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Kleine Seelen...

Nutzer: Sternenfee
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geschrieben am: 02.03.2003    um 23:03 Uhr   


Kleine Seelen


Wie viele kleine Seelen

Schreien vor Schmerz,

schreien aus Angst,

schreien um Hilfe?


Wie viele kleine Seelen

Müssen noch gemartert werden,

müssen noch zum schweigen gebracht werden,

müssen noch zerbrechen?



Wie viele kleine Seelen

Müssen noch sterben,

bis wir aufwachen,

aus unserem Traum von der heilen Welt?



Wie viele kleine Herzen

Müssen noch aufhören zu schlagen,

bevor wir endlich handeln,

endlich aufhören zu schweigen

und damit die Täter schützen,

endlich aufhören zuzusehen.
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 03.03.2003    um 07:37 Uhr   

Warum, Mama?

Mama, hast Du Zeit für mich?
Ich möchte Dir was sagen:
Du bist zu mir so widerlich,
missachtest mich seit Tagen!

Für jeden kleinen Pappenstiel
ist Dein Geschrei gleich groß!
Es scheint als wärŽ ich Dir zu viel
und Du wärst mich gern los!

“Nerv mich nicht! Sei endlich still!“
hörŽ dauernd ich von Dir!
Wenn ich mal was erzählen will,
schickst Du mich vor die Tür...

Ich weiß, dass Du viel Sorgen hast,
Du hast es ja auch schwer.
Doch das Gefühl, ich bin Dir Last
verletzt mich, Mama, sehr!

Ich bin kein Klotz an Deinem Bein
ich bin ein Mensch, wie Du
und will von Dir geachtet sein
drum bitte: hör mir zu!

