| "Autor" |
Es geht mICH nichts an. |
|
|
|
geschrieben am: 31.12.2002 um 07:13 Uhr
|
|
Was schert es mich, daß sie verletzen
schert es mich, wie ernst sie sind.
Noch immer will ich Träume fangen
so wie damals dieses Kind
(das ich war).
Was scheren mich denn all die Mauern,
die ein jeder um sich zieht.
Will nicht mehr fürchten und nicht bangen
davor, was in mir geschieht.
Was schert es mich, dies laute Lachen
nicht zuletzt Verzweiflungstat
von der sie bald nach Atem rangen.
Müde. Eine bittre Saat.
Ich bin froh, ab und an daran erinnert zu werden, daß ich immer seltener lache. Es erinnert mich an die Dinge, um deretwillen ich gerne lache. Mir kommt es so oft so vor, als sei all die Ironie, das bissige Augenzwinkern, der Sarkasmus, eine jede Parodie ein himmelschreiender Hilferuf. Ich weiß, daß es nicht so ist - nicht nur. Aber bei all der Clownerie ist es unübersehbar, wie panisch sich die Welt zum Narren hält, und dann... dann kann ich nicht mehr lachen.
Liebe Grüße
Engelsfall
Edit: Formatierungen. Immer noch eine hohe Kunst.
Geändert am 31.12.2002 um 07:14 Uhr von Engelsfall |
|
|
|
|
|
|
Top
|