| "Autor" |
..das Untier... |
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geschrieben am: 20.03.2003 um 12:21 Uhr
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(lang)..
Des Silbermonds Sichel nur schmal
Das Licht der Nacht so kalt und fahl.
Taucht die Welt in dunkle Nacht.
Als der Bursche aus seinem Schlaf erwacht.
Getrieben von Neugier ohne Acht
Verließ er das Haus, hinaus in die Nacht
An der Warnung ungestört
Dass der Wald dem Untier gehört
So ging er zum alten Zauberwald
Um Mitternacht so dunkel und kalt,
Er wollte es sehen das Ungeheuer
Von dem man erzählte am vergehenden Feuer.
Seinen Weg hatte er aus den Augen verloren
Da vernahm er ein Geräusch in seinen Ohren
Es klang so düster und voller Grauen
Er wollte seinen Ohren kaum mehr trauen
Da sah er es im Busche stehen
Und konnte seine Augen sehen
Blutrot funkelten sie ihn an
Und er fühlte wie große Angst ihn überkam
Ohne Laut schlich es zu ihm hin
Angsterfüllt sein war sein Sinn
Immer naher kam es zu ihm
So begann er um sein Leben fliehn
Die Angst trieb ihn schnell fort
Hinaus aus dem Wald, an sicheren Ort
Nach langen Irren sah er ein Licht
Und ein kleines Dorf sah er aus seinem Gesicht
Er stellte sich in die Mitte und rief laut aus
„Männer und Frauen wachet auf!
Das Untier ist auf dem Weg hierher
Und fällt bald über eure Siedlung her!
Ich konnte meinen Augen nicht trauen
So riesig die Zähne und Klauen
Wie der Teufel so rot die Augen
wollten mir mein Leben rauben
Drum sammelt euch hier
Zu jagen und töten das grässliche Tier
Erst wenn die Hunde sich an den Knochen laben
Werdet ihr wieder Ruhe haben!“
Aus den Häusern traten die Leute,
sammelten sich zu einer Meute
Voller Zorn und Wut standen sie dort
Auf das Untier dass sich wagte in ihren Heimatort
Die Männer sammelten sich auf dem Platz
Und so begann die Untierhatz
Das Licht der Fackeln erhellte den Wald
Das Untier zu jagen und töten sobald.
Laut zog die Rotte durch die Nacht
Brachen die Stille, die die Nacht gebracht
Durch die Nacht ein Schrei erhallt
Als man fand die Spuren im Wald.
Sie gingen zu einer Höhle hin,
Nur Töten in ihrem Sinn
Sie stürmten in die Höhle ein
Das Untier sollt ein totes Wesen sein
Sie stachen die Stahl in des Untiers Haut
Die Höhle ward erfüllt von einem Leidenslaut
Der Boden färbte sich rot
Zu schnell und einfach war der Tod
Stolz lud man auf das tote Tier
Getötet aus Ruhmesgier
Die blanken Knochen sollten rein
Für alle eine Warnung sein.
Lang ist dies her
Heute erzählt man es nicht mehr
Vergessen ist das Fabeltier
Dass starb durch der Menschen Angst und Gier.
Kein Wesen lebt mehr nun in diesem Wald
Gänzlich verlassen und kalt
Auch die Phantasie zog fort
Verließ den tristen Trauerort
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.03.2003 um 23:25 Uhr
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(zitat)(lang).. (/zitat)
..aber gut! Sehr temporeich und spannend geschrieben. Hat mich sehr gut unterhalten.
Gruss Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.03.2003 um 15:12 Uhr
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Mhhh, schön! Gefällt mir auch! *knuffeltt*
~Pebbi~ Geändert am 21.03.2003 um 15:14 Uhr von Pebbelz |
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