Ich liebe Dich, so sehr, Mama,
will, dass wir Freunde sind!
Sei bitte wieder für mich da -
wie eine Mutter für ihr Kind!

~~~~~~
Mik © Winter 2002

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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 03.03.2003    um 08:32 Uhr   
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.03.2003    um 08:35 Uhr   
Schade das so viele Kinder leiden müssen auf Erden....
Und eine Schande was erwachsene tun
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.03.2003    um 08:37 Uhr   
Das ist wahr Bossi und ihm einen aufdrückts
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:00 Uhr   
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:12 Uhr   


Schau mich nicht so an !
Du siehst mich, doch wirklich siehst du mich nicht!!
Willst nur sehen was du willst.
Ich bin nicht der Mensch für den du mich hältst.
Ich kann es dir auch nicht sagen,
doch meine Augen können dir so einiges verraten.
Siehst du nicht diesen Blick??
was und wie er es ausdrückt.
Hast du Menschenkenntnis dann hast du auch Verständnis.
Verständnis für solch traurige Augen.
Dann muss ich dir auch nicht`s sagen.
ich werd mich auch nicht beklagen bei Menschen die nichts dazu sagen.
Doch ich werde mich beklagen bei Leuten die uns in eine Schublade dess Vergessens laden!
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:12 Uhr   


Am Ort der Geborgenheit,
fügte man ihr zu das Leid.
Kinderseele kaum 6Jahr,
wurde was nie sollte wahr.

"kleiner Engel schweig für mich,
was ich sag behalt für dich"
Jeden Abend ein Gebet,
Noch ist es nicht zu spät.

Gleich da bricht die Nacht herein
ich wünschte mir ich wär allein.
Doch Papa sagt er kommt dann noch,
so wie immer -jede WochŽ.

In einer Ecke versteck ich mich,
vielleicht findet er mich nichŽ.
Hier bin ich gefangen er wird mich finden,
Er sieht mich-in der Ecke hinten.

"Kleiner Engel hilf mir doch,
wie lang soll ich warten noch?"
Er ist gegangen es ist Geschehen,
die Mama wird das nie verstehen.

Stumme Schreie hört man nichŽ
Kinderseelen tragenŽs in sich.
Du kannst nichts hören und nichts sehen,
das Leiden wirst du nie verstehen.

"Kleiner Engel halte mich,
bin allein und hab nur dich!
Kann nicht fliegen will hier fort,
bin auch leise sag kein Wort."
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:13 Uhr   


Sind so kleine Hände

winz'ge Finger dran.

Darf man nie drauf schlagen,

die zerbrechen dann.



Sind so kleine Füße

mit ganz kleinen Zehen.

Darf man nie drauf treten

können sie sonst nicht gehen.



Sind so kleine Ohren

scharf, und ihr erlaubt,

darf man nie zerbrüllen

werden davon taub.



Sind so schöne Münder

sprechen alles aus.

Darf man nie verbieten

kommt sonst nichts mehr raus.



Sind so klare Augen

die noch alles sehen.

Darf man nie verbinden

können sie nicht verstehen.



Sind so kleine Seelen

offen und ganz frei.

Darf man niemals quälen

gehen kaputt dabei.



Ist so'n kleines Rückgrat

sieht man fast noch nicht.

Darf man niemals beugen

weil es sonst zerbricht.



Gerade, klare Menschen

wär'n ein schönes Ziel.

Leute ohne Rückgrat

haben wir schon zuviel
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:14 Uhr   


Es war nur ein sonniges Lächeln
Es war nur ein freundliches Wort
Doch scheuchte es lastende Wolken fort

Es war nur ein warmes Grüßen
Der freundliche Druck einer Hand
Doch schienŽs wie die leutende Brücke
die Himmel und Erde verband

Ein Lächeln kann Schmerzen bringen
Ein Wort kann Sorge bedeuten
Ein Händedruck Sünde erfahren
Und Glaube und Liebe trügen

Es kostet Dich wenig zu geben
