| "Autor" |
2 Gedichte |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 19:22 Uhr
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Hoch wuchs ich über Mensch und Tier;
Und sprech ich - niemand spricht mit mir.
Zu einsam wuchs ich und zu hoch -
Ich warte: worauf wart ich doch?
Zu nah ist mir der Wolken Sitz, -
Ich warte auf den ersten Blitz.
Friedrich Nietzsche
An sich selbst
Nun magst du ruhn für immer,
Mein müdes Herz. Es schwand die letzte Täuschung.
Die ewig ich gewähnt. Sie schwand. Ich fühle
Die Hoffnung jetzt erloschen,
Den Wunsch selbst nach des holden Truges Spiele.
Auf immer ruh! Du hast nun
Genug geschlagen. Würdig deines Pochens
Ist nichts, noch wert dies Dasein deiner Seufzer.
Das Leben nur in Ekel
Und Bitterkeit, sonst nichts, und Kot die Erde.
Nun ruhe aus Verzweifle
Zum letzten Mal. Das Schicksal gab den Menschen
Nichts weiter als zu sterben. Jetzt verachte
Dich, die Natur, die Macht, die finstern Webens
Auf unser aller Schaden stets nur dachte,
Und die endlose Nichtigkeit des Lebens.
Giacomo Leopardi
Geändert am 05.03.2003 um 19:24 Uhr von Eygatur Geändert am 05.03.2003 um 19:24 Uhr von Eygatur |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.03.2003 um 22:38 Uhr
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..wundervolle gedichte..echt lesenswert...
hochhiev |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 06:42 Uhr
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Hier gibts doch tatsächlich noch sowas wie "Poesie" ;)
*freu*
Weika |
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