| "Autor" |
Der Herbst klingt nach |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 16:33 Uhr
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Der Herbst klingt nach
Sieh: Schon schwinden alle Grenzen,
Felder frieren schwarz und leer,
Trauriger die Weiher glänzen,
Wiesen schweigen nebelschwer.
Herbstwind klirrt auf allen Wegen,
Spinnenweb durchflicht dein Haar,
Schatten treiben dir entgegen,
Hüllen schwarz das müde Jahr.
Sag: Wirst du zum Frühling taugen?
Sind die Quellen nicht versiegt?
Losch nicht längst die Glut der Augen?
Starb dein Hoffen, schmerzbesiegt?
Niemand wird dich heimwärts führen,
Selbst mußt du dir Ferge sein:
Die den Herbst am tiefsten spüren
Schreiten auch im Glanz allein.
September-Prunk, Oktober-Fülle,
Auch November schenkt noch Gold:
Spät erst webt sich Eis und Stille
In das welkende Gedold.
Wo die roten Wälder rauschen,
Steige du zu letztem Sang
Und verweh: Nur Wipfel lauschen
Deinem schönen Untergang.
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 19:25 Uhr
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@Mindi
Danke! :-))
Gruss Lama |
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