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Lieblingsgedicht

Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 06.12.2002    um 01:42 Uhr   
maid von morgenrot

seele voller liebesschmerz,
nie mehr wirst du heil,
denn in deinem jungen herz
steckt ein spitzer pfeil.

bete um ein fuenkchen licht,
das dich sanft erloest,
weil der dorn zwar sticht und sticht,
doch ins herz nicht stoesst.

leiden ist viel schlimmer noch,
als ein frueher tod -
ueberleben wirst du doch,
maid von morgenrot.

sterben ist viel milder noch,
als ein trost auf zeit -
ueberleben wirst du doch
fuer die ewigkeit.

©nandris

Mein absolutes Lieblingsgedicht aus diesem Forum. Habt Ihr auch ein Gedicht das sich in diesem Forum verbirgt und das Ihr immer wieder gerne lest?

Gruss Lama
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"Autor"  
Nutzer: trivi
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geschrieben am: 06.12.2002    um 02:21 Uhr   

Gefällt mir auch dieser Thread :-)

~~~

Dein Lächeln und Deine Tränen

Ich möchte eine kleine Träne sein,
geboren in der Tiefe Deiner Augen,
leben auf Deinen zarten Wangen,
sterben an Deinen weichen Lippen.
Ich möchte ein warmes Lächeln sein,
aufgestiegen vom Grund Deines Herzens,
leben in den weichen Zügen Deines Gesichtes,
ausklingen in der Reinheit Deiner Seele.
Ich möchte ein kurzer Gedanke sein,
erwacht in der Dunkelheit Deiner Träume,
leben in der Sehnsucht Deines Verlangens
und Dich begleiten, wohin Du auch gehen wirst.

von
** BienVenue **
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Nutzer: Almitra
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Anzahl Nachrichten: 174

geschrieben am: 06.12.2002    um 10:15 Uhr   
Glückliches Schicksal

Wenn ihr erwacht
dann der eine mehr
als der andere
und was der eine
als leichte Zwischentöne vernimmt
ist für den anderen ein lauer Sommerwind
Sie lacht dir
ihr Elend ins Gesicht
und du kochst ihr Götterspeise -
grün, weil Hoffnung doch
am besten schmeckt
Was am Abend bleibt
ist eine Note aus Hohn
und Unverständigung
die euch umschlingt
wie ein reines A -
unzertrennlich

© Abalone, 18.05.2002
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 06.12.2002    um 13:04 Uhr   
Autor: aLLeister :-)

Am Rande der Wüste standen sie und intonierten die alten Gesänge
Umgeben von karger Wildnis, umrandet von schwarzen Feldern
In die Trümmer ihrer Städte trug der Wind ihre traurigen Klänge...

Am Ende einer neuen Existenz standen die Jungen
Am Anfang eines neuen Endes standen die Alten
Vergeblich war ihr Versuch, die Zukunft zu gestalten...

Unbeschreiblich schön war der Aufbruch erschienen
Unbegreiflich grausam war das Erkennen der Wirklichkeit
Dem Vernichter allen Seins zu dienen...

Der Schöpferkraft des Schöpfers vertrauten sie sich an
Machten sich selbst zu Göttern ihrer Welt des Unglaublichen
Und glaubten fest an sich, während der Sand ihres Selbst verrann...

Doch wehe dem, der dem Menschen vertraut
In blindem Eifer, euphorisch die schöne neue Welt begrüßt
Sein eigenes Grab ist es, das er sich baut...

Sie sangen von Liebe, Glaube, Wärme und Geborgenheit
Von Schönheit, Natur und Leben
Mit klagenden Stimmen sangen sie von der Vergangenheit...

Denn nun hatten sie das Auge der Wahrheit erhalten
Das Geschenk des unbarmherzigen Schicksals
Welches ihnen die Möglichkeit raubte, ihre Hoffnung zu behalten...

