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geschrieben am: 18.12.2002 um 21:42 Uhr
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Gehe einen langen Weg entlang,
endlos scheint er, hat mich in seinem Bann.
alles kahl und leer,
und kein Strahl von Licht erhellt mehr.
Dunkelheit, durch die es mich zieht,
das letzte Reh aus dem Walde flieht
und nur noch ein taubes Gefühl auf meinen Ohren liegt.
Der Klang der Tiere schnell verstummt,
die letzte Biene auch nicht mehr summt.
Vom nassen Gras kein rascheln mehr zu hören.
Kein Rauschen der Bäume,
keine himmlischen Träume,
Träume von denen man sonst ist umgeben,
alles stumm, es gibt es nicht mehr, dieses Waldleben.
Sehe viel auf meinem Weg,
viel das nicht mehr steht,
Auch der alte Baum mit seiner riesiger Krone,
der auf einem kleinen Hügel lebt,
der Hügel, sein Throne.
Seine gewaltigen Äste hängen von ihm,
gerichtet zur Erde,
doch nichts scheint mehr zu sein wie es war,
das wird mir in diesem Moment klar.
Was ist bloß los?...Was ist geschehen?
Wieso mußte all das Leben gehen?
Der alte Baum, mein Freund,
von ihm hab ich oft geträumt.
Zu dem ich oft gegangen,
in schweren Zeiten hat er mich aufgefangen.
Der alte Baum mein Freund,
der mir schon so viel Schutz schenkte
und dann seine kleinen Zweige zu mir senkte.
Ich kann es nicht ertragen ihn so zu sehen.
Was ist nur geschehen?
Der alte Baum, mein Freund,
selbst er kann mich nicht mehr verstehen.
Oh, ich schau zum Himmel empor,
klopf an ein kleines Tor
und bitte um Hilfe, um Schutz,
meine ganze Liebe will ich Dir geben,
meine Seele wird sich nach Deiner streben.
Oh, ich bitte um Vergebung,
vergib dem Geschehen, das sich hier an seiner
Gier bereichert hat
Und schick mir einen Engel nieder,
Für den alten Baum, mein Freund,
an dem mir so viel liegt,
wünsch mir sehr, das er sich wieder im Winde wiegt,
Oh...ich weiß das es so was gibt,
erhör mein Flehen,
ich weiß, Du kannst mich verstehen
sie meine Tränen
dann weißt Du ich kann erst wieder gehen,
wenn Du einen Engel nieder schickst...
einen Engel für den alten Baum, mein Freund.
Gib dem Bösen keine Chance,
laß ihn wieder leben,
ihn und den Wald,
oh, ich zittere,
mir ist so kalt...
AM |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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