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Vom Pech verfolgt (?)

Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 22.02.2003    um 23:50 Uhr   
Gern hätte ich in einer richtigen Familie gelebt
doch, meine Eltern trennten sich.

Gern hätte ich meinen Bruder bei mir gehabt
doch, wir Geschwister wurden getrennt.

Gern wäre ich Klassenbeste gewesen
doch, es fehlten mir immer die besseren Zensuren.

Gern hätte ich mich mit allen Menschen gut verstanden
doch, viele mochten mich nicht.

Gern wäre ich besonders hübsch gewesen
doch, meine Nase war zu groß, meine Haare zu dünn und fettig.

Es kam die Zeit des ersten Verliebtseins
der, den ich wollte, wollte mich nicht.

Es kam einer, der mich wollte und wir heirateten,
weil ein Kind unterwegs war.

Ich betete ihn an, während er mir vorhielt, dass ich schuld
sei, dass seine Zukunft versaut ist.

Es kam das zweite Kind, die Ehe war gestört
Ich fand Trost im Alkohol.

Mit dem Alkohol begann mein Untergang, er hatte mich im Griff.

Nur leider ging das nicht von heute auf morgen, sondern
schleichend und zerstörerisch. Ich fühlte mich normal.

Nichts schien mehr zu funktionieren. Erfolgserlebnisse wurden immer seltener, auch am Arbeitsplatz.

Die Erkenntnis, dass wir nicht zusammen passen, wurde deutlicher. Wenn man Kinder hat, trennt man sich nicht so leicht.

Ich hatte Sehnsucht, Sehnsucht nach Liebe, nach einem Menschen, der mit mir durch dick und dünn geht
und der mich nimmt, so wie ich bin.

Selbst der Alkohol konnte mir über meine Enttäuschung und über mein verpfuschtes Leben nicht hinweg helfen.

Ich dümpelte vor mich hin. Meine Freunde gaben mir gute Ratschläge. Doch, wie das so ist, es half nichts, wéil kein anderer mein Leben lebt, nur ich.

Ich glaubte, ich sei vom Pech verfolgt, da es anscheinend allen in meinem Umfeld besser ging als mir, was ein Trugschluss sein muss, was weiß ich denn schon von den anderen?

So war ich mit 36 Jahren schon soweit, mir zu sagen, ich bin nutzlos. Warum nahm ich mir nicht das Leben?
Ich weiß es nicht!

Ich schämte mich für alles. Wahrscheinlich war es auch die Scham, durch die ich es schaffte, mich von Freund Alkohol zu trennen. Wieso ich an meinem armseligen Leben hing, kann ich nicht sagen.

Heute weiß ich, dass ich am Leben hänge und es liebe. Vor allem weiß ich, dass ich mich mag. Aber, ich muss aufpassen, dass ich alles tute, damit ich mir selbst in die Augen sehen kann. Man könnte es auch "Selbstachtung" nennen.

Ich denke, ich war nicht vom Pech verfolgt, sondern bin keinem Ärger aus dem Weg gegangen.

Ich muss zu mir stehen und zu dem was ich tu,

denn ich bin verantwortlich!
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 23.02.2003    um 09:00 Uhr   

Es gibt Menschen die sind vom Pech verfolgt,soll es geben

aber ich sage immer,jeder ist für sein Leben verantwortlich
und es liegt jedem selbst in der Hand was aus sein Leben
zu machen.Denn jeder kann seine Richtung selbst bestimmen.

fratzi ein hier lässt

winkertz Boss

Ps: für mich ist es noch zu früh heut zwei Änderungen in einer Antwort oha sollte erst mal richtig wach werden

Geändert am 23.02.2003 um 09:00 Uhr von Boss100

Geändert am 23.02.2003 um 09:03 Uhr von Boss100
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 23.02.2003    um 19:11 Uhr   
danke, lieber Bossi, für deine Stellungnahme

Dies ist zwar nur eine sehr kurze Zusammenfassung von einem doch schon recht langen Leben - wollte aber hier auch nicht klagen oder auf Mitleid aus ;-)

Ich bin der Ansicht, dass man zu seinem Leben stehen muss - inklusive der Fehler und Pannen.

Klar ist das nicht leicht.

Aber es stärkt die Persönlichkeit und so schnell haut einen nichts mehr um.

Heute bin ich nicht mehr auf Anerkennung aus, weil ich genau das tun muss, was ich kann und was nötig ist zu meiner eigenen Zufriedenheit. Das kann mir nämlich kein anderer geben. Und jedem Recht machen kann ich schon gar nichts. :-)
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Nutzer: magic_maus
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geschrieben am: 23.02.2003    um 19:20 Uhr   
gar nicht weiß dazu sagn will weiß nich in worte fassn kann finds eifach beieidrucknd wie du es geschriebn hast und deine shclusserkenntnis
hmdiemauswonichweißwassagnsollunddassotollfindet
fratzü liep
Geändert am 23.02.2003 um 19:20 Uhr von magic_maus
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 23.02.2003    um 19:31 Uhr   
(zitat)gar nicht weiß dazu sagn will weiß nich in worte fassn kann finds eifach beieidrucknd wie du es geschriebn hast und deine shclusserkenntnis
(/zitat)
magicmäusschen zustimmen muss..
dazu mehr nicht sagen kann (< dasŽn plöder smily aber hab kein bessern gefunden shorrü)

dir ein liebes hier lässts

Lilchen

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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 23.02.2003    um 21:12 Uhr   

naja,ich sag mal so liebe fratzi,jeder Mensch macht Fehler,
es gibt keinen Menschen der alles richtig macht in sein
Leben.Nur jetzt kommt es,der eine lernt aus seinen Fehlern
und findet die richtige Bahn,und der andere lernt nicht raus und rutscht weiter ab in sein Leben,beides
gibtes auf dieser Welt reichlich von.

Das ist meine Einstellung,und die behalt ich auch,

Fratzi lieb

winkertz Boss
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 24.02.2003    um 00:54 Uhr   

„Vom Pech verfolgt“
daran sollte man nie glauben

Das Leben viele Hürden hat
Bergauf, Bergab führt sein Weg

Big
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"Autor"  
Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 24.02.2003    um 04:42 Uhr   
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"Autor"  
Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 06.03.2003    um 09:02 Uhr   

fratzi mal lieb

Boss
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 06.03.2003    um 09:04 Uhr   
hm das kannte ich noch nicht
Fratzi einfach mal
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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