Erfahren hatten sie viel, gelernt hatten sie nichts
Philosophierten sich in süßes Wohlbehagen
Sahen sich selbst als Weise, gekrönt vom Kranze des Lichts...

Doch das Auge der Wahrheit zeigte ihnen die Realität
Machte ihnen bewußt, wer sie gewesen waren, und wer sie geworden sind
Aber dieses letzte Erwachen kam wahrlich zu spät...

Sie hatten die Grenzen der Erkenntnis überschritten
Und ließen dabei das Wichtigste zurück
Sich selbst...


To Mega Therion
Non serviam
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"Autor"  
Nutzer: Raweika
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geschrieben am: 07.12.2002    um 10:34 Uhr   
Ich kann mich ebenso wie Mindiyana nicht auf eines festlegen.

Menschen die ich mag

...
es gibt einige Menschen die ich mag
es gibt ein paar Menschen die ich sehr mag
aber es gibt nur einen, den ich etwas mehr mag
...
und all diese Menschen mögen mich genauso wie ich sie
bis auf diesen einen Menschen, den ich noch etwas mehr mag
...

Zsanet

----------------------------------------------------------------------------------------

Zärtlicher Stich

Die Welt
Sie rief
Verpflichtung! Pläne!"
Bis bald!"
Versprachen
Deine Arme

Vor Deinem Auge
Hing
'ne Strähne
Sie stach
Mir in das Herz
Das warme

Lama
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"Autor"  
Nutzer: goamina
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Anzahl Nachrichten: 3268

geschrieben am: 08.12.2002    um 23:46 Uhr   
ihr letztes bild.['mummy'] - © shivaa

(zitat)... da sass sie nun in ihrem zimmer. nicht wie sonst auf dem sofa- nein, diesmal kauerte sie in einer ecke; auf dem kalten boden. doch war es nicht die kaelte, die ihr etwas ausmachte; vielmehr war es die hitze, die sich wie nebelschwaden durch ihr zimmer schlaengelten. sie schwitzte nicht- wie auch, denn sie war zu sehr damit beschaeftigt, nicht von jener hitze erstickt zu werden, als auch nur eine minute ihres kostbaren augenblickes daran zu verschwenden, sich das ekelhafte wasser aus den poren zu pressen. irgendwie sah sie schon jaemmerlich aus, doch konnte sie niemand sehen. ihre tuere war geschlossen. das tat sie oft, wenn sie ganz alleine sein wollte, obwohl sie das eigentlich immer war. sie legte den kopf schief; die einzige regung, die seid geraumer zeit von ihr ausging. stille- so laut, dass sie ihre haende auf die ohren presste. stille- gebrochen durch ein klimpern. man koennte fast meinen, etwas metalliges sei' auf den holzboden gefallen, oder war es doch nur ein tropfen ihrer farbe? ja, sie malte viel und gerne, wenn auch nicht mit papier und stiften, eigentlich verwendete sie auch nie viele farben. immer nur eine einzige: ihre lieblingsfarbe. sie schloss ihre augenlider zur haelfte. die klaren augen. blau waren sie, aber sie hasste blau. sie hasste vieles; auch sich selbst. sie hatte eigentlich nicht viel erreicht in ihrem leben. in der schule war sie nie gut; ihr vater liebte den alkohol mehr als sie und ihre mutter; doch liess sie den kopf nie haengen, denn was auch passierte, dass malen blieb ihr. da klopfe es an der tuere. sie sagte nichts, denn wenn wer reinkommen will, wird er es tun. das bemalte bild lag' noch auf dem boden neben ihr. sie malte ja nicht schoen, sagte ihre mutter laufend, obwohl sie nie ein bild von ihr sah. es interessierte sie auch gar' nicht; die leidenschaft ihrer tochter; das einzige, was sie richtig gut konnte. die tuere ging auf, und jemand schob' den kopf durch den spalt. schwarze locken; ekelhaft