegus
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 21.11.2002    um 12:42 Uhr   
(zitat)Die Thematik finde ich abgedroschen und die Ausfuehrung ist zu flach und unreflektiert. Das vermeintliche Elend wird aus meiner Sicht viel zu breit ausgewalzt.


(zitat)Stillstand bedeutet Tod.(/zitat)

Falsch.
Richtig:
Toten stehen meistens still.

Gruss Lama(/zitat)

Nana BlueLama, das kommt immer noch darauf an, in welchem Bezug dieser Satz gesprochen wird.

+
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 21.11.2002    um 14:14 Uhr   
@Rammsteiner

wie wahr ;-)

@Pegus

du hast natürlich recht. Ich entschuldige mich für meine oberflächliche Kritik und werde mir nochmal ausführlicher Gedanken machen. Mehr dazu später.

Gruss

Lama
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 21.11.2002    um 16:00 Uhr   
Nachdem mich der/die Autor/in in schmeichelnder Weise und freundlich darum gebeten hat, der Versuch einer konstruktiven Kritik:


(zitat)Was bin ich ohne Dich?(/zitat)

Eine Frage als Titel, die vermeintlich im Text beantwortet wird? Wer wird gefragt, der Leser, der Autor, oder fragt der/ die Protagonist/in? Das passt sicher besser zu Günther Jauch, als in ein lyrisches Werk. Vorschlag:

"Ohne Dich"

(zitat)Seit Kurzem bin ich ohne Dich.(/zitat)

Seit Kurzem? Sicher kein poetischer Mord, aber dicht an der fahrlaessigen literarischen Toetung vorbei. Ist es wirklich notwendig im Sinne der Gesamtaussage eine zeitliche Dimension einzufuehren? Ausserdem wirkt diese
Situationsbeschreibung unbeholfen detailliert.

(zitat)Kein Wir das mich am Leben hält,(/zitat)

Oha: Das Wir hat Euch also am Leben erhalten - dann will ich Euch mal nicht aufhalten: Gruess mir die Grube! Get it? Du ueberziehst das Drama und schaffst dem/der Protagonisten/in dadurch spaeter eine Ebene der Unglaubwuerdigkeit und machst "Euch" laecherlich. Warum? Weil keiner von Euch dabei stirbt.

(zitat) kein Du das mir die Fragen stellt -(/zitat)

In einem anderen Zusammenhang koennte diese Zeile sogar gut sein. Im Zusammenhang mit dem fatalen Verlust des Wirs erscheinen die Fragen ("Bist Du schon wieder hart?", "Sind die Kerben im Bett alle von Dir?") als blosse
Banalitaeten.

(zitat) ab jetzt bin ich allein.(/zitat)

Ab jetzt? Und ich dachte, schon seit Kurzem? Oder war da noch eine/r ? Dabei bin ich mir voellig sicher, dass dem Autoren eine ganze Reihe Begruendungen einfallen werden, die, in obskurem Sinne, einen oberflaechlichen Sinn ergeben wuerden. ;-)

(zitat) Die Vorstellung war fürchterlich: (/zitat)

Und da haben wir es wieder das plumpe Drama. Sind sie denn nun alle wirklich fuerchterlich weg, oder war es nur eine fuerchterliche Vorstellung?
Geddit? Probably not...

(zitat) Niemand wird mich am Morgen grüßen, (/zitat)

Der/die Protagonist/in lebt offenbar in einer sehr abgeschiedenen Gegend oder in einem Wohnheim fuer kontaktscheue Autistiker. Vielleicht eine offen sichtlich ansteckende Krankheit? Elephant man? ;-)

(zitat)des Nachts wecken mit kalten Füßen(/zitat)

Wie romantisch. Wer kann schon leben, ohne von den eiskalten Laufapparaten des/der Geliebten liebevollst aus der REM-Phase gestreichelt zu werden? Uahhh...

(zitat)und keiner lacht mich an.(/zitat)

Das ist wie mit dem Morgengruss: Ich empfehle, in ein dichter besiedeltes Gebiet zu ziehen.