Wort - Lächeln und helfende Hand
Doch arm und kalt ist Dein Leben
Wen Kind solches trösten empfand
den es war des Täters Hand
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:15 Uhr   



eine Hoffnung, den Schmerz überwunden zu haben,
Grausam wurde sie Innerhalb kurzer Zeit zunichte gemacht,
Zerstört in einem einzigen kurzen Augenblick,
Doch dieser Moment kam mir wie eine Ewigkeit vor .

Angst, Wut, Hass, Schmerz- sie waren wider gegenwärtig.
Erfassten Seele und Körper im Sturm.
Ich stand am Rand der steilen Klippe.
Drohte langsam in den schwarzen Abgrund zu stürzen.

Angst saugte mich wie ein schwarzes Loch an.
Ich geriet in den Strudel - hilflos und wehrlos .
Taumelte, strauchelte und versuchte mich zu fangen .
Doch ich fiel immer tiefer und tiefer.

Wären meine Tränen Blut, würde ich langsam verbluten.
Mein Körper ist nur eine Hülle- so leer.
Zitternd stehe ich vor den Scherben meiner Seele ,
Weinkrämpfe erschüttern meinen schwachen Körper.

Vollkommen wehrlos und ungeschützt der Welt ausgeliefert ,
Höhnisch lacht der Schmerz mir ins Gesicht.
Verzweifelte Schreie dröhnen in meinen Ohren.
Langsam merke ich das sie aus meinem Munde kommen .

Fragen nach dem Warum hallen in meinem Kopf wieder.
Doch niemand kann mir eine Antwort darauf geben .
Tränenüberströmt richtet sich mein Blick in die Ferne.
Tief in meinem Innersten tobt der Kampf mit mir selbst.

Haltlos falle ich in die Tiefe- kraftlos.
Schneller, immer näher rückt der Abgrund,
Wut und Hass auf meinen Peiniger steigen hoch .
Und ein Gedanke : Todessehnsucht.

Sehnsucht nie geboren worden zu sein .
Niemals dieses Leid je wieder erfahren zu müssen .
Und doch dankbar noch zu leben .
Mein Wunsch : Schmerz und Leid irgendwann zu überwinden
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beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:15 Uhr   


Verirrt....

Es ist dunkel und kalt.....
Ich kann nicht vorwärts und nicht rückwärts.
Ich habe mich verirrt, in
meinen eigenen Gedanken.
Es ist kalt und ich bin ganz allein.
Niemand ist da, der mich hält
der mir gut zuredet, der mich aufwärmt.
Ich bin so allein
Soll ich es wagen trotz allem
einen Schritt vorwärts zu gehen ?
Oder soll ich lieber warten?
Auf jemanden, der mir hilft ?
Ich bin allein und muß gehn...
Ich will euch sagen das muss nicht
sein, schau Dich um..dann merkst Du
man ist nicht allein.

Herbert
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:16 Uhr   


gehetzt
verletzt
der Schmerz
im Herz
ist überall
schnell wie der Schall
überkommt er Dich
und manchmal auch mich

Das Loch ist tief
alles läuft schief
ich kann nicht reden
niemandem Vertrauen geben
obwohl ich es will
so ganz in der Still
doch etwas hällt mich zurück
von meinem Glück

Ich will mich befreien
einfach laut schreien
alles raus lassen
neuen Mut fassen
doch "wie?" ist die Frage
und ich weiß nicht wie ich es sage


ich war klein
und alles war fein
mein Körper, meine Hülle
schmerzt nicht mehr in der Fülle
wie es war
als es geschah
doch die Erinnerung füllt mein Herz
mit einem grausamen Schmerz
den ich muß vergessen
doch ich bin besessen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:17 Uhr   


Du
Ich lernte Dich kennen
Du sprachst mich an
Ich fand Dich sympathisch
Wir vertrauten uns voll und ganz
Es war sehr schwierig für mich
Denn meine Vergangenheit holte mich ein
Immer wieder und wieder!!!!
Doch Du halfst mir
Aus dem Tief in das ich fiel
Reichtest mir Deine Hand

Ich verliebte mich in Dich
Es war wunderbar
Die Zeit die wir miteinander verbrachten
Die gemeinsamen Stunden

Doch dann brachst Du mein Vertrauen
Du verließt mich
