Auf den Beitrag: (ID: 36637) sind "7" Antworten eingegangen (Gelesen: 293 Mal).
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Leben

Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 02.03.2003    um 17:50 Uhr   
Leben

Immer wenn es regnet,
bin ich nicht mehr allein,
denn der Himmel
weint dann mit mir.

Lama
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 02.03.2003    um 17:52 Uhr   
Leben

Die Geburt setzt uns
die Pistole auf die Brust
und die Zeit
drückt ab.

Es sieht aber so aus,
als ob man es im Grunde
nicht böse meint
mit uns.

Lama
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:12 Uhr   
(zitat)
Immer, wenn die Sonne scheint,
fühle ich mich lebendiger denn jeh
und mir ist,
als ob nichts mich umhauen könnte.

:-)(/zitat)

Die bittere Ironie, dieser Pyrrhus-Sieg, der deinem Gedicht innewohnt, ist mir nicht entgangen. ;-)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:23 Uhr   
Gut geschrieben Lama ;-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 02.03.2003    um 18:38 Uhr   
Danke röschen :-))
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Nutzer: ZerKnuellsDoch
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geschrieben am: 03.03.2003    um 08:51 Uhr   
(zitat)Leben

Immer wenn es regnet,
bin ich nicht mehr allein,
denn der Himmel
weint dann mit mir.

Lama(/zitat)

Oft liegen Hoffnung und Verzweiflung so dicht beieinander. Nehmen wir so einen Vers:

Ein Regenwurm war lang allein
Vor Einsamkeit hat er geweint
Da sprang er über eine Rasierklinge
Nun hat er einen Freund

Auch der Regen, der mit dir weint, ist so ein trauriger Freund. Aber oft kann man sich seine Freunde nicht aussuchen. Der einzige Vorteil besteht darin, dass so ein Regen nicht an deine Getränke geht und dann die Wohnung
verwüstet wie andere Freunde.

(zitat)Leben

Die Geburt setzt uns
die Pistole auf die Brust
und die Zeit
drückt ab.

Es sieht aber so aus,
als ob man es im Grunde
nicht böse meint
mit uns.

Lama (/zitat)

Erst dachte ich so: "Wow"! Doch dann, schon beim 2. oder 3. Lesen, keimten in meinem Herzen Zweifel und Zerwürfnisse...
Ab der zweiten Strophe wirkt es zwanghaft dazugeschrieben - und das "als ob man" hat etwas zu lapidares, für mich. Fast glaube ich, die erste Strophe für sich genommen würde die Sache ausreichend auf den Punkt bringen.

greetings
Annette
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:03 Uhr   


Mal Lama grüsst :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Gast_BlueLama
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Anzahl Nachrichten: 2767

geschrieben am: 03.03.2003    um 10:11 Uhr   
(zitat)
Erst dachte ich so: "Wow"! Doch dann, schon beim 2. oder 3. Lesen, keimten in meinem Herzen Zweifel und
Zerwürfnisse...
Ab der zweiten Strophe wirkt es zwanghaft dazugeschrieben - und das "als ob man" hat etwas zu lapidares, für
mich. Fast glaube ich, die erste Strophe für sich genommen würde die Sache ausreichend auf den Punkt bringen.

greetings
Annette (/zitat)

Annette,

die erste Strophe (wenn ich sie so nennen darf) für sich allein war mir zu hart in ihrer Aussage. Diese Härte wollte ich durch die zweite Strophe herabsetzen: wenngleich sie nicht aus der Welt ist, tut sie nicht mehr so weh.
Denn ebenso, wie man der Realität der ersten nicht entgehen kann, muß man die den Versuch der Versöhnung unternehmende zweite Strophe wahrnehmen, und die Chance, die sie bietet, sollte... irgendwie...genutzt werden.

Gruss Lama
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