(zitat)Ich bin allein denn Du bist fort.
Kein Uns das mir die Nacht erhellt,
Kein Du und Ich in meiner Welt
und niemand, der mich wärmt.(/zitat)

Das ist zumindest lyrisch halbwegs gelungen, aber das nachthelle Uns schiebt das Bettchen ins abendliche Olympiastadium. Pervers...tztz. ;-)

(zitat)Was bin ich denn schon ohne Dich?
Nur blasser Schatten meines Seins?(/zitat)

Das Sein als Schattengewaechs? Zumindest semantisch ein Leckerbissen.

(zitat)Nein, ohne Dich, da bin ich Ich!
Und Mitleid dafür brauch' ich keins!(/zitat)

Dafuer gibts auch nicht gerade einen Literaturpreis. "Ohne Dich, da bin ich ich"? Ehrlich, was soll das aussagen? Und was ist denn jetzt tatsaechlich dran (gewesen), an der ganzen Kaltefuesseknuddelei?

Fazit: Vom Inhalt oberflaechlich (unreflektiert) und unaufrichtig. Der/die Protagonist/in ist offensichtlich verlassen. Es geht nicht daraus hervor, ob verstorben, weggezogen, auf die Enterprise gebeamt, das Bett gewechselt oder aber abgeschoben wurde. Die vermeindlich erinnerenswerten Momente (Morgengruss, kalte Fuesse, Laecheln, etc) scheinen kaum Indizien einer ehemals tiefen Liebesbeziehung. Das deckt sich dann auch mit dem Schluss, der einem schulterzuckenden "Was solls" recht nahe liegt und ein mitleidserregendes Selbst suggestiert. Fuer jeden Menschen, der wirklich einmal unter dem Verlust einer geliebten Person gelitten hat, kann dieses Geschreibsel nicht mehr bedeuten als eine kraenkelnde Stubenfliege.

Soviel zum Inhalt.

Eine stilistische Kritik ueberlasse ich lieber Fratzmausi und Mindiyana, da den beiden ja dein Gedicht gefallen hat. *zwinker und Ball zuschieb *

Abschliessend bleibt nur zu sagen, dass die Thematik der Liebe, ungluecklich oder nicht, einen Grossteil der lyrischen Szene beherrscht. Es gibt also reichlich
Material, um zu sehen wie es besser gemacht wird.

Gruss Lama

Geändert am 21.11.2002 um 16:03 Uhr von BlueLama
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 21.11.2002    um 17:06 Uhr   
..und dennoch, Lama, frage ich mich, was derzeit mit Dir ist.. ;-)

wir wissen doch alle, dass die meisten Verse aus dem Bauch heraus geschrieben werden und es ist wirklich nicht leicht, sein Innerstes nach Außen zu kehren - das braucht viel Übung.

Der Anfang ist gemacht und ich hoffe, dass sich Pegus nicht entmutigen lässt - im Gegenteil! :-)

lieben Gruß

fratz
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Nutzer: Pestboile
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geschrieben am: 21.11.2002    um 17:38 Uhr   
@lama..bitte bedenke das dies ein amateur-forum ist..depp!
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Nutzer: Pestboile
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geschrieben am: 21.11.2002    um 17:56 Uhr   
jaja nu heul ma nich gleich!
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 21.11.2002    um 19:55 Uhr   
(zitat)..und dennoch, Lama, frage ich mich, was derzeit mit Dir ist..

wir wissen doch alle, dass die meisten Verse aus dem Bauch heraus geschrieben werden und es ist wirklich nicht
leicht, sein Innerstes nach Außen zu kehren - das braucht viel Übung.

Der Anfang ist gemacht und ich hoffe, dass sich Pegus nicht entmutigen lässt - im Gegenteil! (/zitat)

@fratzi

Es geht mir nicht darum Pegus zu entmutigen. Ganz im Gegenteil. Das mag jetzt altklug klingen - aber wer hier um Kritik bittet, will doch wohl Kritik. Sonst sollte er besser ausdrücklich um Lob bitten. Wenn ich dann einGedicht aus meiner Sicht beurteile, heisst das noch lange nicht,dass da
keine potentielle sprachliche Ausdrucksfähigkeit vorhanden ist, aber ich versuche ehrlich zu sagen was mir nicht gefällt. Wenn jemand Kritik sucht, geht es doch wohl darum, die Wirkung eines Gedichtes auf andere zu ueberpruefen... wobei die Meinungen der anderen oft ganz schoen weit auseinander gehen können. ;-)