Wegen IHR!!!!!
Du sagtest Du mußt Deinem Herzen folgen
Doch ich verstand nicht
Es hätte so wundervoll werden können

Doch Du hast mich allein gelassen
Ich war am Boden zerstört
Find wieder an meine Arme aufzuschneiden
Meine Vergangenheit holte mich ein
Keine helfende Hand
Keiner der mich versteht
Nur Ich
Und meine innere Leere

Dann meldest Du Dich wieder
Mein Herz machte einen Sprung
Du batest mir Deine Freundschaft an
Einen Neuanfang
Ich nahm sie an
Gegen meinen Verstand

Doch mein Vertrauen war noch immer gestört
Ich war mißtrauisch
Doch Du warst so charmant
Ich schenkte deinen Worten glauben
Lauschte ihnen
Wie ein kleines Kind den Worten der Eltern

Doch dann sah ich in die Wirklichkeit
Entdeckte die Realität
Du hast mich Ausgenutzt
Mich schamlos Benutzt
Ich war für Dich ein Lückenbüßer
Mehr nicht!!!!!

Nun hast Du mich wieder enttäuscht
Diesmal handelte ich
Ich verließ Dich
Es schmerzt zwar sehr aber ich bleibe hart
Ich brauche Dich nicht
Ich kam immer allein klar
Und deswegen brauch ich Dich nicht
Brauche niemanden
Ich gab Dir eine Chance

Doch Du hast sie vertan!!!


Nun lebe ich weiter in meiner Dunkelheit
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:19 Uhr   


Mein Traum

Ich träume seit langer Zeit immer wieder einen Traum.

Es ist ein beliebiger Tag nach der Sommerferienzeit.
Irgendwann Anfang September.

Vielleicht ein Samstag.

In vielen Städten, Orten, Dörfern und Weilern in Deutschland macht sich die oder der eine auf den Weg.
Macht sich auf, um eine Städtereise nach Berlin? zu unternehmen.

Von überlall her kommen Autos und Züge. In den Autos sitzen einzelne, Paare oder sogar mehrere Personen und so auch in den Zügen, die sich aus jeder Region dieses Landes auf einen einzigen Punkt zu bewegen.

Stille. Keine Hupkonzerte, keine Flaggen, keine Symbole, keine großen und lauten Worte.
Nein, ganz still.
So still, wie es in all den (vielen) Jahren des Leidens war, das sie(er) erdulden musste.
So still, wie es war, als sie (er) sich in diesem Grauen gegen ihren/seinen Untergang und all die vielen Tode gewehrt hat.

Wortlos bewegen sich diese vielen Menschen auf diesen Punkt zu.
Ich stelle mir vor, es ist dort, wo sich dieses Land seine neuen Pyramiden gebaut hat – Berlin.
Der Platz vor dem Reichstag, dem Kanzleramt, dem Potsdamer Platz – irgendwo dort.

Jeder trägt mit sich ein weißes Pappschild 42 x 30 cm. Oben drüber stehen in roter Farbe die Worte NIE MEHR, darunter ihr/sein Name/Alias, darunter die Anzahl der Stunden, in denen sie/er vergewaltigt und/oder missbraucht worden sind.

Jede(r) geht für sich allein dort hin. Jede(r) für sich allein, so wie sie(er) auch allein war, als sie(er) zum Objekt gemacht, als sie(er) erniedrigt und ihrer(seiner) Würde und Gesundheit beraubt wurde.
Keine Versammlung, kein Treffen, keine Demonstration.

Von Geisterhand gezogen, so wie wohl jede(r) wie von Geisterhand den Mund verschlossen bekam, als es geschah.
Am helllichten Tag, mitten in der Stadt. In der Dunkelheit, versteckt in Zimmern hinter Gardinen oder in Kellern, Abstellkammern oder Campingwagen.

Ich träume diesen Traum seit vielen Jahren. Ich habe mich niemals gewagt, diese Vorstellung auszudrücken. Sie ist so ....... verrückt.
Aber es ist- vielleicht - der einzige Weg, den ich nach so vielen Überlegungen gefunden habe, wie einigen von denen, die gezwungen werden uns zu folgen, vor ihrem Missbrauch bewahrt werden können.
Nein sagen, endlich nein sagen.

Vielleicht gehe ich eines Tages allein nach Berlin. Mit meinem Schild. Weil ich die Vorstellung nicht mehr aushalten kann, das es immer und immer wieder geschieht.

