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"Autor"

Im Auftrag des Himmels...

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 13.12.2002    um 21:34 Uhr   
Ich kam aus der Kirche
am heiligen Abend,
da sah ich das Mädchen dort steh'n.
Es sagte ganz traurig,
ich muss Dich was fragen,
hast Du irgendwo heut
das Christkind geseh'n.
Ich sah auf dem Schlitten
das winzige Päckchen,
sie sagte dass ist ein Geschenk.
Meine Mama die schon da oben im Himmel,
doch sie soll heut wissen,
dass ich lieb an sie denk....

Es ist alles im Auftrag des Himmel's,
wann wir kommen wann wir geh'n
und wenn heute die Harfen erklingen,
lässt das Christkind ein Wunder gescheh'n.
Wenn Du träumst wird ein Engel Dich streicheln,
weil dort oben,
die Liebe nur zählt.
Es ist alles im Auftrag des Himmels
auch die Tränen in dieser Welt.

Vom Kirchturm erklangen die Glocken
der Weihnacht,
das Mädchen nahm mich bei der Hand,
und führte mich schweigend zum
schneeweissen Hügel,hier hat
doch noch gestern ein Lichtlein gebrannt.
Ich wollte sie trösten,
Du weisst hier auf Erden ,
geht jedes Licht irgendwann aus.
Doch die Flamme brennt weiter,
denn ein Mensch den man lieb hat,
ist immer und ewig tief im Herzen zuhaus.....

Es ist alles im Auftrag des Himmel's,
wann wir kommen wann wir geh'n
und wenn heute die Harfen erklingen,
lässt das Christkind ein Wunder gescheh'n.
Wenn Du träumst wird ein Engel Dich streicheln,
weil dort oben,
die Liebe nur zählt.
Es ist alles im Auftrag des Himmels
auch die Tränen in dieser Welt.

AM
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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Anzahl Nachrichten: 2218

geschrieben am: 13.12.2002    um 21:41 Uhr   
das ist schön Rose
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 13.12.2002    um 21:43 Uhr   

Danke Big
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 18.12.2002    um 09:18 Uhr   

Es ist kalt - bei jedem Schritt knirscht der gefrorene Boden unter den Füßen und der Atemzug bildet kleine Wolken in der Nacht.
Die Häuser der kleinen Stadt sind fast alle weihnachtlich beleuchtet und geschmückt. Nachdenklich wandern meine Gedanken hinter die Türen - was mag sich dort so alles verbergen - welche Geschichten und Schicksale sich dort hinter verbergen.
Heiligabend - Weihnachten - das Fest der Liebe..... und dann?
Was ist an all den anderen Tagen des Jahres - wo ist da die Liebe?
Sehnsüchtig schaue ich zu dem sternenklaren Himmel hinauf.
All diese Sterne siehst auch du - der gleiche Mond scheint in dein Fenster.
Was machst du gerade? Woran denkst du? Wo genau bist du?
Versunken in diese Gedanken gehe ich den kleinen Weg entlang der zu der Anhöhe am Waldesrand führt.
Von hier aus kann man auf die leicht überschneiten und wie überzuckert aussehenden Dächer schauen.
Mit den Rücken lehne ich mich an den dicken alten Baum, der seine knorrigen Äste trotzig jedem Wind entgegen streckt und stand hält.
Meine Hände streichen über die rauhe Rinde, irgendwie geht etwas tröstliches aus von diesem Baum. Spuren alter Narben fühlt man man an dem dicken Stamm, teils verheilt, teils ewig sichtbar bleibend.
Es ist schon lange her das ich das letzte Mal hier stand.... damals nicht allein - voller Hoffnung und Glück.
Geblieben ist die Erinnerung daran und die Sehnsucht nach dir.... geblieben auf immer - wie die eingeritzten Buchstaben in der Baumrinde.
Denkst du vielleicht auch an mich heute abend?
Ich hoffe du bist glücklich geworden, hast das gefunden was du dir gewünscht hast.
Ja - auch ich bin glücklich.... und dennoch - die Sehnsucht bleibt......
Als wärst du es drehe ich mich um und schmiege mich an den alten Baum - presse meine kalte Wange gegen das Holz und atme den frischen Geruch. Meine Arme können den Stamm nicht umschließen.... tief ziehe ich die kalte Nachtluft in meine Lungen.
Ich lebe.....ich liebe und ich sehne..... Nie werde ich die Erinnerung und den Glauben an die Hoffnung verlieren

AM
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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