Gruss Lama
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Nutzer: Pegus
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geschrieben am: 22.11.2002    um 10:12 Uhr   
Scho ok, BlueLama. Ich sag auch nichts mehr, das habe ich nicht nötig, weil ich mein Gedicht hier nicht "verteidigen" muß und auch gut damit leben kann, wenn ich - an den hiesigen Maßstäben gemessen - "Scheiße" produziert habe.

Pegus
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 22.11.2002    um 13:54 Uhr   
(zitat)Die Thematik finde ich abgedroschen und die Ausfuehrung ist zu flach und unreflektiert. Das vermeintliche Elend wird aus meiner Sicht viel zu breit ausgewalzt. (lama)(/zitat)
inhaltlich gebe ich (als laie) deiner weiter unten geäusserten kritik weitgehend recht. formal ist sie, so wie im zitat geäußert, unnötig beleidigend und verletzend. eigentlich wundert es mich auch, wie fratzi, ein wenig, dass du so scharf reagierst.
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 22.11.2002    um 14:50 Uhr   
(zitat), BlueLama. Ich sag auch nichts mehr, das habe ich nicht nötig, weil ich mein Gedicht hier nicht "verteidigen" muß und auch gut damit leben kann, wenn ich - an den hiesigen Maßstäben gemessen - "Scheiße" produziert habe.

Pegus(/zitat)

@Pegus

Nur keine falsche Bescheidenheit, der Text gehoert zu den Besten, die ich hier seit Wochen gelesen habe. ;-)

@tiroxxx


Vegess nicht, dass Pegus ausdrücklich um Kritik gebeten hat.
Es war nicht meine Absicht zu verletzten, kann aber durchaus verstehen, wenn sich Pegus ärgert. Das tut jeder, wenn die Gedanken, die mit dem eigenen Wort transportiert werden sollten, nicht ankommen. Ist das schlimm? Nein. Schlimmer wäre es, wenn einem Kritik egal wäre und man ohne auf irgendwelche Anmerkungen zu hören stets die immergleich Fehler wiederholt.
Jeder baut mal schwachbrüstige Gedichte, wessen sich (hoffentlich) auch jeder bewußt ist.

Eine Beleidigung kann ich nirgends erkennen und das ist auch nicht mein Stil, im übrigen habe ich mich für das von dir eingefügte Zitat schon weiter oben entschuldigt. Freut mich übrigens, dass hier auch mal Leute reinschauen, die sonst mit Lyrik nicht soviel am Hut haben. Nichts los im Weltgeschehen? ;-)

Gruss Lama


Geändert am 22.11.2002 um 15:04 Uhr von BlueLama
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Nutzer: Pegus
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geschrieben am: 23.11.2002    um 10:43 Uhr   
Hallo BlueLama,

ich hatte nicht viel Zeit, war vielleicht ein bisschen zu impulsiv.
Nein, der Punkt ist nicht die "negative" Kritik. Das einzige was mich ein bisschen enttäuscht hat, war die Art der Kritik. Ich wunderte ich mich doch ein bisschen, dass deine Kommentare zu meinem Gedicht so ironisch (zynisch?) sind. Wehleidig wollt ich nicht erscheinen, hab mich nur ein bisschen geärgert...aber das hat sich gelegt.
Stimmt, ich habe um Kritik gebeten und will mich dafür bedanken. Ich denke, damit hast du mir auch weiter geholfen.

