| "Autor" |
Ein Akt der Verzweiflung |
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geschrieben am: 08.12.2002 um 22:02 Uhr
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Ein Akt der Verzweiflung
Gestern war es wieder mal soweit,
ich rief meine Frau, sie wußte Bescheid.
Ich erklärte wie wir es machen
und ihr verging sofort das Lachen.
Das war dieses mal neu für sie,
so etwas tat sie bisher noch nie.
Sie spuckte mutig in die Hände
und fragte wie ich es wohl fände,
wenn wir gleich zur Sache kommen,
mir wurde dabei ganz beklommen.
Als ich ihr mein Werkzeug zeigte,
das ihr der Verstand fast streikte,
sagte sie mir trotzdem zu
und wir legten los im nu.
Nach langem Drücken,
begann sie sich zu bücken,
ich schob von hinten nach,
sie legte sich flach,
dann rutschte alles weg,
es hat keinen Zweck.
Sie schob nun von oben,
alles hat sich verbogen,
nichts ging hinein,
das Loch war zu klein.
Von der Seite gepreßt,
das gab mir den Rest.
Ich lag auf den Knien,
begann kräftig zu ziehen.
Jetzt nahm sie die Hand,
es drückte mich an die Wand.
Sie schob immer tiefer,
alles wurde noch schiefer.
Wir schwitzten und schnauften,
wir kämpften und rauften,
sie wurde rabiat
doch das Resultat
war eher spärlich
es wurde gefährlich.
Noch mal setze ich an,
gekonnt wie ein Mann,
nahm Anlauf 10 Meter
zog kräftig vom Leder,
sprang froh und munter
mal rauf und mal runter.
Sie preßte dagegen
es begann sich zu regen,
doch dann gab alles nach,
mit einem lauten Krach
fielen wir hin,
es hat keinen Sinn.
Erschöpft geben wir auf
und pfeifen darauf.
Wir sehen es ein,
es soll eben nicht sein.
Ohne fremde Hilfe zu finden,
werden wir uns ewig schinden.
ES IST SCHLIMM WENN MAN ETWAS NICHT KANN;
ABER DIE NEUE SCHRANKWAND BEKOMMEN WIR NIEMALS ZUSAMM!!!
Und die Moral von der Geschicht:
„Verzweifeln brauchst Du im Leben nicht!“
„Ist das Loch einmal zu klein
und es paßt nichts richtig rein,
versuch es einmal mit Gefühl,
dann kommst Du bestimmt ans Ziel !!!“
© ikarus ;-)
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geschrieben am: 09.12.2002 um 11:35 Uhr
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