| "Autor" |
nicht nur gedanken |
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geschrieben am: 13.12.2002 um 00:02 Uhr
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der tag geht, die einsamkeit kommt
nacht für nacht, sitz ich da
der raum ist leer von dunklen ecken durchzogen
die stille ist kaum zu überhören
ein lichtschimmer, von der dunkelheit erdrückt
die eisige kälte um mich herum
meine gedanken sind leer
nur von traurigkeit gezeichnet
es ist warm
ausgetrocknet von all der liebe, die es gegeben hat
ich halte es in der hand
das herz
angst macht sich breit
verloren und einsam, in diesem raum
nur ich und dieses herz
gezeichnet von all dem schmerz, den es erlitten hat
schreie und hilflosigkeit zieren die wände
verlassen von allem, was es geliebt hat
ich will aufgeben, allem ein ende setzten
tränen die in das nichts fließen
aufgehalten, von dem herz
es will nicht aufgeben
hass, wut, zorn
all das kennt das herz nicht
das herz ist stark
beschützt mich dieses herz?
leere blicke
zweifel durchringt meinen körper
wortlos sitze ich da
gefühle dringen in mich ein, wie ich sie schon lange kenne
wie lange bleibt das herz noch bei mir?
es wird morgen
immernoch wach, starre ich ins leere
die kälte verschwindet langsam
das herz wird immer wärmer
will es mir etwas sagen?
für ewig werde ich hier verweilen
mit dem herz
meinem eigenen herz
was meinen körper verlassen hat
die zeit heilt zwar wunden
doch wie lange wird es dauern?
meine wunden heilen
mein herz jedoch nie!
es hält mich am leben
der sinn dieses gleichen
werd ich je wieder lieben?
ich hasse diesen schmerz
...
es ist nacht! |
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