mfg

Pegus




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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 23.11.2002    um 11:36 Uhr   
lacht ach, lama, du weißt da bin ich sicher, genau, was ich meine! entschuldigt hat du dich auch nur für oberflächligkeit, nicht für die form, die durchaus anders möglich gewesen wäre, z.B.:
abgedroschen - das ist ja nun kein argument, über den herbst z.b. gibts sicher auch viele gedichte, trotzdem schreibst du weitere
flach und unreflektiert = intention nicht weit genug ausgeleuchtet
und im zweiten kritikteil:
(zitat)Das passt sicher besser zu Günther Jauch(/zitat)
(zitat)Sicher kein poetischer Mord, aber dicht an der fahrlaessigen literarischen Toetung vorbei(/zitat)
(zitat)dann will ich Euch mal nicht aufhalten: Gruess mir die Grube!(/zitat)
man mags pointiert nennen, demoralisierend triffts sicher besser, konstruktiv wird kaum hinkommen
(zitat)Ausserdem wirkt diese
Situationsbeschreibung unbeholfen detailliert.(/zitat)unnötig anstelle von unbeholfen?
(zitat)Der/die Protagonist/in lebt offenbar in einer sehr abgeschiedenen Gegend oder in einem Wohnheim fuer kontaktscheue Autistiker.(/zitat) im ausmaß des gewollten nichtverstehens gehts hier aber nun eindeutig zu weit. jeder wird wissen, was er mit der zeile ausdrückte und es verstehen - bis auf den, der partout nicht will ;-)
was mich nur interessieren würde, was hat dich warum so sehr beleidigt, so deutlich deine aversion zu zeigen, wie ich es sonst nicht von dir lese....
ansonsten seufzt hast du schon recht: is einfach nix los im weltgeschehen, nicht mal mit chaos oder grmpf gibts streit

Geändert am 23.11.2002 um 12:26 Uhr von tiroxxx

Geändert am 23.11.2002 um 12:27 Uhr von tiroxxx
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 23.11.2002    um 13:45 Uhr   
(zitat)Hallo BlueLama,

ich hatte nicht viel Zeit, war vielleicht ein bisschen zu impulsiv.
Nein, der Punkt ist nicht die "negative" Kritik. Das einzige was mich ein bisschen enttäuscht hat, war die Art der Kritik. Ich wunderte ich mich doch ein bisschen, dass deine Kommentare zu meinem Gedicht so ironisch (zynisch?) sind. Wehleidig wollt ich nicht erscheinen, hab mich nur ein bisschen geärgert...aber das hat sich gelegt.
Stimmt, ich habe um Kritik gebeten und will mich dafür bedanken. Ich denke, damit hast du mir auch weiter geholfen.

mfg

Pegus(/zitat)

Hallo Pegus,

du hast meine Sympathie :-))

Wenn du dich ärgerst, sollst du dich auch ärgern. - also schreib mal so ein richtiges Ärgergedicht. Bei mir geht das am besten mit Limericks. Aber die würde ich natürlich nie posten - die sind zu persönlich und zu rotzig. ;-)

Über den Zynismus brauchst du dich nicht zu wundern; wer interessiert sich schon für Literatur? Zyniker und Romantiker. Also,eigentlich umgekehrt, na egal. Danke fürs Patschehändchen-reichen, es geht lediglich um verschiedene
Meinungen und nicht um etwas Existentielles. :-)

(zitat)was mich nur interessieren würde, was hat dich warum so sehr beleidigt, so deutlich deine aversion zu zeigen, wie ich es sonst nicht von dir lese.... (/zitat)

@tiroxxx

Im November bekomme ich immer meine ganzen Versicherungsrechnungen und in dem Monat bin ich einfach ungeniessbar. ;-)

(zitat)ansonsten seufzt hast du schon recht: is einfach nix los im weltgeschehen, nicht mal mit chaos oder grmpf gibts streit (/zitat)

Soll ich mal ein paar Köder legen? ;-)

lieber Gruss

Lama











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"Autor"  
Nutzer: Raweika
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geschrieben am: 23.11.2002    um 17:36 Uhr   
(zitat)Konstuktive Kritik ist gerne willkommen. (/zitat)

Das Gedicht ist schwach, weil der Autor sich nicht ehrlich
der Thematik stellt, sondern versucht einen tieferliegenden Schmerz (verlassen sein) mit schlecht vorgebrachtem Trotz und real nicht vorhandenem Selbsbewusstsein zu kaschieren.