fettig und verfilzt. ja, der kopf gehoerte eindeutig ihrer mutter. doch sie blieb ruhig auf dem boden hocken; vor ihrem gemalten bild. vielleicht schaut sich ihre mutter jetzt mal das bild an! und tatsaechlich: die graesslichen braunen glubschaugen weiteten sich; bevor sie ihren ueberduennen koerper vor das schoene bild schmiss'. sie weinte- jaemmerlich; doch alles was ihre tochter tat, war laecheln. sie laechelte nie; doch heute, just in diesem moment legte sich eines auf ihre scharlachroten lippen. dann erhob' sie sich und ging aus ihrem zimmer- hinaus in die dunkelheit um mit ihr zu verschmilzen. ihre mutter hockte derweil noch immer vor ihrem bild; als habe sie ihre hockende tochter nicht gesehen. sie wippte vor und zurueck; die duennen spindelhaende voller farbe. sie waren rot; wie das bild ihrer tochter. ja, denn sie hatte ein herz gemalt. ein kleines nur... zittrige linien, feste umrisse und es leuchtete so prachtvoll; voller Hingabe hatte sie ihr letztes bild gemalt- bevor sie eins mit dem schwarzen schleier der nacht wurde. ihr letztes bild. ein kleines, rotes herz auf rosa farbendem hintergrund. ein kleines, rotes herz; auf ihren pulsadern; ihr letztes bild, gemalt mit einem silbrigen metallding.

[c] s. 11/11/'02(/zitat)

^^^ find' ich recht stark geschrieben.

greetz

goa
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.12.2002    um 09:30 Uhr   

ups Fehler
Geändert am 09.12.2002 um 18:15 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: BlackFortune
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geschrieben am: 09.12.2002    um 17:46 Uhr   
Das hier, ist mein lieblingsgedicht.. unangefochten... allerdings... weiß ich blöderweise den verfasser nicht mehr.. und ich finds hier im archiv auch irgendwie nimmer... Ich meine es war Minensie... aber ich will nix falsches behaupten... wenn sich jemand wiedererkennt... bitte melden :)

Blutrausch

Keine Kirschen, keine Pflaumen
Hacke ich behutsam klein
Nein, ich ritze in den Daumen
Mir ein kleines Blümchen ein

Nicht der Saft der reifen Früchte
Schmeckt mir heute gar so gut
Meine bittersüßen Süchte
Stillt mein warmes, frisches Blut

Der Geschmack wird immer besser
Schärfer die Verletzungslust
Und ich schneide mit dem Messer
Viel zu tief in meine Brust

Meine feuchten Finger kleben
Fremd auf meinem fahlen Fleisch
Und die bleichen Lippen beben
Von dem harschen Angstgekreisch

Hastig handeln meine Hände
Haut wird nass und Blut wird heiß
Fetzen spritzen an die Wände
Gleißen herrlich rot auf weiß

Glühend rote Ströme wallen
Stümpfe reißen Stück für Stück
Endlich spüre ich mich fallen
Zucke vor mir selbst zurück

Tote Augen starren Schrecken
Kaltes Blut verklebt das Haar
Bald, mein Herz, wirst du entdecken
Dass mein Blutrausch tödlich war


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Nutzer: Mondscheinkuss
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geschrieben am: 09.12.2002    um 20:13 Uhr   
Ein Gedicht hat es mir auch besonders angtan. Ich fande es so faszinierend durch seine Ausdrucksweise.
Leider bin ich in dem selben Unglück wie Black Fortune und kann nicht mehr herausfinden, wer es verfasst hat.
Falls es jemand weis, bitte Bescheid sagen.

Um an dieser Stelle noch ein Lob los zu werden: Mich fesseln auch viele Gedichte von Nightrose, BlueLama und Mindiyana. Es soll sich keiner benachteiligt fühlen, doch diese sind mir beim Lesen immer besonders aufgefallen.
Ich werde mich demnächst nochmal hiermit beschäftigen, habe keine Zeit.

