Auf den Beitrag: (ID: 36085) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 405 Mal).
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Father - Son

Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 24.11.2002    um 13:11 Uhr   
Father - Son

Zwei Männer sind wir jetzt
Schulter an Schulter fast

Ich führe
Du lässt es zu
Ich fahre
Du siehst zum ersten mal
Dein Spiegelbild
in der Scheibe

Ich fahre behutsam
mit tausend Spiegeln

Unfrei waren wir meist im Umgang
geschwiegen haben wir oft
jeder auf seine Art

Ich fahre achtsam,
blicke tausendfach in Spiegel
sehe einen Vater
mit seiner Reisetasche
auf den Knien

Unfrei waren wir meist in Zärtlichkeiten
geschwiegen haben wir oft
gegeneinander

Weisst Du noch, wie ich als Kind
in das Auto lief ...
und du mich ins Krankenhaus
gefahren hast?

Ich blicke in den Spiegel
und sehe verschwommen
Dein Lächeln
Ach weisst Du, Sohn
Es wird schon
kein Krebs sein

Lama

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Nutzer: Raweika
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Anzahl Nachrichten: 213

geschrieben am: 24.11.2002    um 15:32 Uhr   
Hallo Lama,

mir fällt nur ein: heftig!

Und schmerzhaft, diese Wende am Schluß...

Das Gedicht versetzt mir einen Klos in den Hals und weckt Erinnerungen...

Weika
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Nutzer: tiroxxx
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Anzahl Nachrichten: 1197

geschrieben am: 24.11.2002    um 16:27 Uhr   
puuuh!



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Nutzer: nightrose
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 24.11.2002    um 17:21 Uhr   

Toll geschrieben das erinnert mich als ich meinen Vater immer in die Klinik brachte


Geändert am 24.11.2002 um 17:46 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Pegus
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Registriert seit: 20.11.2002
Anzahl Nachrichten: 18

geschrieben am: 25.11.2002    um 10:46 Uhr   
Schwere Kost. Das Lesen löst es eine Gänsehaut aus, weil man mitfriert und die Traurigkeit dieses Bildes kaum an sich heranlassen möchte.

mfg

Pegus
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