| "Autor" |
Müde Augen |
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geschrieben am: 02.02.2003 um 02:28 Uhr
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Müde schliess ich meine Augen
ein tiefer Seufzer der Seele entweicht,
Tränen quellen durch die Lider
mein stummer Schrei Dich nicht erreicht.
Du bist so fern doch nah im Herzen
in dem der Schmerz noch immer brennt,
mein Leben habe ich Dir gegeben
tiefes Schweigen uns nun trennt.
So stehe ich jeden Abend am Fenster
schau hoch hinauf in dunkle Nacht,
seh wie die Sterne golden funkeln
und seh den Mond der sie bewacht.
Doch kommen erste Sonnenstrahlen
der Kummer mir das Herz zerreisst,
Gedanke an die verlorene Liebe
einsam am blauen Himmel kreist.
So schliesse ich müde meine Augen
in Hoffnung das der Schmerz vergeht,
vertrau dem Wind an meine Sorgen
das er sie leise sanft verweht.
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