| "Autor" |
~gedankenflut~ |
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geschrieben am: 21.02.2003 um 02:20 Uhr
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(zitat)
[..]
angespannt sitzt sie da und wippt mit ihrem körper auf und ab, lauscht der stille die sie umgibt, der stille die sie zu erdrücken scheint.
nicht schlagartig und endgültig.
[nein.]
behutsam schleichend kriecht die stille durch den raum, zieht ihre kreise und schlängelt sich durch die unsichtbare mauer hindurch, welche den kranken körper umgibt.
einst war diese mauer ein stark und mächtig wirkendes gebilde, undurchdringbar für so vieles.
heut jedoch ist dies vergangenheit und nur das knochige gerippe jener mauer erinnert noch daran, dass sie einst existent war.
wie gerne würde sie jetzt aufstehen, sich leise aus dem haus schleichen um der gedankenflut in ihrem kopf davonzulaufen. so, wie sie es früher immer getan hatte.
doch ihr körper scheint ihr nicht mehr gehorchen zu wollen.
den blick starr geradeausgerichtet bleibt sie sitzen, atmet ein und atmet aus.
'klack' .. 'klack' .. 'klack' ..
wieder eine minute vergangen.
ihr blick schweift durch den raum, welcher vom mondschein erhellt, der so vertraut und zugleich beängstigend scheint. gedanken sehen bilder, die den augen längst verwährt.
gedankenflut, verwirrt sie sehr. doch nicht langsam schleichend wie die stille, nein, hektisch tanzend auf und ab. kreuz und quer. hoch hinaus um tief zu fallen. hier zum sprung angesetzt und kilometer später erst wieder gelandet. ein ewiges auf und ab der wellen die sie für minuten tragen um sie dann wieder an den grund zu drücken.
kein klarer gedanke mehr in ihrem kopf. fratzen schneiden widerliche grimassen, dunkle stimmen schreien auf, durchbrechen diese stille und machen ihr - angst. ein lichtblitz in ihrem kopf, ein kurzes farbenspiel, gefolgt von dunkelheit, die sie umgibt.
stille.
gedankenflut.
°farbenspiel°
[..]
(/zitat)
/m. 21.02.'03 |
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