| "Autor" |
Brunnengeist |
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geschrieben am: 31.05.2003 um 21:41 Uhr
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Holde Schildmaid
All meiner Lehen hundert Äcker
Zeigten nie mehr Blüt noch Frucht
Wie missen sie zum Abendrot
Deines Atems zarten Wunderhauch
Wie brach liegt alles Land
Wie grau verlebt mein Goldpalast
wie frevelt mir mein eigner Spiegel
und roh wird aller Geister Wut
weil nirgends deine Hand war nah
die stets die Zeit gefror
Morsch sind auch der Seele Balken
Brach ein in viel zu tiefe Brunnen
Ertrank und sah solang kein Licht
Ein schwarzes totes Linnen
Trauernd, kahl die Ödnis ist
und Leben fehlt dort in der Tiefe
wo man sich selbst nur schlafend find
Von Schicksalshand zum Schlaf gezwungen
In Träumen Oberhand gewonnen
Als Geist zurückgekehrt
Ich wandle zwischen allen Reihen
Ich suche und ich finde dich
Von aller Brunnen tiefstem Grund
werd ich des nächtens greinen
Ich seufz` und weine deinen Namen
Komm stürz zu mir herab
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.05.2003 um 22:18 Uhr
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mal wieder applaudiert wunderprächtig geschrieben...
Yutaka |
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