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Tod - Leben .. Liebe - Hass

Nutzer: Eygatur
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geschrieben am: 29.01.2003    um 18:46 Uhr   
(ALso es sind 3 Vorhanden
1. Der Engel
2. Der Dämon
3. Erzähler / Geschehnisse


In den tiefsten weiten der Unendlichkeit war er gefangen. Als Wesen verdammt gutes zu tun wo die böse Saat schon längst gestreut. Um Glauben zu vermitteln wo doch schon jegliche Hoffnung vergangen….

...doch macht selbst ihn die Zeit einmal mürbe und er zieht sich zurück. Dahin wo es ihn als Kind nur all zu oft hinzog. Der Felsige Boden unter seinen nackten Füßen ist kalt. Das leichte Gewand weht im Wind. Er hat die Arme wie ein Engel gleich ausgebreitet und der Wind in all seiner Lieblichkeit durchkämmt verträumt das Lange Haar.

Eisige Kälte umspielt das Bösartige Antlitz eben jenes Wesens das die Saat gestreut, das die Hoffnungen genommen hat. So gefangen in einer Welt die nun gar nichts für ihn übrig hat, hat er sich dem Tod, den Qualen verschrieben.

...doch macht es selbst ihn einmal müde und er zieht sich zurück. An jenen Ort den er schon als Kind so hasste. Der Felsige Boden verbrennt schier unter seinen Hass erfüllten Füßen. Der schwere Umhang liegt bedächtig um seine Schultern. Die Arme verschränkt, gekreuzt vor seiner Brust mag der Wind ihn nicht einmal Streifen.

So wird es kommen wie alles begann, wie alles einmal vergeht. Licht wird die Dunkelheit ereilen. Selbst die schönste Blüte wird einmal verwelken.
So verschieden die beiden uns auch erscheinen mögen, ihre Blicke treffen doch auf einander.

Sanftmut und Vergebung, Stolz und Sehnsucht in dem von Wärme umzogenen Körper. Er lächelt Gutmütig als er ihn sieht.

Kälte und Hass, ewige Feindschaft und der Tod umschlungen von dem Hauch des Todes tauchen ihn und seine Umgebung in tiefste Einsamkeit. Verhasst und Diabolisch das Gefühlslose Grinsen.

Der Wind verstummt im Ansatz. Kein Windhauch erzählt hier noch von Leben. Die Zeit steht still als wage es nicht einmal die Welt selber noch zu Atmen. Die Wogen, zuvor doch in all ihrer macht aufgetürmt.. sie liegen nun wie ein alter See beobachtend, ängstlich vor den Wesen.

Ruhig und abwartend steht er nun so vor dem Angesicht des Freundes. Waffenlos und voller Hingabe ergibt er sich seinem Schicksal. Ruhig grüßt er seinen Gegenüber. Voller Frieden. Voller Harmonie.

Der Dolch blitzte hervor wie ein Sonnenstrahl so schnell der auf die Wasseroberfläche trifft. Als durchtrenne er nur Luft dringt er tief in die Brust des verhasste Freundes ein. Kälte und furcht geht von dem scharfen, stechenden Schmerz aus..

Der „Engel“ er gleitet durch die Arme des Bruders zu
Boden. Verzweiflung, Angst und fast schon Wut in seinen Augen zu sehen. Die Flügel ergeben sich dem Drang schon jetzt und klaffend die Wunde in seiner Brust. Vermag sein Glaube ihn doch nicht weiter zu halten. Mag alles was er predigte umsonst gewesen zu sein?

Der „Dämon“ kniet sich hastig hinab. Kälte und die Abneigung entschwinden seinen Zügen. Ein entschuldigendes Lächeln als er den Dolch nun bis zum Schaft in den Körper seines Bruders rammt.

Wie versteinert nun die Szenerie. Der Wind durchfließt sanft das Haar des „Dämons“, kein Atemzug entrinnt noch dem Munde des Engels. Kälte und wärme, Tod und Leben. Alles so abwegig und so zerstritten liegt es hier in den Armen. Die Wogen brechen erneut auf. Die Blätter fallen wieder einmal von den Bäumen. Nur er.. wird wohl nie wieder dem Gesang des Windes lauschen können…
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