Auch wenn ihr mich nicht kennen solltet, ich grüße euch dennoch. (Irgendwie ist es fehlgeschlagen, mich kurz zu fassen, sorry.)

~Mondscheinkuss~

zum Gedicht:

Schlag mich, hass mich
Zerstör mich drastisch
Nutz mich aus, verlass mich
Doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst
Beschimpf mich, nimm mich nicht ernst
Stell mich bloß, denn das machst du so gern
Zieh mich aus, bis ich bettel und schrei
Denn was ist schon dabei

Schieß mich ab, bin ja nur ich
Nimm mich weg mit klarem Gesicht
Zeig mir, wie du mich hasst, bis ich fleh und es raff
Doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst

Schlag mich tot, gib mir den Rest
Ja, mach weiter, ich sehe dir gefällt's
Zeig mir, wozu du fähig bist
Denn es ist nicht mein Herz, was du triffst
Du zerstörst mich nicht, denn du liebst mich nicht

Schieß mich ab, bin ja nur ich
Nimm mich weg mit klarem Gesicht
Zeig mir, wie du mich hasst, bis ich fleh und es raff
Doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.12.2002    um 20:26 Uhr   

Lächelt und sich bei Mondscheinkuss bedankt :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 09.12.2002    um 20:41 Uhr   

Die Magie deiner Augen

In deinen Augen seh ich die Ferne,
Glitzernde, blinkende, gleißende Sterne.
Aber ich sehe auch sehr viel Nähe
Und um mein Herze wird mir ganz wehe,
Denn deine Augen spiegeln das All,
Unendliche Weiten überall.
Und hervor bricht aus mir das starke Verlangen,
einen Zipfel der Ewigkeit einzufangen.

Deine Augen künden von einem Wunder.
Sie sagen: - Sieh doch, die Welt ist viel bunter!
Sie blüht in den hellsten, üppigsten Farben,
Sollst nicht in der Dunkelheit weiter darben! -
Deine Augen magnetisieren mich,
Du ziehst mich an, ich verfolge dich.
Deine Augen versprechen und geben mir Licht -
Diesen Blick je vergessen, das kann ich nicht!

Doch auch von Rätseln dein Blick mir erzählt,
Wie Sonne und Mond sich haben vermählt,
Mysterien, die das Leben birgt,
Dunkle Schatten, die ihr Dasein verwirkt,
Das Wissen um all die Zusammenhänge
Der weißen Magie und jede Menge
Geheimnisse, die du schon hast enthüllt
Und wie du dein Herz mit Liebe gefüllt.

Deshalb steh ich nun so sprachlos vor dir
Und spüre nur diese einzige Gier:
In deinen Augen will ich versinken,
Ihr Wissen und ihre Magie in mich trinken.
Ich will ihre Spiegel glänzen sehen,
Die Wege des Lebens in ihnen verstehen.
All ihre Geschichten möchte ich lernen,
Denn du hast mich verzaubert mit deinen Sternen!

© Mindiyana

Geändert am 10.12.2002 um 02:06 Uhr von Bigmoon
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 09.12.2002    um 20:42 Uhr   

Erinnerungen erscheinen wie Bilder
in der tiefe des Herzens
ein Bild
Das niemals verschwindet
im eisigen kalten Wind
wie die Worte
Die du mir einst sagtest
hab ich sie tief
In meinem inneren vergraben
liegen da wie kleine Narben
Doch schmerzen sie nicht
sind warm wie die Sonne
sanft wie die Sterne
leicht wie eine Feder
trage ich sie immer mit mir
Es ist der Mond der leise spricht
mit den stimmen im Winde
die er nie vergisst
Tränen wie der Regen
tropfen über das Land
Doch erreiche ich
noch nicht einmal deine Hand
nicht den hauch von deinen Augen
nicht mal die Tränen auf deinem Gesicht
Es ist das Bild was nie erlischt
so tief in meinem Herzen liegt
wie die Sterne auf dem Himmelsgrund
so werden auch sie gemeinsam
von dieser Welt ziehen
Erinnerungen leben immer in einem Herzen
Es ist wie ein Bild
wie ein kleiner Film
tief in einem kleinen Herzen
spielt Dir seine schönste Melodie
lässt sie sanft durch den Fluss klingen
wird sie niemals ausklingen lassen
Ein Bild was sich auf dem Grunde schmiegt
verschwommen im wasser
Doch im Herzen immer nah
so werde ich dieses Bild
für immer tragen
nun lasse ich eine Blume hier erblühen
Die Unsere Erinnerungen nie verweht
Und sie für immer trägt..