Weika


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"Autor"  
Nutzer: Raweika
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geschrieben am: 23.11.2002    um 17:38 Uhr   
(zitat)@lama..bitte bedenke das dies ein amateur-forum ist..depp!(/zitat)

Das geht nun doch aber eindeutig zu weit!! oder gehört das hier zu guten ton?

Weika
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"Autor"  
Nutzer: Pegus
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geschrieben am: 24.11.2002    um 09:37 Uhr   
Nun, Raweika, du hast nicht ganz unrecht. Ich wollte tatsächlich, dass es trotzig und auch ein wenig humorvoll klingt. Diese Grundaussage ist mir misslungen. Deswegen verstehe ich jetzt auch durchaus die etwas zotige Kritik von BlueLama. Aber gut....auf ein neues. Der Depp kam im übrigen nicht von mir.

mfg

Pegus
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"Autor"  
Nutzer: ZerKnuellsDoch
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geschrieben am: 26.11.2002    um 12:53 Uhr   
(zitat)Über den Zynismus brauchst du dich nicht zu wundern; wer interessiert sich schon für Literatur? Zyniker und Romantiker.(/zitat)

Poeten, was immer sie für eine literarische Qualität haben mögen -sind hochsensible und irritable Geschöpfe ...


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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 26.11.2002    um 15:28 Uhr   
(zitat)Poeten, was immer sie für eine literarische Qualität haben mögen -sind hochsensible und irritable Geschöpfe ...(/zitat)

... und tragen weiche Pluderhosen und Rüschenhemden. Oftmals weinenen sie nächtelang ihr Kopfkissen naß, denn die Welt ist wirklich schlecht. Einsam schleichen sie durch regengrauen Novembertage (selbst im blauhimmeligen Juli)

und seufzen dann tief: Ach!

Und nocheinmal: Ach!

Denn die Blümelein sind verwelkt und das Herzelein ist wund und nur Geld regiert die Welt und die Liebe ist dahin und das Klima katastrophiert und der Euro ist ein Teuro. ;-)

Wenn hier jemand um Kritik bittet und ich Stellung beziehe, dann nicht, um irgendeinen Zärtling in die Schlinge zu
treiben, sondern um mit einem Augenzwinkern auf die offensichtlichen Schwächen seinen Werkes hinzuweisen. Das kann natürlich genauso in die Hose gehen wie das Gedicht selber.

Gruss Lama

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"Autor"  
Nutzer: ZerKnuellsDoch
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geschrieben am: 26.11.2002    um 18:38 Uhr   
(zitat)irgendeinen Zärtling (/zitat)

der Ausdruck ist selbst mir neu *gröhl*
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"Autor"  
Nutzer: ZerKnuellsDoch
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geschrieben am: 27.11.2002    um 19:44 Uhr   
(zitat)... und tragen weiche Pluderhosen und Rüschenhemden. (/zitat)

Heute doch nicht mehr. Heute haben sie ihre Haare zu einem Zopf zusammengebunden, tragen einen Ohrring, nuckeln an einem Haifischzahn oder sonstwo,;-) labern in verrauchten In-Kneipen, lassen sich von älteren Mäzeninnen aushalten, piercen sich zwischen Ring-und Mittelfinger, kennen alle In-Leute und fragen einen, ob man ihr neustes Buch schon gelesen habe. Aber gut....

Ich würde gern eines von dir wissen:

Darf Lyrik alles, oder gibt es für Dich Einschränkungen?




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"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 28.11.2002    um 10:43 Uhr   
(zitat)Ich würde gern eines von dir wissen:

Darf Lyrik alles, oder gibt es für Dich Einschränkungen? (/zitat)

Ich weiss jetzt nicht, auf was Du genau hinaus willst. Erläuter das doch mal.

Ansonsten meine ich; Lyrik darf ALLES, wirklich alles, wer aber meint, z.B. rechtsextreme Parolen oder pornographischen Schweinekram verwursten zu müssen darf sich
mindestens über eine Beschwerde in seinem Thread freuen.

Lama



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"Autor"  
Nutzer: ZerKnuellsDoch
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geschrieben am: 30.11.2002    um 13:48 Uhr   
Danke, BlueLama

mit der Antwort bin ich zufrieden. ;-)

Annette Droste ZerKnuellsDoch
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