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geschrieben am: 15.08.2003 um 23:28 Uhr
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Es waren wunderschöne Gedichte...Gedanken....Wünsche und unsere überwältigende Fantasie, die uns immer näher zusammenführten. Auf der einen Seite dieses himmlische Wesen, das mich ohne mich zu sehen, nur an meiner Stimme und meinen Zeilen erkannte, immer in der Lage war zu spüren wie ich mich wirklich fühlte, was sie denk ich auch heute noch vermag. Auf der anderen Seite ich, der einfach nur auf der Suche war, auf der Suche nach Wärme und Zärtlichkeit. Irgendwann sagte sie mir: ?Wir sind seelenverwandt...? und ich wusste nicht wirklich wie sie das meinte...heute weiß ich es nur zu genau. Ich stellte mir immer wieder die gleiche Frage...Kann man auf Entfernung so starke Gefühle entwickeln...?
Man kann !!! Eingespannt in meine Jobs und in einer Verbindung, die schon damals nicht mehr intakt war, verpasste ich den Moment der realen Begegnung, ein Fehler für den ich mich bis Heute Tag um Tag bestrafen möchte, den ich mir niemals verzeihen werde.
Die Zeit verging, aber wir verloren uns nie ganz aus den Augen (verzeiht, wenn ich das so schreibe) Dann kam der Tag, der wie ein Schock, ein Gewitter, über mir zusammenbrach, der Tag, als sie mir mitteilte, wie ihr Leben sich ändern sollte...Ich wusste nicht damit umzugehen, wusste nicht was ich sagen sollte..wusste nur...ICH habe kein Recht, etwas dagegen zu sagen, obwohl alles in mir dagegen anschrie...aber sie sollte es nicht hören, sollte nicht spüren wie weh es tat, obwohl...ich denke sie hat es doch irgendwie gemerkt, wie so vieles vorher....
Sie zog fort, in ein anderes Leben...weiter weg...Ich dachte immer nur...?Im Herzen gibt es keine Kilometer...?
Wir blieben trotz allem in Verbindung, schickten uns immer wieder SMS...schrieben unsere Gedichte...unsere Gefühle und Fantasien...Irgendwann stellte ich ihr die Frage: ?Bist Du so wie Du lebst....glücklich...?? Sie schrieb zurück... ?So wie ich lebe bin ich nicht glücklich...aber man kann nicht alles haben...? Und wieder gab es einen Stich in meinem Herz, ich sehnte so sehr den Tag zurück als sie mir schrieb: ?würdest Du zu mir kommen??
Ich würde heute alles liegen und stehen lassen und würde zu ihr fliegen...egal wann...
Vor kurzer Zeit war sie mir so nah....so unendlich nah...und wieder dachten wir gemeinsam...fühlten wir gemeinsam...hätten am liebsten sofort unsere Fantasien leben...atmen lassen. Dann...ein paar Tage später setzte ich mich ins Auto und fuhr los....wollte sie überraschen, wollte einfach ganz nah bei ihr sein...es sollte nicht sein...obwohl ich irgendwie weiß, wenn es machbar gewesen wäre...wir hätten uns getroffen... So fuhr ich am nächsten Tag zurück...im Gepäck Sehnsucht und Heimweh...Heimweh nach dem Menschen, dem man wohl nur einmal im Leben begegnet, Heimweh nach dem....Schicksal,
der Bestimmung....meiner Seele....deiner Seele...
Es gibt ein schönes Gedicht, das ich an dieser Stelle platzieren möchte.....
So sehr habe ich mich gefreut, Dich heute zu sehen,
Dich in die Arme zu nehmen,
ganz lange und fest zu halten,
.....als es soweit war....
ließ es leider die Situation nicht zu..
So dringend wollte ich Dir sagen,
wie sehr Du mir fehlst,
wie oft ich an Dich gedacht habe,
wollte Dich ganz lange anschauen,
....als es soweit war....
ließ es leider die Situation nicht zu..
Bedrückt bin ich jetzt wieder allein...
Wir haben uns nicht gesehen...
Bis zum nächsten Mal...
....wird dann wieder
die ?Situation?...
unsere Ausrede sein...?
K.Allert-Wybranietz |
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