Am helllichten Tag, auch mitten in Berlin, Hamburg, Baiersbronn, Ahrweiler oder, oder, oder ..........................

Muss nicht einer den Anfang machen.?

Ich habe Angst bei diesen Gedanken.

(unbekannt wie die andren oben)
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:20 Uhr   


Mit deiner Hilfe zurück ins Leben!
Früher sind wir oft spazieren gegangen, auf diesen Wegen hast du mich aufgefangen.
Du reichtest mir fast immer die Hand,und ich griff nach ihr, auch jahrelang.
Ich konnte mit dir über alles reden, auf diesen einsamen Wegen.
Wir hielten uns so oft im Arm und keiner spürte dabei Scham.
Du zeigtest mir den Sinn des Lebens, nach dem ich suchte oft vergebens.
Wir genossen die Stunden so zusammen, denn wir mussten hier nicht um uns bangen.
Doch heute ist das nicht mehr so, denn ich verkrieche mich nur noch irgendwo. Ich verlangsame meinen Schritt, bleibe schon fast stehn, ich hoffe du nimmst mich mit, ich bete du wirst es sehn.
Ganz plötzlich starren dich meine Augen an, und du fragst, wann fing das alles an?
Sie sind ganz kalt vielleicht auch leer, doch dann kann ich mich nicht mehr halten, sie füllen sich wie ein Meer. Deine Arme schließen sich nun um mich Und ich weiß, ich brauche dich.
Ich fange an dir zu erzählen, was mich musste ewig schon so quälen.
Ich lass es raus, ich lass es gehen, denn ich weiß, du wirst es verstehn.
Ich vertraue dir die Wahrheit endlich an, was mir getan hat dieser Mann.
Ich schrie nach Hilfe und rang um mein Leben, doch er hielt mich gefangen und ich konnte mir nicht mehr vergeben.
Meine Laute blieben stumm, denn ich glaubte ihm und stellte mich dumm. Er hat mir meine Seele zerrissen, als er mich drückte in die Kissen.
Er verbat mir den Mund, schlug mir den Körper wund.
Ich hätte alles für ihn getan, aber doch nur aus lauter Scham.
Ich habe es verdrängt und in meine Seele gelassen, doch ich ließ mich von niemandem mehr anfassen.
Ich konnte es nicht mehr ertragen das Leiden, deshalb fing ich doch nur an mich zu schneiden.
Ich erlebte die Qual, denn mir blieb keine andere Wahl.
Doch nun kann ich nicht mehr schweigen, ich will auch nicht mehr leiden, denn eigentlich will ich am Leben bleiben und nicht andere um den Tod beneiden.
Jetzt stehen wir hier auf diesen alten Wegen und ich sage dir was passiert ist in meinem Leben.
Ich erzähle es nur ausschließlich dir, denn ich weiß, dass du wirst helfen mir
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:21 Uhr   


Löcher im Bauch
Hast Du sie gesehen?
Wie sie da stand.
Wie ein begossener Pudel.
Sie tat mir so leid.
Ich tat mir so leid.
Sollte ich sie nun trösten oder sie anschreien und schlagen.
Ich war mir sicher, sie würde sich nicht wehren.
Das machte mich noch wütender.
Ich hasse Dich.
Du hast mein Leben zerstört und ich will, daß Du die Verantwortung dafür übernimmst.
Ich will sie nicht allein tragen.
Du hast gehandelt, ohne an das kleine Mädchen zu denken.
Es entstanden immer mehr Löcher in meinem Bauch.
Das kleine Mädchen ist verblutet.
Es war ein glatter Durchschuß.
Mein Kopf war leer und mein Herz genauso. Ich hatte keine Antworten und keine Fragen mehr.
Du hast sie Dir genommen. Nun stehe ich Dir gegenüber - von Angesicht zu Angesicht.
Ich will Dich zur Rede stellen und Du stehst da: mit weinerlichem Gesicht, hängenden Schultern, triefend vor Selbstmitleid.
Was soll ich nur mit Dir machen? Du wirst es nie begreifen.
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 03.03.2003    um 09:21 Uhr   


Mama

Mama, du hast doch gesagt, die Welt ist lieb

Mama, du hast es mir versprochen

