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Sehnsucht

Nutzer: Aleriasona
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geschrieben am: 05.03.2003    um 15:35 Uhr   

Sehnsüchtig erwarte ich die Nacht denn nur in ihr kann ich der Wirklichkeit entfliehen.Mich in den Armen der Finsteren Stille verlieren..Der Zärtlichkeit des Nichts erliegend...
Die Nacht ist Einsam so wie mein Innerstes...ich genieße ihre Kälte die mir über die Wangen streichelt als sei ich ihr geliebtes Kind...mir Nähe und Geborgenheit schenkt...etwas was ich bis dahin von der eigenen Familie nicht Kannte...

Wieder Streune ich allein zu abgelegenen Orten..im innersten den Funken des Träumens bewahrend..das einzige was keiner imstande ist mir zu nehmen...

Ich stehe hoch oben auf der alten Windmühle und schaue über die Ländereien,die Sterne Leuchten und nehmen der Dunkelheit etwas von ihrer Bedrohlichkeit..stumme Tränen rinnen mir über die Wange einen Silbernen Pfad auf den vom Wind geröteten und unterkühlten Gesicht hinterlassend...

Die Gedanken kreisen sich um den Schmerz der mir in all den Jahren zum Freund geworden ist...anfangs konnte ich mich nicht entsinnen Wo oder Wie er entstand..doch er war da Pulsierend und unaufhaltsam Fraß er sich in mein Wesen...

Es ist die Sehnsucht....
die Sehnsucht nach Gemeinsamkeit,Zusammenhalt und Zuneigung
mein Blick verliert sich im Horizont..dort wo die Bunten Lichter eine makabere Spur dem Wyrm gleich durchs Land zieht
Wo sind die Träumer....diejenigen denen jene Dinge wie Treue ..Ehrlichkeit noch etwas bedeuten...
Fort...welch eine Erkentniss..so lasse ich meine Gedanken ihren Weg ziehen...
Einen Block hervorziehend setze ich mich auf die oberste Stufe und beginne zu Schreiben...in der Hoffnung einst jemanden zu treffen mit dem ich die Träume teilen kann...


Doch schon bald bricht der Tag an und ich befinde mich wieder in den grausamen Fängen der Einsamkeit. Die Angst zerfrißt mein Herz, und ein kalter Nebel umhüllt meine Seele es schmerzt,reißt an meine Sein und wieder drohe ich zu fallen, Wer Fängt mich auf ???

Hoffnung ist wie ein Stern, über dem Abgrund meiner Einsamkeit aufgetaucht er erleuchtet meine Seele auf der suche nach Liebe und Geborgenheit, Reden und Zuhören, Zärtlich und Innigkeit, verstanden werden, Gemeinsame Unternehmungen. Flucht aus dem Grau

Doch es ist nur ein gefühl an das ich mich klammere als sei es meine Existenzberechtigung
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"Autor"  
Nutzer: Nessaya
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Registriert seit: 12.08.2002
Anzahl Nachrichten: 118

geschrieben am: 05.03.2003    um 16:14 Uhr   
Still und alleine sitzt sie da die Nacht umarmt sie sacht… die Träume scheinen ihre einzigen Begleiter…
Doch fern von jenem Ort… ein Herz es denkt an sie... sie ist ihm lieb und teuer doch kann es sie nicht erreichen… Sie nicht in die Arme schlissen… ihr nicht sagen wie sehr es für sie da ist… doch leise schickt es den Sternen einen Gruß: „Passt auf jenes Wesen auf und grüßt sie Lieb von mir“… und leicht erhebt sich der Wind und streift ihre Haut… Warm und sacht wie eine Berührung eine sanfte Liebkosung aus der Ferne…
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