(Filiana)
Geändert am 05.02.2003 um 20:36 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: käuzchen
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geschrieben am: 09.12.2002    um 21:02 Uhr   
hallo forum!

war ewig nichtmehr hier, aber in diesem Beitrag darf mein Lieblingsgedicht von diesem Forum nicht fehlen! Finde es immerwieder schön...

Manchmal...

Manchmal huschen deine glasigen Blicke
Zum Fenster hinaus, auf diese traurige Welt hinab
Leer, leerer, mit jedem Tritte
Werden sie und ich kann nichts tun

Manchmal siehst du mich an
Und ich sehe die Tränen in deinen Augen
Weiß nicht ob ich es ertragen kann
Zu ertragen wie du deinen Schmerz erträgst

Manchmal weiß ich nicht weiter
Folge deinen Blicken, seh auf diese Welt herab
Wie sie munter, so heiter
Vor sich hinlebt, ohne zu wissen was sie ist

Manchmal da weiß ich
Das ich nichts bin
Doch weiß der Rest dieser Welt das nicht
Manchmal frage ich mich, nach dem Sinn

Manchmal vergeße ich den Sinn
Und seh zum Fenster hinaus
Manchmal lege ich mich hin
In der Hoffnung, nie wieder auf zu wachen

Manchmal...wache ich nicht wieder auf!!!


viele liebe grüße,
käuz
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"Autor"  
Nutzer: goamina
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Anzahl Nachrichten: 3268

geschrieben am: 10.12.2002    um 00:11 Uhr   
(zitat)Ratlos von Anfang bis Ende - © _chaot_ aka chaos

Lächerliche Leichtigkeit
kann mich nicht begeistern wenn
seltsame Sinnlosigkeit
einsam haften bleibt und jede
ratlose Rechrfertigung
kaum lohnenswert erscheint

Wo soll ich noch hin
wenn woanders nichts anderes
wartet und wer soll noch
antworten wenn ich nicht mehr
weiß was es zu fragen gibt

Gestrige Gedankenlosigkeit
hat auch nichts genutzt
Heutige Heiterkeit
ist auch nur Illusion wenn
mir morgen
nichts Besseres einfällt

Endlose Suche
nach einem Ende der Suche
von Anfang an zum Scheitern verurteilt
weil nicht einer mir sagen konnte
wo ich anfangen soll. (/zitat)


mhm...

goa
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"Autor"  
Nutzer: nandris
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Anzahl Nachrichten: 242

geschrieben am: 20.12.2002    um 20:11 Uhr   
hallo »BlackFortune«,

»blutrausch« ist mEiNS.

gruss,

xxx
nandris.
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 20.12.2002    um 20:18 Uhr   
noch eins von meinen Lieblingsgedichten


Dein Kuss

Wenn du mich siehst, wie still ich ruhe
Im fahlen Licht des Silbermondes,
Ein Anblick der Unschuld auf weichem Laub -
Erwacht deine Gier - du willst mich besitzen!

Gerne ergeb ich mich deinen Künsten!
Ich wehr mich nicht - du sollst mich trinken.
Durch meine Adern sollst du schleichen,
Zehren vom blutroten Saft meines Herzens.

Ich bin dein! Deine gierigen Lippen
Rauben die Kräfte mir, die Energie -
So dass die Glut, die in dir schwelt
Zum stürmisch lodernden Feuer entfacht.

