Auf den Beitrag: (ID: 36036) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 457 Mal).
"Autor"

Der Träumer

Nutzer: Aradhana
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Registriert seit: 27.12.2002
Anzahl Nachrichten: 5

geschrieben am: 11.04.2003    um 00:46 Uhr   
Eines Träumers Wolkenweg
schnitt dereinst den meinen,
er wollte um des Träumens Willen
neben mir verweilen.

Sanft war er in Wort und Tat,
sanft auch im Bestreben,
des nächtens seine Phantasien
mit mir zu beleben.

Gedanken voller Freude,
hat er in mir erweckt,
dunk'le Geister meines Geistes
liebevoll erschreckt.

So jung wie die Statur sein,
und arm auch die Gestalt,
so würdevoll war'n seine Worte,
und seine Seele alt.

Auf seinen zarten Lippen,
in seinen Augen blass,
las schöngeistige Dinge ich,
die nie mein Herz vergass.

Eines Nachts entschwand er mir,
weiß nicht, wieso und wie,
und ihm im Traum zu folgen
fehlt mir die Phantasie.
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"Autor"  
Nutzer: DiaryofDreams
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Registriert seit: 20.07.2001
Anzahl Nachrichten: 538

geschrieben am: 11.04.2003    um 10:34 Uhr   

verdammt schön geschrieben Aradhana

~ Diary ~

Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden.
(George Bernard Shaw)
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"Autor"  
Nutzer: Aradhana
Status: Profiuser
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Registriert seit: 27.12.2002
Anzahl Nachrichten: 5

geschrieben am: 11.04.2003    um 16:16 Uhr   
Träumer II

Wann immer ich auch lachte,
und man mich lächeln sah,
da war'n des Träumers Lippen,
mir nah, ach viel zu nah.

Auch spürt' ich seine Tränen,
als meine im Gesicht,
doch was ich auch versuchte,
berühr'n konnt' ich ihn nicht.

Ich denk' an meinen Träumer,
was ich sag und tu'
und finde so in keinem
andern Traume Ruh'.

Ach Träumer, sag' mir bitte,
wie ich Dein Bild bewahr',
wenn ich im nächsten Traume,
Deiner werd' gewahr!
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Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 11.04.2003    um 18:52 Uhr   
einfach schöne Zeilen...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Mindriel
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Registriert seit: 14.04.2002
Anzahl Nachrichten: 231

geschrieben am: 14.04.2003    um 12:59 Uhr   
Das ist zwar wohl kaum für mich gedacht :),
dennoch ist es wie für mich gemacht.

Der Träumer wurde nie geführt,
Er träumt in einem fort,
Vom Glück, das ihn berührt,
Vom Frieden, den er findet dort.

Doch das Glück besucht nur seine Träume,
Bekanntlich sind es nichts als Schäume.
Er lebt nur in der Nacht,
Mit den Träumen, über die er wacht.
~Seek the Truth in Dreams, if you can't find it there, it doesn't matter.~
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