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Tierisches |
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geschrieben am: 01.02.2003 um 20:10 Uhr
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Badetag
Einmal im Jahr da muss es sein,
Da schrubb ich meinen Hund ganz rein.
Wird mit Shampoo eingeschäumt,
Nicht ein Härchen wird versäumt.
So soll es denn heut geschehÂ’n,
Hundi muß die Wanne seh’n...
Brav folgt er mir in das Bad,
Wo ich alles schon parat....
Hundi stellt die OhrÂ’n zum Lauschen,
Hört erschreckt das Wasser rauschen.
Schwupps, ein Satz, schon ist er weg,
Ihn stört nicht der ganze Dreck.
Mahnend schieb ich ihn erneut
In das Bad, was ihn nicht freut.
Plötzlich fängt er an zu hinken,
Lässt sich auf den Boden sinken...
Schlauer Hund, ich kenne dich,
Keine Wirkung hatÂ’s auf mich.
Ab mit dir ins warme Nass,
Ist doch nur ein kurzer Spaß...
Zitternd steht er in der WannÂ’,
Vorwurfsvoll sieht er mich an.
Doch ich kenne kein Erbarmen,
Richt auf ihn den Strahl, den Warmen...
Schäume ihn recht kräftig ein,
Mache ihn so richtig fein!
Endlich ist mit Baden Schluss,
Feiner Duft, ein Hochgenuss!
Jetzt das Handtuch, doch o Schreck,
Hundi läuft schon vorher weg.
Schüttelt gleich sein nasses Fell,
Da nutzt auch nichts mein Appell...
Wasser spritzt durchs ganze Zimmer,
Und das Frauchen läuft noch immer
Mit dem Handtuch in der Hand,
Hund reibt sich nun an der Wand...
Dann öffnet sich die Tür, es kommt
Mein Sohn herein und prompt...
Seh ich nur noch das schwarze Fell
Zum Garten rennen und zwar schnell.
Und weil der Hund nichts hält vom Bad,
Schreitet ohne Zögern er zur Tat.
Vertreibt den Duft auf seine Weise
Und wälzt sich in der Vogelscheisse...
© by Marianne Ney
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geschrieben am: 01.02.2003 um 20:22 Uhr
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Der freche Frosch
Ein kleiner Frosch sitzt auf ner Kuh
und hört der Kuh ihrm Muhen zu.
Nach ner Weile
voller Muhn
lässt die Kuh
Ihr Muhen ruhn.
'Was ist los
Du dumme Kuh,
warum machst Du nicht mehr Muh ?'
fragt der Frosch
und schliesst die Frag'
mit 'nem laut und deutlich 'Quak'.
Sagt die Kuh,
'Du frecher Frosch.
Willst wohl eine auf die Gosch !
Und nun hau ab,
sonst sag ich Dir,
ruf ich meinen Mann,
den bösen Stier.'
Natürlich will der freche Frosch
keine auf die kleine Gosch.
Denn der Stier,
das ist bekannt,
ist das garstigst Tier
im Land.
Ergreift die Flucht,
rennt schnell davon,
ist auch fast am Zaune schon.
Da kommt die Kuh herangetrabt,
gibt dem Fröschlein einen Tritt,
ja, und diesen, überlebt er nit.
Da liegt er nun,
der freche Frosch,
ist ganz platt
und hält die Gosch.
Und die große Mörder-Kuh
muht in aller Ruh davu.
Und die Moral von dem Gedicht:
ärgre große Kühe nicht !
Frank Geßner
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geschrieben am: 01.02.2003 um 22:53 Uhr
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Der Hinterlauf des Hasen
Lauf nennt man den Fuß der Hasen,
Die im Wald und auf den Wiesen grasen.
Und ihre Füße weiß man doch
Sind vorne kurz und hinten hoch.
Bis heute kann man nicht verstehen,
Warum sie hinten höher gehen.
Doch jetzt hat man herausgefunden
In vielen Untersuchungsstunden,
Warum die Läufe dieser Tiere
Nicht gleichlang sind, wie alle Viere:
Wenn der Hase geht bergauf
Ist er durch den langen Hinterlauf
Waagrecht ausgerichtet ganz genau,
Was gut ist für seinen Körperbau.
Geht er bergab auf gleiche Weise,
Sind die Hinterläufe Scheiße.
Er rollt sich ein und kugelt runter
Und landet unten froh und munter.
Die langen Beine sind deswegen,
Für bergauf ein großer Segen.
Darum laufen Hasen gern bergauf
Zwecks dem langen Hinterlauf.
Günther Rudolf
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geschrieben am: 03.02.2003 um 00:03 Uhr
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Der Floh
Es lebte einst, quasi im Rudel
Familie Floh auf einem Pudel
Dort taten sie mit dicken Augen
durstig des Pudels Blut aussaugen.
Plötzlich, etwa bei den Ohren
ging der ältŽste Sohn verloren
scheinbar ist es ihm gelungen
und ist in Herrchens Bart gesprungen
Das Leben in des Menschen Bart
für unsren Floh war ziemlich hart
Es schmeckte nicht besonders gut
an dieser Stelle Menschenblut
Eines TagŽs, die SonnŽ schien helle
sprang er in Frauchens Dauerwelle
Hier hättŽ er fast nicht überlebt
am Kopf mit Haarspray fest geklebt
Die Menschen sind und das ist Fakt
außer am Kopf ganz pudelnackt
na ja – das ist nicht gänzlich wahr
im Schritt wächst noch ein bisschen Haar...
So ging der Floh, auf alle Fälle
runter an diese warme Stelle
Dort ist man mit der Welt im reinen
zwischen beiden Frauenbeinen.
Da unser Floh noch jung und klein
Schlief er, weilÂ’s warm, nun ruckzuck ein
und träumt sich in die Höhe
ins Reich der Himmelsflöhe
Und als die lauschig warme Nacht
im tiefen Schlafe zugebracht,
er morgens aufsteht und sicht streckt
wär er vor Schreck beinahe verreckt
Er glaubt es nicht, wie konnt das sein
Dort wo er schlief, warŽs warm und fein
Er wusste dafür keinen Rat
Wie kam er wieder in Herrchens Bart ???
Karl Albert Turk
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