Du hast mir von Hensel und Gretel erzählt

und vom Sandmännchen, das mich im Traum besucht

Schneewittchen lebt hinter den sieben Bergen

und Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt

Mama, du hast doch gesagt, die Welt ist lieb

Mama, du hast es mir versprochen

Gestern, da lief ich auf der Strasse

Da kam mir ein lachender Clown entgegen

Er hielt bei mir an und schenkte mir einen bunten Lolly

Er fragte, ob ich nicht mit ihm gehen möchte

Mama, du hast doch gesagt, die Welt ist lieb

Mama, du hast es mir versprochen

Ich ging mit dem Clown nach Hause

Da ist er zu einem Wolf geworden
Er hat mich ausgezogen und mir sehr weh gemacht


Er hat mich fressen wollen

Mama, du hast doch gesagt, die Welt ist lieb

Mama, warum hast du das getan?
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geschrieben am: 03.03.2003    um 10:57 Uhr   


Zauberkind ...

Gepeitscht deine sanften Flügel ....

Zerrissen deine so kindliche Empfindung ...

Eismeere dein ewig Zuhause ....

Einsamkeit dein all zu tiefes Gut ....

Felsen in Feuer ....

wie ein glühendes Brandmal in deiner Seele ....

Und doch steigst du empor der Wonne des Himmels entgegen...

Befreit und immer in Uns .....
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geschrieben am: 03.03.2003    um 11:13 Uhr   


Die Tür fällt zu, - sie ist gegangen. Ich fühl mich wie ein Tier: gefangen!

"Geh bitte nicht, bleib doch daheim!" Wir sind mit IHM jetzt ganz allein.

Ich lieg im Bett, ruhig und verschreckt. Ich hätte mich so gern versteckt.

Doch nirgends werd ich sicher sein... vor IHM, ich mache mich ganz klein.

Ganz langsam öffnet sich die Tür. Oh Gott, - zaub're mich weg von hier!

Ich bin noch da... ER kommt herein.

"Komm Kind, - du darfst jetzt Mama sein!.

Vor Angst fall ich aus meinem Bett. ER kommt zu mir, und tut ganz nett.

"Tut nicht mehr weh, - komm her ich blase" Oh... wie ich diese Worte hasse!

"Mein kleiner Schatz, ich hab dich lieb." "Nein" - will ich schrei' n, "DU bist ein Dieb!

DU stiehlst mir grad mein Kinderlachen. Ich will nicht diese Dinge machen!"

Ich muss mit raus... hab keine Wahl. Jede Minute wird zur Qual.

Ich zähl sie mit: "vier, fünf, sechs, sieben..." Ich würd' am liebsten tot hier liegen.

Ich fühl' s rumor' n in meinem Bauch. "Na kleine Frau, gefällt' s dir auch?"

Am liebsten würd' ich IHN bespucken. Doch hab schon Angst, IHN anzugucken...

Die Zeit ist um... es ist vorbei. "Du weißt, das wissen nur wir zwei.

Das muss unser Geheimnis bleiben, sonst kann dich Mama nicht mehr leiden!"

"Sie glaubt dann nämlich dass du lügst, und stiehlst, und and' re auch betrügst.

Und weil sie's dann nicht schafft allein, steckt sie euch alle in ein Heim!"

Ich hab's gelernt - ich darf nichts sagen. Wem auch??? - es stellt ja niemand Fragen!

Ich geh ins Bad, will sauber sein. Der Schmutz zieht in die Seele ein!

Ich werd nie sauber! - Nie im Leben!!! Kein Mensch kann mir mein Lachen geben...

kein Mensch kann diese Last ertragen. Die wir als Kind erfahren haben!

Ich bring IHN um....ich hasse IHN! Ich hab bis heut IHM nicht verzieh' n...

und heut noch lieg ich oft im Bett,- ganz klein - und suche ein Versteck.

Ich bin jetzt groß, erwachsen schon. Habe zwei Mädels und 'nen Sohn.

An meiner Seite ist ein Mann... dem ich fast voll vertrauen kann.

Fast voll... denn immer bleibt ein Rest. Der mich nie voll vertrauen lässt.

Und das hat ER zuweg gebracht, in jeder "Mama-Papa-Nacht"

Ich hab geschwor'n, das nie ein Mann... dass meinen Kindern antun kann.

Lass nie ihr kleines Herz zerstör'n... werd vorher stumme Schreie hör'n!

