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geschrieben am: 15.04.2003 um 17:26 Uhr
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>jetzt bekomm ich n Kuss!< Lachend drehte die sich zu ihm herum, sah ihm in sein wundervolles Gesicht, in seine strahelnd blaue Augen, betrachtete das freche, herausfordernde und doch selbstsichere Grinsen, die wundervoll gschwungenen Lippen ... >Und warum sollte ich dir diesen Kuss geben!?<, fragte sie während sie in die kalte Dezembersonne blinzelte. er machte ein nachdenkliches Gesicht, schloss die Augen, runzelte die Stirn und schien schwer nachzudenken. >weil heute Samstag ist, weil morgen Sonntag ist, weil nach Sonntage immer Montage folgen, weil gerade ein rotes Auto an uns vorbeigefahren ist, weil du bei mir bist, weil heute ein so wunderschöner tag ist, weil die Sonne scheint, weil ... < - >Schon gut<, lachte sie glücklich und küsste ihn ...
... doch den Sinn seiner Worte erkannte sie nicht. Sie nahm diese einfallslosen worte hin, dachte nicht mehr darüber nach, empfand sie als >süß< und speicherte die Situation unter >Erinnerungen an einem Samstag im dezember< ab.
Sie saß auf seinem bett und betrachtete aus dem fenster den Himmel. es war ein schöner Tag. Die Sonne schien, doch langsam ging sie unter den weißen Wolken unter und überließ die Welt der winterlichen Kälte...
... er küsste ihren Hals ...
Sie fragte sich gerade, woher er die Wärme nahm, die sie in seiner Nähe verspürte, die Zuversicht und diese unglaubliche Art, die Traurigkeit, ja, Melancholie verbot. das liebte sie so sehr an ihm.Er war ein Mensch, der mitten im Leben stand, fest verankert, so glaubte sie, ein Mensch, der nichts verträumte und der jeden in seiner Nähe mit seiner wundervollen art verzauberte, ja, der einfach lebte. Er trug sie in eine Welt ohne Probleme, hielt sie schützend im Arm und zeigte ihr aufmerksam das Paradies auf den Wolken. Sie sah ihn an und wollte ihn fragen, wie er das schaffe. Er sah sie ernst an und sagte mit fester Stimme: >Du denkst zu viel!< Diesmal war kein Lächeln auf den Lippen.
Auch über diese Situation ärgerte sie sich mehr, als die wahrheit in seinen Worten zu suchen und zu finden. und wieder speicherte sie es unter >Erinnerungen an einen samstag im Dezember< ab.
Überall glitzerte es, das wra auch nicht weiter verwunderlich, es war schließlich Winter. Man hatte das Gefühl, sich in einer Kristallwelt zu befinden, so kam es ihr immer vor. Wenn sie sich im Winter draußen befand und es dazu auch noch dunkel war, fühlte sie sich so unendlich frei und zugleich so gefangen. hand in hand lief sie mit ihm durch die Winterwelt. Krampfhaft versuchte sie Worte zu finden, um dieses schreckliche Schweigen zu brechen. Sie betrachtete ihn, wie er schweigend dem knirschenden Geräusch des schnees zuhörte, seine roten wangen, die seine blauen Augen noch mehr zur Geltung brachten, und dieses Lächeln ... Was er wohl gerade dachte?
und plötzlich kam sie sich vor wie im traum. es war ein Märchen, das nur geschrieben war, für ihn und für sie...
... eine Träne rannte über ihre wange, gefolgt von anderen... Er sah sie erschrocken an, löste sich bon ihr, lief ein paar Schritte zurück und sagte: >Meine Prinzessin weint?!< er nahm sie in den arm, küsste ihre stirn und flüsterte: >hmmm ... nein! Du sollst nicht weinen. Es ist viel zu schön. Ich liebe dich, hörst du? ich liebe dich so sehr!! komm ... lächel wieder für mich ... <
und wieder ... worte ... mit so viel Gefühl ... und sie verstand die wichtigkeit einfach nicht, an einem Samstag im dezember..
>Siehst du den stern da oben?<, hauchte er ihr ins Ohr. die Zärtlichkeit nahm sie nicht wahr. >Hmmhmm, was ist mit ihm?< Er schlang seine Arme um ihr Hüfte und sagte: >So viel, wie die Entfernung zu deinem herz bis zu diesem Stern beträgt, so lange liebe ich dich. Lichtjahre, meine Prinzessin, Lichtjahre ....... < Sie schloß die Augen, war einfach nur glücklich. nichts und niemand konnte ihr diesen moment und vor allem diesen Jungen, ihre erste große Liebe nehmen, das schwörte sie sich, an einem samstag im Dezember.
.... doch am Ende war sie es selbst, die ihr große Liebe aus den Händen gab, die diesen einen wundervollen Monat zerstörte und dich selbst somit für einen ganzen Lebensabschnitt in einen dunklen, engen Abgrund stürzte ....
Geändert am 15.04.2003 um 17:31 Uhr von Pebbelz |
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