Ich sehne mich nach deinen Küssen,
Die nach und nach den Tod mir bringen.
Mich verzehrend nach eiskalter Liebe
Warte ich auf deinen wilden Kuss.

Ich liebe dich, du willst mich beherrschen.
Ich füge mich der Gewalt deiner Macht!
Du schenkst mir Träume, süß und doch bitter,
Verwandelst mich zu einem Wesen der Nacht.

Graue Nebel umwogen die Szene,
Von dumpfem Grollen drohend begleitet.
Noch schlafe ich ruhig, doch der Biss deiner Zähne
In mein weißes Fleisch steht kurz bevor.

Sanft fasst du mich, ich will nicht entfliehen,
Dunkle Magie legt mein Sein in Stahl.
Du beugst dich zu mir, deine Augen glühen,
Gleich bin ich soweit - für die Ewigkeit.

Tief bohrt sich dein Biss hinein in mein Leben.
Du trinkst - aah - welch ein herrlicher Strom
Durchfließt deine schwarze innere Leere
Und füllt sie mit meinem Leben an!

Die Glut dringt langsam zu deinem Herzen,
Das hart wie Stein ist, ein Block aus Eis.
Die heiße Flut lässt es klirrend zerbersten
Schleudert Tränen kristallgefror'n.

Explodierend aus deiner Mitte sie springen,
Wie Pfeile bohren sie sich in die Haut.
Sie lähmen mich, machen mich blass und kalt;
Tief atme ich dich, mein Geliebter, ein.

Der letzte Tropfen ist jetzt getrunken,
Du bist gesättigt, du bist erstarkt.
Meine Seele geht mit dir zum Feuer der Hölle,
Meine leere Hülle bleibt nutzlos zurück.

Auf ewig bin ich dir nun verbunden
Als deine Gefährtin auf nächtlicher Jagd.
Schon spüre ich ihn, den Hunger nach Leben,
Den ich nur durch den Kuss zu stillen vermag.

© Mindiyana
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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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Registriert seit: 25.03.2006
Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 20.12.2002    um 20:55 Uhr   

Träume sind nur Fantasie

Ich hab im Traum schon vieles getan
was keiner in wirklichkeit darf,
und für vieles,was ich Dir dabei gesagt,
hättest Du mich ganz bestimmt bestraft.

Glaub mir,ich war Dir manchmal nicht treu
und hab auch heimlich geflucht,
aber oft bin ich gern aus dem Traum erwacht
und hab schnell Deine Hand gesucht.

Träume sind nur Fantasie-
was man erlebt weiss man nie.
Wo noch eben ein Streit um Gefühle war,
ist schon bald wieder Harmonie.
Träume sind nur Fantasie-
Glück oder Leid-ganz egal was kommt,
weil das Träumen sich immer lohnt.

Liebling Du weisst es gibt keinen Grund
zu glauben,ich Lieb Dich nicht mehr,
denn alles was zählt ist die Wirklichkeit
und da geb ich Dich niemals her......


Träume sind nur Fantasie-
was man erlebt weiss man nie.
Wo noch eben ein Streit um Gefühle war,
ist schon bald wieder Harmonie.
Träume sind nur Fantasie-
Glück oder Leid-ganz egal was kommt,
weil das Träumen sich immer lohnt

von nightrose
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"Autor"  
Nutzer: ZerKnuellsDoch
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Anzahl Nachrichten: 93

geschrieben am: 05.02.2003    um 19:44 Uhr   
(zitat)wenige worte

wie wenig worte tragen
ein schwankendes gerüst
kein mund vermag zu sagen
was leicht die lippe küsst

es taugen die mäander
der sätze nicht als weg
doch finden wir einander
auf stiller blicke steg

wer fasste je das wesen
in strophe und gedicht
ich möchte nur noch lesen
was deine wimper spricht

Lama(/zitat)
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