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Father - Son |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 13:11 Uhr
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Father - Son
Zwei Männer sind wir jetzt
Schulter an Schulter fast
Ich führe
Du lässt es zu
Ich fahre
Du siehst zum ersten mal
Dein Spiegelbild
in der Scheibe
Ich fahre behutsam
mit tausend Spiegeln
Unfrei waren wir meist im Umgang
geschwiegen haben wir oft
jeder auf seine Art
Ich fahre achtsam,
blicke tausendfach in Spiegel
sehe einen Vater
mit seiner Reisetasche
auf den Knien
Unfrei waren wir meist in Zärtlichkeiten
geschwiegen haben wir oft
gegeneinander
Weisst Du noch, wie ich als Kind
in das Auto lief ...
und du mich ins Krankenhaus
gefahren hast?
Ich blicke in den Spiegel
und sehe verschwommen
Dein Lächeln
Ach weisst Du, Sohn
Es wird schon
kein Krebs sein
Lama
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 15:32 Uhr
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Hallo Lama,
mir fällt nur ein: heftig!
Und schmerzhaft, diese Wende am Schluß...
Das Gedicht versetzt mir einen Klos in den Hals und weckt Erinnerungen...
Weika
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 16:27 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 17:21 Uhr
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Toll geschrieben das erinnert mich als ich meinen Vater immer in die Klinik brachte
Geändert am 24.11.2002 um 17:46 Uhr von nightrose |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.11.2002 um 10:46 Uhr
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Schwere Kost. Das Lesen löst es eine Gänsehaut aus, weil man mitfriert und die Traurigkeit dieses Bildes kaum an sich heranlassen möchte.
mfg
Pegus
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