| "Autor" |
Die Nachtmahr : Sturz |
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geschrieben am: 22.01.2003 um 18:53 Uhr
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Sirenensingen leis und tief
aus ewig alter Kehle
kratzend rauh wie hexenbeten
Bös und magisch rein
Da fühl ich meinen Körper schon
am Faden hingezogen
der mich an meine Sehnsucht fesselt
Bin Puppe meiner Wißbegier
vergess gesunde Angst
Da flieg ich Stufen flugs hinab
Ganz ohne Arg und Todesangst
Ganz ohne mein Bewußtsein
Vampyr der viel zu lange ohne Blut
Treib auf den dunklen Schwingen
Steh vor Ihr
doch mein krummer Geist
kann sie einfach nicht fassen
Die nachtmahr schwarz behuftes Biest
steht schnaubend dort im Tor
Die Nüstern satt des Feuers sind
Die Mähne blendend finster
Perfektes totes Licht
Mehr Ahnung vor der nacht bist du
denn wahrhaft fleischlich wesen
so wunderschön so unbezähmt
Des teufels Ross in jeder Schlacht
Leis wartend hast ja ewig Zeit
In dir brennt ew`ges feuer
Wie tau dein wortlos Murmeln
dein unheilig gebet
verführst mich und ich sehne mich
so magisch ist dein Blick
Zwei Höllenpforten, wilde Augen
Erzählen mir von macht
Bezirzen und vergiften mich
Mit Gier nach tausend jahren nacht
Schon fehlt mir meine Seele
und jeder Mond schreit deinen namen
Es schallt aus aller Wölfe rachen
- Dunkelheit - ein böses Omen
Die Finger tasten ungelenk
das sündenfette Fell
ein schrei verlorner seelen
wen nachtwind drüber streicht
wie stark doch deine beine sind
wie schnell können sie mich tragen
flüsternd raunt sie
macht mich weich
wie frei und machtvoll könnt ich sein
als Reiter dieses Alptraumtiers
wär ich der Herr der nacht
Was staune ich und geh umher
dies so verkommne Wesen
verhext mich hat den Tod im Blick
und mein Geist ist schon schwächer
Mit jedem Traben träume ich
und mein Herz schlägt noch wilder
wovon du sprichst klingt wunderbar
so gern verfall ich dir
Jetzt geb ichs auf komm spute dich
Jetzt laß uns brüllend toben
verbrenn die nacht mit höllenhuf
verbrenn den mensch in mir
Laß uns rasen herzlos laut
laß alle feinde beben
vernicht mit deinem feuerschweif
die grenzen meines lebens
jetzt bin ich erzdämon
jetzt ists mein eignes ross
wo lieb und ehr mir tränen brachten
will ich mit rache wüten
nun sturm du frecher teufel du
wie klein und heiser du jetzt bist
sag wer kann lauter schrein
wo du mit regen mich getriezt
spei ich dir feuer nun entgegen
vergehst im staub der hufe
Finsternis in und aus mir
Bin Schlange freß die Sonne
Zahltag ists und ich treib ein
sagt wer lacht nun am längsten
In Babylon da find ich euch
Verkriecht euch find euch doch
wen denkt ihr könnt ihr ewig schinden
nicht mich - jetzt zahl ich heim
Mein flammend schwert
mein tödlich roß
Mit wut reit ich euch nieder
mit haß zertret ich euer haus
Rabe dort du schwarzer Führer
was sitzt du starrend da?
mein tUN sei dir ein wohlgefallen
bist selbst ein finstrer krieger
so ernste miene Kamerad
so ernst im schönsten spiel
Er warnt mich still
spricht nimmermehr
Ach pack dich Vogel dummes Tier
sieh was ich nun noch hexe
Zum spaß laß ich die toten tanzen
schau wie sie ängstlich flehen
was meint ihr dummen bösen Narren
was ihr getan dass kann ich auch
( Mist jetzt hab ich das Konzept verlegt - TO BE CONTINUED)
Geändert am 23.01.2003 um 16:23 Uhr von Yojimbo |
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