Denn jedes Kind hier hat das Recht... dass "Mann" die Finger von ihm lässt!.

Und alle kleinen Kinderseelen... sind da zum lieben,- nicht zum quälen!

Sie können doch nur uns vertrau'n! Wir sollten nicht zur Seite schau'n..wenn sie uns bitten:

"Bleib daheim...

wir sind doch sonst mit IHM allein!
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geschrieben am: 12.03.2003    um 08:45 Uhr   


Hast du einmal spielende Kinder betrachtet?
Hast du bemerkt wie ihre Augen leuchteten?
Hast du bemerkt wie lebenshungrig sie sind?

Im Schutz des Heimatortes schleppen menschliche Bestiene kleine Kinder fort
Im Gestrüpp des Heimatwaldes vergehen sie sich an ihnen
Rauben ihnen den Glanz der Augen
Rauben ihnen das Gefühl zu Hause sicher zu sein
Rauben ihnen ihre kindliche Unschuld und geben ihnen Angst und Trauer
Am Ende Rauben sie ihnen ihr Leben und werfen sie dem Tod zum Fraße vor
Schicken diese Lebenshungrigen Gestalten in den Tod die noch nicht einmal richtig gelebt haben

Diese Bestien haben Spass daran zu zerstören
Mit Freuden verfolgen sie die Nachrichten in denen verzweifelte Eltern ihr Kind suchen
Mit Freude vergeht er sich noch in der selben Woche an einem weiterem unschuldigem, wehrlosem kind

Irgendwann, nach unzähligen Opfern, vielleicht auch nach *nur* einem Opfer wird er gefasst werden
Er wandert in den Knast, kommt in die Psychatrie
Doch irgendwann wird er wieder draussen sein

Ich glaube nicht dass die kranken Seelen dieser Bestien geheilt werden können...ich glaube nicht dass ihre Seele bestand hat

Aber ich glaube fest daran dass sie schon ihr nächstes Opfer finden wenn sie als *gesund* und *geheilt* entlassen sind..
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 12.03.2003    um 08:47 Uhr   
Der Schrei sollte die Nacht durchbrechen
deine Stimme war zugeschnürt
Stimmbänder verklebt,
Fassungslosigkeit gelähmt
Du konntest nicht schreibe
Du wolltest es tun
Doch etwas hielt dich ab
Dein Körper gehorchte dir nicht
Konntest dich nicht wehren
Keine einzige Tränen konnte deinen Körper verlassen
Kein einziger Laut kam über deine Lippen
Nichts gelang
Seelenmord
Sellenmord bei ihrer anderen Tat
Deine Seele starb langsam und qualvoll während sie ihren Spaß hatten
Seelenmord...lautlos...tränenlos
Das einzige was dir gehorchten waren deine Augen
Einst strahlend fröhlich wurden sie stumpf und leer...
Seelemord...lautlos...tränenlos...kraftlos
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.03.2003    um 09:30 Uhr   
wooooow.... + ..bis nachher ;-)
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.03.2003    um 09:32 Uhr   
Knuddelz Fratzi lieb bis nachher :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 04.05.2003    um 10:03 Uhr   
Durch helle Straßen geht ein Kind,
dessen Augen jetzt noch so fröhlich sind.
Doch als es um die Ecke biegt,
sieht keiner, wie es plötzlich auf dem Boden liegt.

Festgehalten von einem Mann,
dem man beim Blick in seine Augen
alles zutrauen kann.

Er steckt es ins Auto, fährt mit ihm fort,
an einen einsamen, verlassenen Ort.
Der Mann zerrt es aus dem Auto hinaus,
das Auto parkt vor einem verlassenen Haus.

Er missbraucht das Kind und dann
macht er das Schlimmste,
was man nur tun kann.

Er holt aus dem Auto einen dicken Strick und
wickelt ihn einmal um des Kindes Genick.
Und er nimmt das Seil und zieht daran
und der erstickende Schrei des Kindes ist alles,
was man noch hören kann.

Jetzt liegt es da auf dem Boden,
ganz gekrümmt.
Wer weiß wievielen Kindern er noch das Leben nimmt
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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